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Über den Autor

Thorsten Walter

Thorsten Walter ... ist seit dem Erstkontakt mit einem väterlichen Casio CZ-1 und dem guten alten C-64 samt MIDI-Interface im Jahre 1987 nahezu ständig mit professionellem Audio, Synthesizern und deren Planung/Entwicklung beschäftigt. Aufnahmen, Produktionen und Abmischen gehören genauso zu seinen Spezialitäten wie der Hang zu Hallgeräten, guten Studiomonitoren und Raumakustik.

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Test: Mackie HR624 MK2

15.10.2007
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Als ich im Dezember 2002 die HR624 testen konnte, debutierte Mackie gerade mit ihren ersten kleineren Studiomonitoren. Ich empfehle die Lektüre des alten Testberichtes, bevor Sie mit diesem hier fortfahren:

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=165

Das kleinere Schwestermodell der HR824 MK2 (noch nicht getestet) ist als Nah-/Mittelfeld-Monitor ausgelegt und kann somit direkt neben oder hinter einem Mischpult aufgestellt werden. Durch die kompakte Größe lassen sie sich auch hervorragend in kleineren Studios oder in der Postproduktion einsetzten. Ein Vorteil von Nahfeldmonitoren ist der geringe Abstand vom Ohr zum Lautsprecher, sodass sich negative Raumeigenschaften eines akustisch schlecht ausstaffierten Raumes geringer als bei einer größeren Abhöre bemerkbar machen, da die Reflektionen des Raumes verhältnismäßig zum Signal der Monitore weniger Pegel haben. Durch die THX-Zertifikation sind sie zudem für Sourround-Anwendungen prädestiniert. Die Ausstattung wird durch zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten auf der Rückseite der Box komplettiert.


Die MK2 ist der MK1 sehr ähnlich, ist aber im elektrischen, mechanischen und optischen Design generalüberholt. Der 6,7" Tief/Mitteltöner wird mit einer eigenen 100 Watt Endstufe betrieben, während die 1" Titan-Kalotte von eigenen 40 Watt zehren kann. Die Übergangsfrequenz liegt immer noch bei 3 kHz. Auch auf der Rückseite ist das Konzept der Passivmembran bestehen geblieben. Wir können also sämtliche Aussagen des MK1 Tests für diese Box übernehmen. Leider steht uns für diesen aktuellen Bericht kein MLSSA System zur Verfügung. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass die Messkurven meist nur das Gehörte widerspiegeln und greifbarer machen.

Die Optik der HR624 MK2 ist seitlich in schwarzem edlen Klavierlack gehalten, während die Front komplett aus einem Alu-Druckguss besteht. Darin eingebettet findet man auch wieder das drehbare Mackie-Logo und einen - Oh Lob!! - frontseitigen Powerschalter, der obendrein noch hübsch von einem weiß leuchtenden Kunststoffring umgeben ist.

Rückseitig finden wir die Huckepack Doppel-Endstufe, welche die Passivmembran überdeckt. Hier werden auch die Raumanpassungen und Pegel eingestellt. Das kleine Input-Poti reicht von -oo bis +4 dB für Studiopegel. Mit dem Acoustic Space Schalter kann man den Bassbereich absenken, wenn die Lautsprecher an der Wand oder gar in einer Ecke stehen, während das Low-Frequency Filter einen Hochpass bei 80 Hz für den Betrieb mit einem Subwoofer anbietet. Die Höhen können wie üblich um +/- 2 dB im Pegel angepasst werden.


Passive Membran auf der Rückseite

Der Powerschalter bietet drei Stellungen an: On, Off und Auto-On. Hier merkt die HR624, wenn Pegel anliegt und schaltet dann die Box selbsttätig ein. Powermanagement eben!

Die generelle Verarbeitung lässt keinen Anlass zur Kritik und ist erstklassig.

Klang

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  • sonicwarrior, 29.10.2007 - 11:11 Uhr:
    "Besonders gefällt mir das komplett fehlende Luftgeräusch der Mitbewerber"

    Hier ist das Wort Mitbewerber wohl in den falschen Satz gerutscht?

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