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Test: u-he Zebra 2

25.12.2007
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Das Fenster Presets…


…bietet einfach nur die Möglichkeit, sich durch auf der linken Seite stehenden Ordner durchzuklicken und somit dem Hauptfenster bestimmte Presetsammlungen zum Durchsteppen zur Verfügung zu stellen.

 


-- Das Performance-Fenster --

Das Fenster Perform…


...verschafft dem Anwender die M ouml;glichkeit, diverse Parameter des Zebra 2 durch externe Controller oder mittels Mausbewegungen zu beeinflussen. Hier können zahlreiche Zuweisungen eingestellt werden, so dass es nicht nötig ist, das Patch an sich in umfangreichem Maße zu verändern, um selbst drastische Klangveränderungen zu erzielen.

 

 

Zu guter Letzt...


...erreichte mich noch eine Soundbank, genannt Transmission und erstellt von Ben Hall, die äußerst umfangreich viele Bereiche des Zebra 2 berührt und den Anwender nicht nur mit frischen Patches, sondern auch mit Templates versorgt, um gezielte Ausgangsbasen anzubieten. Sie kann über diesen Link bezogen werden.

 

 

Update auf V 2.2 und Oldskool Vol.I und II Sounds


Das Update auf V 2.2 bewirkt neben schnellerem Laden der Klänge auch das fixere Öffnen des Interfaces. Die Sounds werden nun auch mit den Songs gespeichert.

Des Weiteren wurde die volle Kompatibilität mit dem MacOS X 10.5 Leopard erreicht.

Auch im Muse Receptor kann Zebra2 nun installiert werden und ZebraCM-Anwender können nun ihre Klänge auch importieren.

Auf Parameterebene gibt es u.v.a. eine Erweiterung der Modulationsmatrix zu verzeichnen sowie einige Optimierungen wie z.B. in der Verwendung von Modulation Wheel und Pitchbending.

Ebenso ist eine neue Factory-Bank entworfen worden, für die sich der bekannte und klanglich sehr versierte Howard Scarr verantwortlich zeichnet, der zusätzlich noch Templates für die Verwendung von Oszillatoren zur Verfügung gestellt hat.

Die weiterhin kompatiblen früheren Werksklänge stehen als separater Download zur Verfügung, falls sie beim Installieren überschrieben werden.

Ein weitere Sammlung von Presets wird auf der u.a. Zebra-Website zum Kauf angeboten, die zu einem am derzeitigen Kurs ermessenen sehr günstigen Preis von 29 US-$ eine reichhaltige Zusammenstellung an Standard- und auch außergewöhnlichen Klängen aus dem Retrobereich bietet. Durch diese Kollektionen wird eine der Stärken des Zebra2, die Emulation analoger Klänge, sehr gut hervorgehoben.

 

Mein Eindruck…


…wird durch ein Gefühl der grenzenlosen Möglichkeiten gefärbt. Nun ist „grenzenlos“ übertrieben, kein Synthesizer kann wirklich alles, aber der Zebra 2 gehört mit Sicherheit zu den flexibelsten Klangerzeugern, die mir jemals untergekommen sind.

Ich habe wirklich analog anmutende warme Flächenklänge damit spielen können, dann plötzlich das Gefühl gehabt, etwas PPG-artiges aus den Boxen zu hören. Wavestation-ähnliche Verläufe sind genau so möglich (Stepsequencer als Modulationsquelle gepaart mit Wavetablesynthese eines Oszillators nach Art des Hauses, s.o.) wie schöne typische Virus-Arpeggien. Doch „stirbt“ der Zebra 2 nicht nur in Schönklang, auch böse oder rhythmusunterstützende Szenarien in Form von Sequenzer-/Arpeggiator-gesteuerten Verläufen oder durch die Modulation mittels der Multistage-Hüllkurven sind ohne weiteres möglich. Die mit ansprechend guten „Geräten“ versehene Effektsektion tut ihren Teil zu bemerkenswert lebendigen Klängen dazu. Je nach Verschaltung arbeitet der Anwender entweder mit einem additiven, einem Wavetable-, einem Phasedistortion- oder einem FM-Synthesizer, und das ist doch wohl ein gehöriges theoretisches Potential.

