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Über den Autor

Thorsten Walter

Thorsten Walter ... ist seit dem Erstkontakt mit einem väterlichen Casio CZ-1 und dem guten alten C-64 samt MIDI-Interface im Jahre 1987 nahezu ständig mit professionellem Audio, Synthesizern und deren Planung/Entwicklung beschäftigt. Aufnahmen, Produktionen und Abmischen gehören genauso zu seinen Spezialitäten wie der Hang zu Hallgeräten, guten Studiomonitoren und Raumakustik.

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Test: Tapco Thump TH-15A

14.09.2007
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Eigentlich gehört ein Testbericht über PA-Boxen nicht in unsere ProRec Zone, aber Ausnahmen muss es ja auch geben.

Mackies Tochter Tapco ist direkter Mitbewerber diverser Firmen im unteren Preissegment. So kann von den Erfahrungen der Mackie Ingenieure gezehrt werden, wobei jedoch mit den Materialien und der Verarbeitung sowie der Klangqualität eher auf den Consumer- bzw. Homerecording-Markt gezielt wird.

Genau so verhält es sich mit der neuen Tapco Thump TH-15A, einer ausgewachsenen aktiven Fullrange-Box mit 15" Woofer und 2" Hochtontreiber. Die eingebaute digitale Endstufe spendet 150 Watt für den Tieftöner und 50W für den Hochtonbereich. Die Übergangsfrequenz liegt bei 3 kHz. Für einen dicken Bass wurde ein Bassreflexsystem gewählt.


Das Gehäuse ist aus Kunststoff und so bringt die Thump gerade mal 16,3 kg auf die Waage, für diese Größe ist sie also ein echtes Leichtgewicht. Der durchschnittliche Mitteleuropäer kann also beide samt Kabeln und Aluminiumständer auf einmal tragen.

Die Gehäuseform ist so gewählt, dass die TH-15A sowohl hochkant, gestapelt, als auch liegend als Bodenmonitor aufgestellt werden kann. An der Gehäuseunterseite ist selbstverständlich eine Aufnahme für 35mm Boxenständer eingearbeitet.

Rückseitig verfügt die Thump über einen XLR Eingang und einen XLR-Loop-Ausgang, an den weitere Boxen angeschlossen werden können. Zusätzlich ist ein dreibandiger EQ mit Lowshelf bei 80 Hz, einem Mittenband mit wählbarer Frequenz zwischen 100 Hz und 8 kHz, sowie ein Highshelf bei 12 kHz spendiert worden, der auch deaktiviert werden kann.

Die Verarbeitung ist generell solide, auch wenn der Kunststoff qualitativ nicht mit den Mackie SRM350 und SRM450 mithalten kann. Irgendwo muss eben gespart werden. Dennoch ist das Gehäuse sehr stabil und vibriert auch bei hoher Lautstärke kaum.


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  • Nobody, 14.12.2007 - 22:48 Uhr:
    Also, ich habe zum ersten Mal ordentliche Boxen gekauft und muss sagen, der Sound dieser ist wirklich geil (viel besser wie meine alten Boxen). Die boxen machen die Musik warm, fett, cremig :D wie auch immer man es nennen mag, es hört sich schön rund an und ist ausgefeilt. Nun aber das unertragbare Aber:\\r\\nWer z.B. nachts leise musik hören will damit die Mieter nicht aus dem Bett fallen, kann man es vergessen wegen dem Hohen eigengeräusch (kratzen, rauschen wie bei einem radio).\\r\\nAlso meiner Meinung nach ist diese box nur für laute Auftritte von Bands oder für schwerhörige Personen geeignet. \\r\\nFazit: laut = gut, leise = unbrauchbar

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