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Green Box: Roland JP-8000 & JP-8080

Der Sohn des Jupiter.

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DER SOHN DES JUPITER

Roland JP-8000

Roland JP-8000

1997 brachte ROLAND erstmals auch einen virtuell analogen Synthesizer auf den Markt, den JP-8000. Man hatte sich Zeit gelassen. Waldorf und Access waren längst am Markt mit virtuell Analogen etabliert und so war die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Der JP-8000 wurde schließlich als nichts Geringeres beworben als der direkte Nachkomme des berühmten Jupiter 8 zu sein.

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Rückblickend mag das etwas übertrieben erscheinen, damals – im enthusiastischen Rausch des Roland-Revivals – glaubte man eben etwas zu hören, was nur schwer zu hören war.

Tatsache ist, der JP-8000 hat nur wenig Klang-Ähnlichkeit zum Jupiter 8, klingt aber trotzdem satt nach Roland – und das erkennt auch ein Ungeübter mit geschlossenen Augen. Für meinen Gschmack ist der JP-8000 auch heute noch einer der interessantesten und vielseitigsten virtuell analogen Hardware-Synthesizern.

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Klangbeispiele

Leser-Erfahrungsberichte zu diesem Produkt

  1. Avatar
    Tom

    Da ist euch in der Begeisterung ein Fehler unterlaufen :-P
    10 Stimmen hat nur der 8080, der JP8000 hat lediglich 8 Stimmen.

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    Monokit

    Sehr schön. Dann bitte jetzt noch ein Review der Konkurrenz zur damaligen Zeit…dem Yamaha AN1x…

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      popo

      An1x war niemals Konkurrenz zum 8000. Frag mal einen JP Käufer , ob dieser jemals zu der damaligen Zeit alternativ mit einem dieser Yamaha Kistchen kokettiert hätte

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        t.walter AHU

        Haste recht! Ich hatte damals beide und möchte den JP viel lieber, weil er einfach besser klingt. Allerdings war der AN1x viel billiger (damals 750 DM) und ist auch viel im Techno/Trance Bereich eingesetzt worden. Wer noch 'Desequal – Back Order' kennt, den Lead-Sound konnte man 1:1 mit dem UnisonoMode hinbekommen. Heute nimmt man natürlich eher PlugIns :-)!

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    PTC

    Leider kann man die Soundbeispiele nicht abhören, oder mache ich was falsch?

    Gruß

    Paul

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    pluntic

    Ich hab :-)
    Aber damals wusste ich auch noch nicht so viel über Synthesizer. Hab den AN1x nie unter den Fingern gehabt, aber nach allem was ich gelesen und gehört hab, wäre der (abgesehen von den wenigen Reglern) tatsächlich eine Alternative gewesen.
    Warum eigentlich nicht?

    Phil

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    Dieter Herten

    Der JP-8000 oder 8080 ist schon Klasse. Allerdings fand ich die Midiimplementation immer etwas unverständlich. Aber das scheint Roland typisch zu sein, oder?

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    Diggnity

    Ich hatte den JP-8000 eine Zeit lang, war besonders im Bandgefüge immer durchsetzungsfähig und die gewünschten Klänge & Klangeffekte konnten schnell eingestellt werden. Im Gegensatz zum AN1.x, der a) weniger DIREKTE Echtzeitzugriffe auf wichtige Parameter hat und b) vom schwachen (dünnen) Klang im Gegensatz zum JP gar nicht zu schweigen! Ich denke da vergleicht man einen Fiat mit einem Ferrari (naja, fast)

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    Michael

    Soundtechnisch ist der JP dem AN überlegen, allerdings ist mir die Tastatur des Roland zu "klapperig" gewesen. Gar kein Vergleich zur guten Tastatur des Yamaha, der ja dazu noch eine 61er hatte.
    Beim JP, den ich wieder verkauft habe, war meiner Meining nach auch das Display zu klein und er hatte keine Anzeige für die Parameteränderung, bzw. eine Kontrollleuchte für die Originaleinstellung des einzelnen Parameters. Beim Klangverbiegen ist das nicht so praktikabel. Ich hatte einen Sound mal so verändert, dass gar kein Ton mehr zu hören war und da ich fast an jedem Regler rumgefummelt hatte, wusste ich auch nicht mehr, wie ich das wieder rückgängig machen sollte. Natürlich, einmal einen anderen Sound wählen und wieder zurück, aber die Einstellungen, die vorher gemacht wurden, waren dann auch weg…

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      pluntic

      Stimmt, dass die Tastatur nicht besonders ist, hat noch gefehlt. Insbesondere gibt es keine Dynamikkurven zum einstellen, und so wie sie ist, ist die Tastatur viel zu labberig. Dynamisch Drums einspielen geht gar nicht, auch bei gefühlt leichtem Reinhauen bin ich da sofort bei 127…

      Phil

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    Tricky

    "bekommt als Keyboardversion den Preis für den schönsten VIRTUELL ANALOGEN Synthesizer!!!"

    nanana, der NordLead ist & bleibt das schönste VA-Keyboard ;)
    Der Sound des JP-80×0 ist heute immer noch erste Sahne, wenn man
    mal von diesem "Supersaw"-Gedöns absieht.
    Charismatisch, fett & gut im Mix unterzubringen, da laß ich gerne den Virus
    im Regen stehen (der ohne Effekte sowieso dünn klingt) !!

