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Über den Autor

Ironfinger

Axel Ritt Axel Ritt studierte Musik und Architektur in Dortmund und arbeitet seit nunmehr 25 Jahren als professioneller Musiker und Tonmeister.

Des weiteren ist er Geschäftsführer in zwei Musikproduktionsfirmen, führt einen eigenen Musikverlag, betreibt ein Label, ist das Mastermind bei der deutschen Symphonic-Melodic-Metal Institution DOMAIN und Gitarrist der Metal Legende GRAVE DIGGER.

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Test: Hagstrom F200 TC

09.05.2008
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Gitarristen sind schon eine sehr eigenwillige Spezies von Musikern. Vom ausgeprägten Ego her immer sehr d'accord mit dem unangefochtenen Selbstdarstellungsspitzenreiter „Sänger“ einhergehend, kann man die sechssaitige Fraktion bezüglich des Verhaltens zu ihrem Instrument grob in zwei Schichten unterteilen. Schicht Nummer eins liebt das detailliert Ausgefeilte, in Sachen feiner Holzstruktur einem Wohnzimmertisch nahe kommend, mehrfachen Bindings, aufwändigen Detaillösungen und Griffbretteinlagen aus Abalone bis der Arzt kommt im Stil einer PRS oder einer Custom Shop Sonderanfertigung. Schicht Nummer zwei bevorzugt das robuste Arbeitsgerät, von schlichter Funktionalität ohne jegliche Schnörkel, der Schraubendreher im Werkzeugkasten, unauffällig, aber unerlässlich. Instrumente wie die Tele, die Juniors von Gibson oder auch die unspektakuläre SG sind hier als Referenz zu nennen. In eben diese Kategorie fällt die F 200 von Hagstrom. Eine typische „Brettgitarre“, wie die Solidbodies Anfang der Fünfziger Jahre vor ihrem durchschlagenden Erfolg noch leicht despektierlich genannt wurden. In der Tradition des Working-Man-Tool lässt das schlichte Äußere auf einen Allrounder im Pop-Rock Bereich schließen. Lassen wir uns überraschen.


-- Die Hagstrom F 200 TC --


Konstruktion:

Nun gut, wer bei diesem Instrument Pate gestanden hat, ist unübersehbar, insbesondere da die F 200 in der mir vorliegenden Ausführung auch noch im klassischen Kirschrot, werksintern als „Transparent Cherry“ bezeichnet, geliefert wird. Auch wenn die Korpusform ein wenig variiert, die klassischen Hörnchen der SG lassen sofort eine Parallele zum USA Klassiker aufkommen. Aber hey, nicht vergessen, Hagstrom ist mit leichten Auszeiten ebenfalls seit 1958 auf dem Markt zugange, von daher darf man die schwedische Firma zweifelsohne zu den „Startups“ der Solid Body Gitarre zählen.

Hals, Korpus, Headstock, Mahagoni wohin das Auge sieht und komplett in eine Polyester Lackierung eingefasst. Der knapp 4 cm starke zweiteilige Korpus ist an den Rändern angeschliffen und wurde von Seiten der Decke und des Bodens mit einem durchgehenden Stück Mahagoni furniert. Es ist schon beachtlich, wie eine leichte Konturführung des Korpus den allgemeinen Spielkomfort verbessert. Der rechte Unterarm hat bei einer straffen Fräsung immer das Gefühl, an einer Türkante auszuliegen, Les Paul Spieler wissen wovon ich rede. Und egal wie sehr auch der Lack runter gespielt sein mag, das Holz und die Kante bleiben!

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  • gaffer, 09.05.2008 - 21:58 Uhr:
    weisse Schrift auf schwarzem Grund, das muss doch wirklich nicht sein, wir sind doch alle älter als 16.... trotzdem hat mir der Artikel gefallen. Für alle mitleidenden MacUser Control, Badewanne Apfel 8 invertiert die Farben :-)

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