
Das 1 HE Memotron
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SYNRISE & AMAZONA.de starten Kooperation
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| AMAZONA.de ist mit der Online-Seite Synrise.de eine Kooperation eingegangen, die es uns erlaubt, monatlich eine der informativen Produkt-Features von SYNRISE.de auf AMAZONA.de vorzustellen. SYNRISE.de ist eine Initiative des Synthesizer-Fachmanns Stephan Dargel. Alle Artikel auf SYNRISE.de tragen seine Handschrift. Mehr zu Stephan Dargel werden Sie demnächst in einem ausführlichen Portrait auf AMAZONA.de lesen können. |
STARKER WELLENGANG IN DEUTSCHLAND
Ein Vorwort von Peter Grandl
Wir schreiben das Jahr 1989. Digitale Synthesizer dominieren den Markt. Als das Magazin Keyboards in der Ausgabe 11/89 den Microwave von Waldorf erstmals vorstellt und testet, finden sich im Heft ansonst nur Anzeigen und Beiträge zu Synthesizern wie Korg T3, Kawai K4, Yamaha SY77, Roland W30 und Ensoniq VFX-SD, allesamt voll digital und sample-basiert.
Extrem mutig und selbstbewusst präsentierte die bis dato fast unbekannte Firma WALDORF aus Deutschland mit dem MICROWAVE einen 19“-Synthesizer ohne Tastatur, Samples und ohne digitale Effekte mit nur 8 Stimmen, dafür aber einer komplett analogen Filtersektion und trifft damit aber offensichtlich den Zeitgeist einer neuen Musikergeneration.
Der MICROWAVE macht Geschichte und bleibt 10 Jahre lang bei zahlreichen Nachfolgern einer der beliebtesten und wirtschaftlich erfolgreichsten Synthesizer des 20. Jahrhunderts.
Die eigentliche Geschichte des MICROWAVE begann aber 1974, als ein gewisser Wolfgang Palm in Hamburg die Firma PPG gründete, zu deren Entwicklungen der weltberühmte Synthesizer PPG WAVE 2.2 aus dem Jahr 1982 gehörte. Der MicroWave ist quasi ein 19“-Expander dieses berühmten Vorgängers – einen ausführlichen Bericht zum original PPG 2.2 finden Sie HIER).
Bleibt noch zu erwähnen: Die klanglichen Unterschiede zwischen einem PPG WAVE 2.2 und einem MICORWAVE 1 konnte ich leider nie selbst testen, sollen aber minimal sein. Die Klangunterschiede zwischen einem MICROWAVE 1 und einem MICROWAVE 2 (egal ob XT oder XTK, etc.) sind jedoch enorm.
Im MICROWAVE II wurde leider der komplette Analog-Filterbaustein durch digitale Filter der CPU ersetzt. Dem Microwave II gelingen dadurch zwar weichere und breitere Pads, der deutlich analoge Biss und Klangcharakter des MICROWAVE 1 bleibt dabei aber auf der Strecke. Ich möchte nochmals betonen, dass die Klangunterschiede frappierend sind, weil sich hier und da (z.B. bei eBay-Beschreibungen) eingebürgert hat, den Klang der beiden Modelle als identisch zu bezeichnen.
Mein Favorit in Sachen preisgünstiger, analoger Wavetable-Synthese wird daher immer der Microwave 1 – am besten mit Betriebsversion 2.0 – bleiben.
Achten Sie bitte auch auf das Nachwort von Upperwavetable zu den klanglichen Unterschieden der diversen Wavetable-Synthesizer von Waldorf.
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So, ist das!
Mein Schätzchen ist wieder daheim, alles in allem hat er unsere Trennung gut überstanden, musste nie mitrauchen und lächelt mich mit seiner roten Knubbelnase an.
Als einziges Manko hat er die Lötstellenpest an der vorderen Frontplatine. Das sieht ähnlich wie bei einem in die Jahre gekommenen OB-8 aus, der sich nie vom Lötvorbereitungbad erholen konnte.
Also werde ich mal einen Glasfaserstift startklar machen und ans Säubern gehen. Den Lötkolben wetzen und ihm ein wenig Zinn zurückgeben.
Klanglich hat er nichts eingebüßt alles so knackig wie am ersten Tag.
So sinnlich kann eben nur Hardware sein!