 

Fazit

Ein Software-Synthesizer der ersten Wahl, den wir schon eher hätten begutachten sollen. Atmosphärische Pads, harte Bässe, sequenzergesteuerte Percussion, glasklare Effektklänge, ich könnte einiges aufzählen, was aus dem Synthesizer herauszuholen ist und auch wurde, wie in der großen Presetbibliothek zu hören ist. Wenn ich mich in der Instrumenten-Landschaft umschaue, trägt sich der Zebra 2 in einige Sparten der Syntheseformen ein und bietet somit ein wirklich breites Klangspektrum für a) relativ kleines Geld und b) größtenteils recht moderaten Bedarf an CPU-Ressourcen. Nicht nur in der digitalen Welt der Klänge, auch im „virtuellen“ analogen Bereich zeigt der Zebra 2 seine Stärken, was auch seiner großen Auswahl an Filtermodellen zu verdanken ist. Zu berücksichtigen ist auch die große Sammlung an Presets, die schon mitgeliefert werden. Viele Anwender haben schon ihre Klänge beigetragen und dabei ist eine große Bandbreite an gut verwendbaren Presets entstanden, sowohl für den sofortigen Einsatz in Produktionen wie auch als Bastelanleitung zu Forschungszwecken. Zu erwähnen ist auch der stabile Lauf der Instanz über die gesamte Testphase hinweg, und wenn ein Software Synthesizer schwitzen könnte, ich hätte ihn dazu gebracht. Gönnen Sie sich die Demo und nehmen Sie sich ein bisschen Zeit für dieses Klangwerkzeug, denn Ihr persönlicher Eindruck zählt. Aber von mir aus gilt: Highly Recommended!

Plus

  • flexibles Sounddesign
  • hervorragender Klang
  • schnelle Einarbeitung

Minus

  • Dokumentation nur in englisch, aber dafür sehr ausführlich

Preis

199 Dollar im Web Shop bei u-he.com

Verweise

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Klangbeispiele

Bewertung

Bewertung: 5 von 5
Bewertung: 5 von 5
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  • Benutzerbild von Rapture
    Rapture, 27.06.2010 - 17:04 Uhr:
    Mir gefällt Absynth auch besser vom Klang. Zimmer mag Zebra2 ja gut finden, aber es gibt genug andere Filmkomponisten, die auf andere Softsynth und Sample Libraries abfahren, also nicht zu sehr auf Zimmer versteifen ;) Aber bei dem Preis kann man mit dem Zebra trotzdem nichts verkehrt machen.
  • Benutzerbild von tompisa
    tompisa, 22.05.2010 - 15:24 Uhr:
    Zitat H. Zimmer auf der aktuelle Mai 2010 Ausgabe des UAD Web Magazins:

