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Über den Autor

Peter Grandl

Peter Grandl Peter Grandl ist Gründer von AMAZONA.de und Liebhaber von Synthesizern und Studio-Technik. Neben AMAZONA.de arbeitet er für eine Werbeagentur sowie eine Filmproduktion.

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Green Box: Kurzweil K2000 K2500 K2600 K2661

27.04.2009
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Ein Mammutwerk!

In der Redaktion haben wir lange überlegt, wie wir wohl am besten die komplette Kurzweil "K"-Serie vorstellen könnten. Letztendlich haben wir auf Einzeltests verzichtet, da sich die einzelnen Modelle der Serie in sehr vielen Punkten gleichen.
Warum jetzt?

Die derzeitigen eBay-Gebrauchtmarktpreise (siehe Syntacheles) sind so tief in den Keller gefallen, dass sich hier wirklich die Möglichkeit bietet, einen hervorragenden und vielseitigen Synthesizer für wenig Geld zu erwerben. Außerdem ist in manchen Musiker-Kreisen immer noch nicht durchgedrungen, dass die K2000 Serie weit mehr ist als ein banaler Sampleplayer. Lassen Sie sich überraschen.

 


Kurzweil K2600

Die Modelle im Überblick

Grundsätzlich gibt es drei Hauptlinien der Kurzweil K Serie: den K2000, den K2500 und den K2600. Für jede dieser drei Varianten wurde auch eine Rackversion mit dem Zusatz R angeboten. Als Tastaturversion existiert der K2000 in einer 61-Tasten Version, während es die beiden größeren Modelle mit 76 und 88 Tasten gibt. Dazu später mehr.
Alle drei Serien konnten optional zum Sampler aufgerüstet werden. Die umfangreiche Sample-Verarbeitung hingegen (Sample-Editierung) ist in den letzten Software-Versionen bei allen drei Serien auch ohne diese Sampling-Option möglich. So lassen sich über SCSI Samples einladen, umfangreich editieren und in VAST (siehe nächstes Kapitel) nachbearbeiten.

Neu hinzugekommen ist 2009 der K2661. Der K2661 entspricht dem K2600 mit allen Boards, hat aber nur 61 Tasten und keinen Ribboncontroller (optional extern). Dafür gibt es Adat Out, SM-Card Slot und optional das Sampling Board, E-Piano Board und ein neues zusäzliches Stereo-Piano Board.


Der jüngste Sproß der Familie K2661



VAST - Die Klangerzeugung

Grundsätzlich basiert die Klangerzeugung aller drei Serien auf Samples, jedoch können die Modelle der K-Serie auch Standard-Wellenformen errechnen. Bis zu 62 Samples werden zunächst der Tastatur zugeordnet ("Keymap"), durchlaufen dann diverse Klangformungsalgorithmen (Keymap + Algorithmen = "Layer"), passieren einen Effektprozessor und landen schließlich als "Programm" an einem der vier Ausgangspaare oder dem "Mix Out". Ein "Programm" kann sich dabei aus bis zu drei "Layern" zusammensetzen. Der K2500 verwaltet drei Tastaturzonen. Jeder dieser Zonen darf ein "Programm" zugeordnet werden, was sich dann einfach "Setup" nennt. Ab Werk fasst das 240 kB große, nicht flüchtige RAM des Kurzweil unterschiedlich viele Programme, in Abhängigkeit von deren Komplexität und dem Gerätetyp.

 


Kurzweil K2000

Der Clou der Geschichte ist nun aber, dass der Weg vom Sample zum Output nicht fest vorgegeben ist. Vielmehr lassen sich vom Anwender 31 Algorithmen auswählen, in denen verschiedene DSP-"Bausteine" (wie z.B. Filter, "Stimulator", Hüllkurven-EG etc.) in verschiedenen Konfigurationen zusammengestellt sind. Die Verdrahtung dieser Module ist fest vorgegeben, doch darf der Musikus nach Herzenslust herumprogrammieren, wie genau die einzelnen Bausteine sich verhalten sollen (z.B. Hipass, Lowpass usw.). Obwohl z.B. der K2500 maximal 48stimmig ist, verfügt er dennoch über mehr Oszillatoren (192), da es einige DSP-Module gestatten, weitere Wellenformen zu generieren. So lassen sich beispielsweise Solosounds mit drei Sägezahnwellen programmieren, obwohl nur eine der drei "echten" Stimmen beim Spielen verbraucht wird. Hierzu gesellen sich ferner 50 sogenannte "FUNs", die Funktionsgeneratoren. Mit ihnen lassen sich anhand mathematischer Formeln - etwa: cos (a + b) - die Steuerspannungen zweier Module zu einer neuen verrechnen.

