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Green Box: Roland V-Synth XT 2.0 mit integriertem Roland D50

V-Synth XT

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So schnell zählt man zum alten Eisen!

Nein, nicht wirklich. Der Roland V-Synth und V-Synth XT sind nach wie vor aktuelle Synthesizer mit einem hervorragenden Sound und wurden durch den ähnlich aufgebauten V-Synth GT abgelöst. Einziges Manko: Der V-Synth GT verfügt nicht mehr über die Möglichkeit, den Roland Klassiker D50 zu emulieren.

Diese Funktion bleibt dem V-Synth (optional per VC-1 Expander-Karte) und dem V-Synth XT (bereits fest installiert) vorbehalten. Und da beide nur noch auf diversen Gebrauchtmärkten zu finden sind und D50 Fans die Gebrauchtmarktpreise in die Höhe schnellen lassen, hier nochmals ein ausführlicher Test zum V-Synth XT in der Green-Box.

Viel Spaß mit dem V-Synth XT / Roland D50, Ihre AMAZONA.de-Redaktion (Juli 2010)

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See me

Der V-Synth XT ist sehr übersichtlich aufgebaut. Auf der linken Seite ist eine XLR/Klinke-Kombibuchse, die zwischen Line/Mic und Mic mit 48V Phantomspeisung schaltbar ist. Unterhalb davon befindet sich die USB-Schnittstelle. Diese dient dem Austausch von Samples und Patches mit einem PC oder MAC. Außerdem können Audio- und MIDI-Informationen übertragen werden. Somit kann der V-Synth beispielsweise auch als AD-DA Wandler und als MIDI-Interface benutzt werden. Zum Glück liegen beide Anschlüsse leicht zugänglich auf der Frontseite des Gerätes. In der Mitte befindet sich der Touch Screen, über den die wesentliche Kommunikation mit dem V-Synth stattfindet. Rechts findet man acht Drehgeber, die je nach Menü im Display verschiedene Funktionen übernehmen. Im Display wird dazu eine kleine Zahl neben der entsprechenden Funktion eingeblendet, die einem der Regler zugeordnet ist.

Zu guter Letzt gibt es einen PC Card Eingang, der beispielsweise Compact Flash Karten mittels Adapter verschlingt.

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Bei diesem ersten Überblick vermisst man zwei Dinge:
Wo ist das Time Trip Pad?
Wo ist der D-Beam Controller?

Keine Panik! Alles da. Roland hat beide Elemente der großen Version in die Rackversion implementiert. Allerdings verstecken sich die Funktionen nun im Touch Screen.

Rückseitig gibt es Anschlüsse für Line In, Line und Direct Out, SPDIF In/Out – optisch und koaxial, sowie das MIDI-Trio. Der Netzschalter befindet sich auf der Frontseite.

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Wer den V-Synth ins Rack schraubt, kann den Neigungswinkel des Gerätes auch nach dem Einbau in verschiedenen Stufen verstellen. Ein tolles Feature, das Schule machen sollte. Nachteil: Verwendet man den V-Synth als Tischgerät, lassen sich die Rack-Ohren nicht abmontieren.

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Klangbeispiele

Leser-Erfahrungsberichte zu diesem Produkt

  1. Avatar
    eric

    Hab den V-synth xt schon eine ganze weile und möcht auch nicht mehr auf ihn verzichten da er ein echter allrounder ist!!!!

    Ganz egal ob synth,sampler,effektgeraet oder filterbank ect ect…
    Was man auch hervorheben sollte finde ich ist der d50 Mode!!
    Die VA Sektion klingt im vergleich zum Microkorg sehr clean, was kein nachteil ist.
    Neben den Standard wellenformen ist unter anderem auch eine juno wellenform dabei ,die echt super klingt!!
    Der Sound shaper ist mehr als nur eine bereicherung und hilft nicht nur Anfängern sonder stellt auch eine solide Basis dar zum erstellen von eigenen
    Patches.

    was ich ein bisl. bemängle sind die Effekte im multimode.was man sonst noch erwähnen sollte ist der audiostream der geht nämlich nur in einer Richtung was von Roland ein bisl. verschleiert wird.

  2. Profilbild
    tompisa

    Das Gerät ist unglaublich gut. Ein vollständiger D50 mit allen Soundsets, die es jemals gab. All die Klänge, die Miles Davis auf Amandala genutzt hat all die Presets von Prefab Sprout. Darüber hinaus die Vocalcard integriert, die als aktuelles Roland Keyboard 1800 allein kostet. Und on top die fette V-Synth Variphrase Engine die im aktuellen Roland GT über 3000 Euro kostet (der einzige Unterschied besteh in der doppelten Ausführung und einem leicht geänderten OS) .

    und, und , und. ein Klassiker , der -zum Glück- immer noch nicht gebührend gewürdigt wird, bis hier auf Amazona . Mr. Kusche hat es schon Anfang 2006 gewusst. Im Jahre 2010 aber ist das Gerät aktueller denn je. Und in 2 unterschiedlichen Modellen (Vocal,Vsynth GT) für sehr viel Geld auf dem Markt. Und einen D50 gibts nach wie vor nur noch auf Ebay. Kauf die Kiste , wenn ihr sie auf Ebay findet. In 2015 wir ddas ein sehr teurer Klassiker sein

  3. Profilbild
    g.kusche AHU

    Ja, V-Synth ist ein echter Underdog. Ich denke das der – nach wie vor – hohe Preis die Hürde beim Kaufentscheid ist. Immer noch einer der besten Synths, kein Zweifel.