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    dreitagebart

    Ich finde, dass in Bezug auf Klangfülle dem JP kaum ein neuerer VA das Wasser reichen kann. Ich kann nicht bestätigen, dass der JP im Bass "schwammig" klingt (jedenfalls klingen seine Bässe für meinen Geschmack klarer als im JX-8P). Ich habe den JP-8080 und mich stört eigentlich nur, dass er so viele HEs im Rack einnimmt.

  10. Avatar
    Tricky

    yepp, der JP-8080 ist schon bisserl groß. Aber wie hätte Roland sonst
    die vielen Knöppe und Taster unterbringen sollen?
    Ich finde, der Kompromiss ist bim JP-8080 gut gelungen.
    Ansonsten, Rackohren abmachen & Holzseitenteile dran, als Desktop nehmen!
    Klasse finde ich, daß die Audio-Anschlüsse versenkt sind. So spart man sich wieder eine HE und im Rack wirkt er gut.

    Der JP-80×0 bliebt immer noch mein Tipp, für den der wirklich einen
    charistmatischen Synthie sucht, modern & günstig. Welches breite Pad der JP-80×0 so hinzaubert, immer wieder
    aufs Neue beeindruckend.
    In Kombination mit einem NordLead … extraklasse !!

  11. Avatar
    Tricky

    ach, fast vergessen …

    Der JP-8000 dient bei mir auch als Ersatz für Arturia´s JP8-V !!
    Diese Software ist in meinen Augen viel zu umständlich zu bedienen,
    denn mit der Fitzel-GUI macht das Schrauben so wirklich keinen Spaß.

    Für gute 400,- Euro kann man schon einen JP-8000 bekommen, und da
    macht das Klangschrauben wieder Spaß.
    Quasi ein JP8-V mit angepasstem Controller ;)

    Klanglich haben das PlugIn & der JP-8000 leichte Unterschiede, aber
    in meinen Ohren kommt der JP-8000 fetter …
    "hands on"-Bedienung ist dazu der FunFaktor schlechthin.

    So, genug der Lobhudelei …

  12. Profilbild
    Dreitagebart

    Dass der JP-8080 nur wenig Klangähnlichkeit mit dem alten Jupiter hat, kann ich so nicht bestätigen. Man kann sehr wohl typische Jupiter-Klänge nachbauen, ich finde, diese klingen dann zumindest keinen Deut schlechter als beim Original. Also mein JP-8080 kann definitiv fetter und breiter klingen, als mein oller MKS-80 je geklungen hat. Man sollte endlich aufhören, die Jupiters allzusehr überzubewerten. Den MKS-80 hab´ ich verscherbelt .. aber den JP-8080 geb ich so schnell nicht her :-)

  13. Avatar
    Alex_KIDD

    Ich besitze den JP8000 seit Erscheinungsjahr 1997.
    Meine Erfahrung kann ich mit euren teilen, muss also nichts weiter hinzufügen, bis auf folgendes:

    -bei sehr kurzen Hüllkurven nervt das laute Knacken
    -”Zurückrasen” des Delayeffektes
    das Delay wird vom Tempo her irgendwie schneller und ist störend zu hören.
    -die Tastatur ist arm

    Die Supersaw ist zwar zweifelsohne stark, aber die Verstimmungen klingen doch irgendwie statisch.

    Die Einstellwerte kann man sehen, wenn man beim edit die shift-taste hält.

    Die Regler sind zwar schön gross und griffig, aber sind bei zu heftigen Gebrauch schnell am ausleiern, ebenfalls der Ribbon. Sonst nimmt der JP 8000 nicht mehr übel, was andere Synths auch übel nehmen:-).

    mfG

  14. Avatar
    Monokit

    “Im Gegensatz zum AN1.x, der a) weniger DIREKTE Echtzeitzugriffe auf wichtige Parameter hat und b) vom schwachen (dünnen) Klang im Gegensatz zum JP gar nicht zu schweigen! Ich denke da vergleicht man einen Fiat mit einem Ferrari”

    Na, wer will denn da vergleichen…ich schrieb doch nur, daß Amazona jetzt noch ein schönes Retro-view vom AN1x machen sollte. Komisch…das der AN1x dünn klingen soll, vielleicht weil der JP8k nicht so gut und vielfältig wie der AN1x klingt…denn der kann ganz schön Dampf machen.

