
Music Studio 8
In der Mastering Szene sind sie schon lange kein Geheimtipp mehr. Die PlugIns von Algorithmix gelten als audiophile Wunderwerke, die sogar Bob Katz, seines Zeichens Mastering-Guru mit Weltruf, zu Entzücken hinreißen lassen - ein eher seltenes Benehmen seinerseits gegenüber PlugIns. Die Begeisterung schien sogar soweit gediehen, das sich Katz entschloss, sein bekanntes K-System an die Würtemberger zu lizensieren. Dieser Algorithmus extrahiert die einem Musikstück innewohnende Rauminformation und lässt sie auf Wunsch breiter und tiefer dem Stück wieder hinzufügen. So können Volume, Basisbreite und Tiefe deutlich zunehmen. Wie K-Stereo funktioniert, soll der nun folgende Bericht zeigen.
K-Stereo ist laut Algorithmix der Beginn einer neuen PlugIn Referenz-Mastering-Serie – der Chromium Serie. Sie setzt auf dem im Januar 2008 freigegebenen VST 3.0 Standard auf. Getestet habe ich K-Stereo erfolgreich auch mit dem älteren Programm Wavelab 5. Etwas ungewöhnlich ist die Installation über zwei Installationen, denn K-Stereo läuft nur, wenn vorher die hauseigene Chromium-Installation durchgeführt wird – quasi eine Shell wie bei Waves. Derzeit gibt es das PlugIn nur als VST-Version für Windows 9x/Me/NT4/2000/XP/Vista und auch nur über den Online Algorithmix Direktvertrieb. Nach der Installation und Registrierung steht das PlugIn im VST-Ordner zum Einsatz bereit.
Überblick
Das PlugIn K-Stereo präsentiert sich großzügig dimensioniert, sehr übersichtlich und ohne Schnickschnack. Linker Hand befinden sich die beiden verlinkbaren Input-Regler für das Auspegeln der optimalen Mitte und daneben die beiden M/S Mixregler. Rechts anschließend trohnt das Herz des PlugIns – der K-Effekt, mit dem sich die Breite und Depth der Ambience regeln lassen.
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Aber gut. Wer weis was einem da Herr Bob Katz erzählen würde.
Grüße
Steve
schön geschriebener Test. :-)
ich denke, in der heutigen Zeit gilt es als guter Ton, Software auf mehreren Plattformen anzubieten.
In den Plus und Minus-Bewertungen am Schluss, die ich zuerst überfliege, hätte die fehlende Mac-Anbindung ruhig als Minus stehen können.
Grüße
Rob
In Anschluss an ROBs Aussage, dass es "in der heutigen Zeit (..) als guter Ton (gilt), Software auf mehreren Plattformen anzubieten.", kann ich nur anmerken, dass eine solche Aussage kompletter Unsinn ist.
Der Anbieter Algorithmix ist der einzige, der sagen kann, wie groß deren Zielgruppe auf den Plattformen ist. Das hat gar nix mit "gutem Ton" zu tun.
Würde Algorithmix sehen, dass die Marktanteile im Mastering-Umfeld überwiegend Mac OS dominiert sind, würden die sicherlich eher keine Windows Version entwickeln. So isses aber offenbar nicht. Mastering scheint ne Sache zu sein, die stärker noch Windows lastig ist.
Steinberg wird Wavelab auch erst 2010 erstmalig als Mac Version rausbringen. Früher hatte sich das nicht gelohnt für sie...
Um es allerdings abzurunden: ich bin eigenlich selbst Mac User (allerdings kein unkritischer Dodel-Fanboy).
Und zu allerletzt: wo ist momentan die Algorithmix Webseite? Sind die off? Das wäre echt schade... Hab schon Windows 7 auf meinem MPB installiert zum Testen...