
E-mu Drumulator
Spielhilfen
Nochmals ganz klassisch sind die Wheels. Pitch- und Modulation-Räder haben sich in dieser Form bei vielen Herstellern bis heute als Standard gehalten. Andere Controller-Lösungen – wie etwa die Levers bei Oberheim oder Joysticks à la Korg – konnten sich nicht so umfassend durchsetzen. Was beim Minimoog noch genial gewesen wäre (doch damit hätten wir seine klassische Linie durchbrochen), wäre ein drittes Wheel, welches man hätte frei zuordnen können (z.B. zur Steuerung der Attackzeit oder der Filter Frequency).
Als unmittelbarste aller Spielhilfen ist natürlich die Tastatur zu sehen. Sie ist einfach angenehm zu spielen! Da klappert nichts (nicht viel), sie ist zumindest ganz leicht gewichtet, sie fühlt sich ausreichend gut an. Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum Roland viele Jahre nach Erscheinen des Minimoog eine komplette SH-Serie mit abscheulicher Tastatur auf den Markt bringen konnte. Oder warum sich Oberheim Keyboards der 70er Jahre beim Spielen eher als “Kampfplatz Mensch gegen Tastatur” denn als musikalische Spielwiese entpuppen. Die Minimoog Tastatur ist zuverlässig und angenehm - ein weiterer, wichtiger Baustein in der Erfolgsgeschichte.
Decay und Glide lassen sich beim Minimoog – quasi als Performance Controller - global ein- und ausschalten, sowie – über Fußtaster – auch extern anwählen. Weitere Controller gab es in Form von Accessories, also als Zubehör. Zu nennen wären etwa der Moog 960 Sequenzer, oder auch der legendäre Ribbon Controller sowie ein X/Y Joystick oder die Moog Drum. Die
Anschlüsse
hierfür gibt es rückwärts, wo sich direkt neben dem Voltage Selector zwei der Accessory Buchsen befinden.
Weiters kommt man ohne Audio-Out natürlich nicht weit. Zu finden als LOW oder HIGH Ausgang. Hier lässt sich auch ein externes Signal einspeisen (oder – wie gesagt – das eigene Signal des Minimoog nochmals durchschleifen).
In dieser Abbildung gibt es noch einen MIDI Input zu sehen, sowie eine Gate/CV Ouput Buchse, welche das Weiterleiten der aus MIDI abgeleiteten analogen Steuerspannung auf einen anderen Synthesizer erlaubt. Damit entpuppt sich der vorliegende Minimoog als Lintronics Modell, auf welches später noch kurz eingegangen wird.
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