    Man höre mal hier rein:
    http://www....._files.mp3

    http://www.....1x_dry.mp3

    Quelle: http://www.....m/an1x.php

    http://www.....3pU9yuHglQ

    Vom Klang her IMHO nicht mit dem JP8k vergleich, aber gut klingen tut er auch und ist wirklich sehr unterschätzt.

    • Avatar
      hardi

      Der An1X hat einen natürlich einen anderen Grundklang. Hier aber den Fiat / Ferrari Vergleich zu wagen, ist schon ziemlich kalter Kaffee (im Übrigen gehört Ferrari zum Fiat Konzern – lach). Zumindest hat der Yamaha eine fantastische Tastatur (vor der Roland nur träumt), einen sehr warmen Sound und ist zudem excellent als Masterkeyboard zu gebrauchen – nicht zuletzt wegen der zuweisbaren Controller. Hätte Yamaha damals ein eigenes Gehäuse mit besseren Zugriffsmöglichten enworfen, wäre das Teil heute ein absolutes Kultgerät. Aus Kostengründen wurde einfach das CSX1-Gehäuse eins zu eins übernommen. Daher resultierte auch der im Vergleich zum Roland günstige Verkaufspreis. Der Vergleich Fiat/Ferrari ist absoluter Blödsinn.

  15. Profilbild
    Filterpad AHU

    Hi Leute,

    1. Besitze seit ca. 2 Jahren einen JP-8000 und teile die Meinungen mit euch. Klanglich finde ich ihn meiner Meinung nach eine absolute “Wucht”.

    2. Tipp für die Einstellwerte der Regler: SHIFT und 7 gleichzeitig drücken bis die Anzeige “TEMPORARY SCORPE” erscheint, danach kann man jeden Regler betätigen und sieht immer den aktuellen Einstellwert. Bei Bedarf noch mit den Value-Tastern Feintuning vornehmen.

    Gruß, euer Filterpad

  16. Profilbild
    Neven Dayvid

    Lustig, daß hier dem An1x so wenig zugetraut wird.
    Das ist eine Fehleinschätzung, muß ich euch leider sagen, als langjähriger Betreiber von Jupiter 4,6,8 und An1x.
    Den An1x muß man halt programmieren können.
    Roland Synths waren immer schon etwas überbewertet, das ist wohl wahr. Aber die wenigsten haben einen Jupiter 8 gespielt, und der klingt wirklich anders als ein JP 8000.
    Ich sag das hier als jemand, der auch digitale Synths zu schätzen weiß…aber klingen tun sie nunmal anders.

  17. Profilbild
    Tyrell AHU

    Habe mir über ebay soeben wieder einen JP8000 ins Haus geholt. Ist ja schon eine Weile her das ich ihn das letzte mal spielte (Ende 1997).
    Also momentan haut mich die Kiste wirklich um. Frage mich gerade warum ich ihn damals blos verkauft habe. Klar hat er auch seine Schwächen, aber er hat einen ganz eigenen Charakter. Diesmal bleibt er für länger :-))

  18. Profilbild
    axel

    Bin nach reifl. Überlegung, vielen Review- u. Testberichtlektüren und -Listenings auch stolzer BEsitzer eines JP 8000. Und ich muss sagen, ich bereue es keine Sekunde! Hatte u.a. den berüchtigten OB 12, diesen aber glücklicherweise verkauft. NUn doch wieder einen VA. Aber bei dem ist es was völlig anderes. Z.B. ganz u. gar kein Vgl. zum OB12 (nur mal so am Rande). Oberfläche des JP ist viel intuitiver, der Klang der Filter wesentlich mehr “smoothy” usw. Optisch so lala (Plastekiste), aber das ist nicht die Hauptsache. Wenn man sich Müh egibt, erhält m,an wirklö verblüffende “analog-ähnliche” Sounds. Noch ein Wort zur kurzen Hüllkurve/ Attack/Knacken. Das ist ein Problem vieler VAs. Beim JP hilft aber eie minimale Verzögerung des Attacks, nur so viel, dass es dennoch perkussiv und timingfest kommt, und schon passt es. Kein Knacksen, Andickung mit Decay und Cutoff und fertig.
    Kurz: der JP ist eine volle Empfehlung und ich wette, es ist einer der Modelle, die zukünftig noch mehr Kultstatus und (leider) auch höhere 2ndhand Preise erzielen wird.

  19. Profilbild
    Filterpad AHU

    Schade das man auf dem Video nur den stiltypischen Trance-Sound zu hören bekommt, auch wenn das eine absolute Stärke des JP ist. Ich versuche inzwischen sehr viel mehr aus dem Synthesizer herauszuholen. Annähernd ganze Songs lassen lassen sich mit dem Split-Modus verwirklichen. Kreiert mal z.B. auf der linken Seite einen basslastigen Sound (mit viel Delay) und lässt ihn als Arpeggio laufen. Auf der rechten Seite kreiert ihr eine sanfte Fläche oder auch ein Lead-Sound. Beides zusammengespielt kommt der Synthesizer voll auf seine Kosten und das Ergebnis ist Genuss pur!

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