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Klangbeispiele

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  • Benutzerbild von SpotlightKid
    SpotlightKid, 22.04.2010 - 21:15 Uhr:
    Ich könnte noch Klänge von einem K2500R (leider ohne KDFX oder ROMs) beisteuern. Dafür habe ich viele Sample-CDs, unter anderem die exzellente Pyramid Collection, von denen ich gerne ein paar Soundbeispiele aufnehmen würde. Bei Interesse E-Mail!

    Chris
  • Benutzerbild von Dorgul
    Dorgul, 03.04.2010 - 01:24 Uhr:
    Ist vielleicht ein bißchen spät, aber: Wollt Ihr noch Probesamples haben?
    Ich besitze
    - K2000 mit altem ROM+ Orchestral Rom / P-Ram, - K2000R mit dem VP Rom und
    - K2661 mit dem neuen ROM + Piano + Orchetstral + Contemporary + E-Piano Roms

    Bei Interesse einfach mailen.

    Für alle die die Sythies nicht kennen: *Einarbeitungszeit: JA! Kann dauern bis er genau das macht was man will. Mit der Zeit wirds wesentlich besser.

    *Klang: Super! Tolle Pianos (vor allem zusammen mit PC88 gut in der Durchsetzung), nahezu perfekte Streicher, ingesamt tolle Natursounds, gute Synthies und Bässe

    *Polyphonie: könnte besser sein, fällt aber de facto quasi nie auf

    *Orgel: B3 Mode ist traumhaft... und dann haben wir auch bessere Polyphonie

    Verbesserungswürdig:
    - Bläser sind für Orchester gut, einen Bläsersatz muss man sich allerdings erstmal geschickt zusammenbauen... da geht noch was
    - Polyphonie
    - mehr Speicherplatz für Programme (single) und Setups (multi)... jeweils 1000 ist knapp (standardmäßig ab werk 500 belegt bei K2661)

    Ehrlich gesagt: Es gibt kaum Kritikpunkte! Die Dinger lohnen und ich bin immer noch froh vor Jahren einen günstig bekommen zu haben.


    @DISPLAYPROBLEME:
    Die Folie ist irgendwann alt und leuchtet nicht mehr richtig. Wer handwerklich versiert ist, kann die Leuchtfolie z.b. bei ebay nachkaufen und einbauen. Im Zweifelsfalle lieber nen Fachmann ranlassen, in jedem Fall sehr vorsichtig sein und nur so wenig auseinanderbauen wie nötig. Die Kontakte des LCDs (so ne Art Gummilippe) müssen genau wieder an der richtigen Stelle liegen, sonst gibts GRafikfehler...
    Verstimmen sollte sich eigentlich nichts, ist ja alles digital. Vielleicht was programmiert das die Verstimmen lässt? Verstimmen wäre mir zumindest neu.

    Grüße
  • Benutzerbild von mikesilence
    mikesilence, 28.04.2009 - 19:16 Uhr:
    Beim K2500 kann man auch den sogenannten Live-Mode aktivieren. Damit kann man Eingangssignale direkt durch die interne Klangerzeugung jagen... ;-)
  • Benutzerbild von maxlorenz
    Max Lorenz, 28.04.2009 - 13:36 Uhr:
    Vor allem der K2600R, einfach der Hammer. Dank des bereits integrierten KDFX-Boards ein absoluter Tip. Würde meinen nicht mehr hergeben. Für unter 1.000,-- Euro gibt es auf dem Synthesizer-Sektor derzeit für meinen Geschmack keinen besseren Allround-Synthesizer.
  • Werner Melzig, 01.06.2008 - 12:33 Uhr:
    Hallo, ich spiele jetzt schon seit Jahren den K 2000 und den K 2000 VP und bin von den Sounds begeistert. Leider verstimmmen sich die Geräte in letzter Zeit extrem und das beleuchtete Display verliert an Helligkeit. Hat da jemand Erfahrungen gemacht, wie diese Fehler zu beheben sind? Bin für jeden Tip dankbar.
  • Alvin, 26.02.2007 - 15:43 Uhr:
    Hallo,
    Ich hatte mal einen K2000R und war so begeistert das ich mir jetzt überlege einen K2661 zuzulegen. Die Sounds waren TOP und man hatte schnell einige richtig gute Sounds komponiert.

    Jeder Acid Jazz/Classic Versierte findet hier ein Top-Tool. Natürlich kann man mit den Kurzweils auch seine technoiden Produktionen einfach mit etwas Echtem auffrischen.

    MfG, Alvin
    • dreitagebart, 29.02.2008 - 13:08 Uhr:
      Ich hatte auch mal den K-2000 R V3 und hab mir dann den 2500er geholt, danach hab ich mir reuemütig wieder einen 2000er gekauf ... der alte 2000er hat nämlich einfach einen wahnsinnig geilen, charakteristischen, fetten Sound und punchige Hüllkurven.

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