    "The only virtual synth I'm really using is a thing called Zebra, by a German guy named Urs Heckmann. It really has "that sound" with so such flexibility, and such quality."
  • Benutzerbild von Tomthekid
    Tomthekid, 17.05.2010 - 23:17 Uhr:
    Ich arbeite seit über zwei Jahren nahezu täglich mit Zebra und kann es auf einen Punkt bringen: Der klangliche Rahmen ist gut, aber im Vergleich zu manch anderem Synthesizer (z.B. Gladiator) begrenzt. Wenn ich mir die Demos für die vielen kommerziellen Erweiterungspresets anhöre, erkenne ich den "Zebra-Sound" recht schnell. Innerhalb dieses soundmäßigen Rahmens gibt es aber extreme Gestaltungsspielräume, die kaum ein anderer Synthesizer bietet.
  • Benutzerbild von tompisa
    tompisa, 23.12.2009 - 22:01 Uhr:
    Es gibt mittlerweile ein 2.5 Update mit zusätzlichen Features , die ihresgleichen suchen. Ein echter modularer Synthesizer als PlugIn, ohne Konkurrent. Klingt so gut -und besser- als alle aktuellen VAs. Kommt zudem sehr nahe an analoge Helden wie Oberheim Pads und Mini Moog Leads. Zudem hat es nunmehr klanglich meinen Nord Modular G2 ersetzt. Zebra ist deutsche (sorry für den Patriotismus, aber das muss sein) Synthesizerkunst. Hier könnten sich besonders die Franzosen mit dem m.E. dünn klingenden ORIGIN einiges abgucken, und lernen wie ein VA klingen kann. Zebra hat zudem kein nach -äffendes!- UI, es hat ein logisches, intelligentes UI. Klang anstatt Grafik-Fake. Offenbar haben das viele Amazona Leser verstanden. Hallo Herr Grandl , wie wäre es einmal mit einem Interview mit Heckmann und Scarr ? Würde sicher extrem interessant sein, besonders auch weil ZEBRA2 ja eine recht große Rolle beim letzten Batman gespielt hat.
  • clipnotic, 23.10.2008 - 16:29 Uhr:
    Hab das Teil jetzt ein paar Wochen und mir dazu auch einige der Soundsets geleistet als Basis sozusagen für weiteres ;-). Also technisch ist das Teil schon ne gute Waffe, Hüllkurven zurecht zeichnen, XY-Pads ... Aber vielleicht liegts einfach daran dass ich den noch net so ganz schnalle, aber auch bei den Presets kann ich mich mit dem Klang einfach noch nicht so richtig anfreunden. Das fängt beim nackten Oscillator an und ändert sich auch nicht so viel, wenn Filter, LFO und weiteres draufgepackt wurde. Cool ist aber auf jeden Fall der Support, es soll ja bald ein Tutorial kostenlos geben, dass die Bedienung etwas durchsichtiger wird! Vielleicht erleb auch ich dann den großen Geistesblitz :-) Ich glaub einfach das Teil hat gewaltig viele Möglichkeiten die es aber erst mal zu begreifen gilt. Man soll ja nicht nach den Presets gehen gelle ...
  • efluon, 16.08.2008 - 22:39 Uhr:
    Seit dem ich das zebra reite, koennen die anderen gaeule alle getrost im stall bleiben, mit ihrem einen trick.
  • Andy, 26.12.2007 - 03:29 Uhr:
    Ich finde den Absynth immer noch besser.
  • nasobem, 28.06.2007 - 15:35 Uhr:
    das zebra auf trab bringen:
    sounds zu kaufen finde ich eigentlich unsportlich. aber das transmission soundset ist sehr zu empfehlen. tolle einzelsounds und systematisch gut aufgemachte ausgangs-sounds für noch mehr zebra. die preis-leistung ist ok.
  • Hannes, 25.06.2007 - 19:17 Uhr:
    Hab den Zebra jetzt ca. 1,5 Jahre mit Virus ti und Nordlead 3 verglichen und muss sagen das spät. nach dem XMF filterupdate der zebra 2 der hardware um nichts nach steht!

    von mir aus 9/10 punkte ...die gui sollte variabel sein:)
  • Klanggeist, 03.06.2007 - 22:07 Uhr:
    Klingt ein bischen dünne.Das Zusatz-Teil, die "Zebralette" find ich interessant, einfache und übersichtliche Bedienung und ein schöner bewegter digitaler Klangteppich. Gefällt mir.