  4. Profilbild
    Stue

    Ein toller Test – Habe den V-Synth XT seit knapp einem dreiviertel Jahr. Eine super Maschine mit endlosen Möglichkeiten und guter VA-Sektion. Hatte ebenfalls jahrelang einen Roland D-50 – und dessen Verkauf immer bereut. Mit dem V-Synth XT ist da nun vollwertiger Ersatz mit den genannten Stärken (Rauschen ade, mehr Wellenformen, einfache Bedienung) am Start!

  5. Profilbild
    hoshigoshi

    Zitat: “Nachteil: Verwendet man den V-Synth als Tischgerät, lassen sich die Rack-Ohren nicht abmontieren.”

    Doch, das geht. Man kann den ganzen Rahmen, der die Rackwinkel und Drehmechanik beinhaltet, abmontieren und den Synth als Pultgerät nutzen.

  6. Profilbild
    wimtoelke

    Kann mir mal jemand sagen, ob es möglich ist, mit der Soundkarte digital (S/P-DIF) in den V-Synth rein und wieder raus zu gehen, um somit Audiospuren aus Cubase etc. mit den Effekten des V-Synth (Hall, Delay, Chorus) zu versehen? Oder evtl. über USB oder analog?

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    TX9

    Ist der V Synth 2.0 mit dem XT eigentlich identisch..außer, dass der XT ein Rack ist und die Erweiterungskarten VC1/VC2 schon eingebaut sind?

    • Profilbild
      g.kusche AHU

      Dem XT fehlen der D-Beam Controller und das Time Trip Pad. Beide werden im Touchscreen simuliert. Das ist bei der Keyboardversion natürlich schöner gelöst.

      • Profilbild
        TX9

        Ah ja, das hab ich schon in einem Video bei YouTube gesehen, dass das Time Trip Pad nur auf dem Touchscreen ist.

        Ich möchte mir gerne einen V Synth 2.0 mit D-50 Karte holen, war mir aber nicht sicher, ob der V Synth XT klanglich die bessere Lösung wäre.

  8. Profilbild
    olduser

    Der V Synth klingt analoger als ein Virus, kann ich nicht glauben, im GT Test steht doch , dass er als VA nicht die beste Figur macht. Die Gebrauchtpreise sind im Keller,Rolands Flagschiff floppt gewaltig. ich hab ihn mir gegönnt für 1600€ gebraucht. Er klingt sehr digital, aber gerade das finde ich geil an der Kiste.Ob noch mal so ein standalone Hardwareteil kommt.Der Xt für 1000€ ist ein Geheimtipp definitiv:-)

  9. Profilbild
    Barely

    Hab jetzt auch einen seit ca. 1 Woche. Wow, was für eine Kiste! Neben den wirklich coolen Sampleverbiegungen möchte ich aber auch eine Lanze brechen für die VA-Sektion.
    Gut, aliasing ist bei nicht-HQ-Waves in sehr hohen Lagen hörbar , aber eher im Bereich, wo die Ohren eh schon weh tun. Im Direktvergleich marginal “schlechter” als Virus (Aliasing beginnt ca. eine Quart tiefer). Ja, die Engine ist bei HQ-Sounds manchmal ein wenig langsam, was zu filtersteps führen kann (die aber nicht schlecht klingen, ist halt dann RRROOOAAARRRWP statt WOOOOOAAAAP), aber der SOUND an sich ist gigantisch.
    Der V-Synth hat dieses Rolandtpische “OMMPF untenrum”. Roland-Fans wissen, was ich meine ;)
    Die Filter klingen prima und sehr analog, es sei denn, man will es etwas härter, dann werden sie schön böse. So brutal wie aber die neueren Waldorf-Synths wird er nicht. Muss er auch nicht :)
    Also ich für meinen Teil werde den Juno daheim lassen und schonen, und stattdessen den V-Synth auf die Bühne schleppen. Hey, und samples verbiegen kann er auch noch :D

  10. Profilbild
    SYNTHESIA

    Leider lassen sich V-Synth Sounds, die Arpeggien enthalten, im Multi-Mode nur auf Kanal 1 abspielen. der Arpeggiator des V-Synth XT ist nur für den
    MIDI-Kanal 1 wirksam! Dies kann (laut Hersteller) leider auch nicht durch ein Update
    behoben werden, da hierfür mehr Prozessorleistung vonnöten wäre und
    dafür eine Hardware-Änderung vorgenommen werden müsste.
    Das ist bedauerlicherweise ein dicker Minuspunkt für den V-Synth XT wenn man ihn mit anderen Synthies z.B. in Cubase einbinden will.

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