    Jörg
  • Wolfgang, 02.06.2007 - 14:00 Uhr:
    Der Zebra 2 bietet sich aus meiner Sicht vor allen Dingen für brizzelige Wavetable-Sounds der Marke Waldorf an, die sich im Mix gut mit Hardware-Sounds kombinieren lassen. Hinsichtlich der Aufteilung/Bedienbarkeit gibt es bei den neueren Synths (z. B. FM8 oder Massive) für mein Befinden bessere Ansätze. Nichtsdestotrotz ist der Zebra 2 (gekauft im Pre-Order) bedienbar, wenn man sich auch die Zeit zur Einarbeitung nimmt. Als einzigen richtigen Kritikpunkt sehe ich weiterhin die relativ dunkle Farbgestaltung. Hier ist die Beigabe "Zebralette" angenehmer für das Auge. Hier wären ggf. austauschbare Hintergründe eine gute Option für die Zukunft.
  • Benutzerbild von Peter
    Peter Grandl, 31.05.2007 - 07:32 Uhr:
    Hallo zusammen,
    nachdem uns U-he eine weitere NFR-Version zur Verfügung gestellt hat (Danke!!!!!) konnte ich mich auch persönlich von der Qualität dieses Plug-Ins überzeugen. 3 STERNE gibt es nun mal extrem selten und werden wirklich nur für überragende Produkte verteilt. Nach Rücksprache mit Axel haben wir uns nun entschlossen dem U-HE ZEBRA 2 die 3 Sterne zu verleihen. Angesichts der Möglichkeiten, des Klangs und des Preises, können wir den ZEBRA 2 Bestnoten bescheinigen - deshalb nun auch die KAUFEMPFEHLUNG (3 STERNE).
    Viele Grüße,
    Peter Grandl (amazona.de Redaktion)
  • Axel Jungkunst, 31.05.2007 - 06:38 Uhr:
    So, liebe Kritiker des Reviews, ich habe den letzten noch zur Verfügung stehenden Stern auch noch herausgerückt. Man soll sich ja immer ein bisschen Luft nach oben lassen, aber in diesem Fall kann ich das vertreten. Ansonsten weiter so mit den Kommentaren, es interessiert mich schon, wie ein Produkt in den Händen anderer zur Geltung kommt!
  • Björn, 30.05.2007 - 16:24 Uhr:
    Hallo,
    endlich mal jemand, der seinen Synth eben nicht mit einer fotorealistischen GUI programmiert, sondern sich richtig Gedanken macht. Ich finde die GUI sogar sehr gelungen, was die Funktionalität und Übersicht angeht. Ist natürlich auch Geschmacksache.
    Gruß Björn
  • Stephan, 30.05.2007 - 10:06 Uhr:
    Kann Axel nur zustimmen. Das Teil kann klingen, wie es will. Das GUI ist absolut unterirdisch. Sieht zwar spacig aus, ist aber defacto viel zu fummelig und nicht bedienbar. Zum Klang: jeder halbwegs brauchbare Softsynth klingt nach Moog. Wer da im Arrangement nen Unterschied hört, bekommt den Bob Moog Revival Orden in Platin.
  • Alex, 29.05.2007 - 21:38 Uhr:
    Der Test klingt sehr überzeugend und ich konnte schonmal den kleineren Bruder des Zebra 2, die Zebralette testen und war vom Klang sehr überzeugt. Nun wird ja auch oft von Haptik usw. gesprochen und wenn ich mir die Gestaltung der GUI anschaue, kommt mir das pure Grausen. Komisch, deswegen werde ich mich wahrscheinlich über den Latz ziehen lassen und doch eher zu einem Softsynth tendieren, der wenigstens gut aussieht.
  • wirehead, 29.05.2007 - 12:42 Uhr:
    Ich kann mich der Kritik von udap nur anschließen und werde auch das Gefühl nicht los, dass der Tester die Möglichkeiten von Zebra2 selbst noch nicht ganz erfasst hat. Leider überhaupt nicht erwähnt wurde z.B. der extrem umfangreiche Noise-Generator oder die Comb-Filter womit auch die typischen Klänge eines Absynth oder Sculptures leicht ermöglicht werden.

    Von mir ganz klar: 4 Sterne ! ;-)
  • udap, 29.05.2007 - 11:02 Uhr:
    Schade, dass Zebra 2 hier nicht die Höchstnote erhält. Ich zumindest kenne kein anderes PlugIn, das derart gut klingt wie dieser Geniestreich von dem Musiker und Entwickler Urs Heckmann. Zebra beherrscht so gut wie alle Disziplinen der Klangformung in einer Audioqualität , die m.E. zur Zeit ungeschlagen ist. Zebra kann klingen wie ein DX 7 (und man hört keine Unterschied) und es kann klingen wie ein dicker fetter Access Virus (und man hört keinen Unterschied) , und es kann kling wie ein dicker Moog (zur Überzeugung: (man höre einmal die nachgebauten Moog Presets von Howard Scarr, unglaublich!) .
    Zebra 2 ersetzt die meisten Synth-PlugIns nicht nur , es befördert deren angestammten Klänge soundtechnisch auf ein neues, höheres Niveau und erzeugt eine zusätzliche Bandbreite an Möglickeiten, die zur Zeit einzigartig ist.

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