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Über den Autor

Patrick Gaißert

Patrick Gaißert Student der Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Progressive-House DJ mit Club Auftritten in Stuttgart und München sowie im Radio bei Sunshine-Live. Produzent im Spektrum von elektronischer bis klassischer Musik für Videospiel- und Filmprojekte.

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Test: Numark NS7

23.07.2009
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Schon seit langer Zeit gab es Gerüchte über die Zusammenarbeit von Softwareschmiede Serato und Hardwarehersteller Numark. Ersterer bekannt durch die DVS-Lösung Serato Scratch Live und Letzterer bekannt für innovative Hardware zu angemessenen Preisen. Die ersten Früchte dieser Zusammenarbeit waren auf der Musikmesse 2008 am Numark Stand zu bewundern – allerdings nur unter einer Plexiglasscheibe. Was man dort sehen konnte, erregte Aufmerksamkeit. Ein ausgewachsener DJ-Controller mit zwei sich drehenden 7 Zoll Plattentellern und einer Mixereinheit, kombiniert mit der Softwareerfahrung von Serato versprach viel Gutes. Die Idee von Serato ITCH ist simpel aber genial: eine Software, die nicht mit jedem beliebigen Controller zusammenarbeitet, sondern nur mit einigen wenigen, dafür aber speziell auf diese Hardware abgestimmt und getestet ist. Dieses Jahr konnte man dann endlich Hand anlegen an das fertige Modell - und was soll ich sagen, ich war beeindruckt. Einige Monate später traf das Gerät endlich zum Test ein, und ich hatte endlich die Möglichkeit, mich ausführlich mit dem neuen Controller-Flaggschiff auseinander zu setzen.


Numark NS7

 

Ersteindruck

 

Wenn man den Numark NS7 aus der Schachtel nimmt, staunt man erstmal nicht schlecht, was für ein Koloss das Gerät eigentlich ist. Mit seinen Dimensionen von 760mm x 380mm x 76mm und knapp 16 kg Gewicht hat man erst mal Schwierigkeiten, dieses Biest überhaupt alleine aus der Packung zu hieven. Numark bietet noch ein extra Case für den NS7 an, um den Transport zu vereinfachen. Das metallverstärkte Holzcase hat
zwei Rollen und kostet 249 Euro. Hat man das nötige Kleingeld für das Case nicht, sollte man lieber zu zweit zu greifen. Hat man es dann erstmal auf einen Tisch gestellt, wird einem klar, dass man es hier nicht mit einem weiteren Plastikcontroller zu tun hat. Stattdessen ist der NS7 praktisch komplett aus solidem Metall gefertigt, daher rührt auch das Gewicht. Der ganze Korpus ist aus einem Guss und wird von 8 Gummi-Füßchen gestützt. Auf der Vorder- und Rückseite befinden wie gewohnt Ein- und Ausgänge, während die Oberfläche optisch in 3 Bereiche aufgeteilt ist. Die zwei Decks sind im Stil von schwarzem gebürstetem Edelstahl gehalten, während die Mixersektion in schwarzem Klavierlack daherkommt. Diese Trennung macht deutlich, dass es sich hier eigentlich um drei Geräte in einem handelt. Um das Gerät zu vervollständigen, wird nun noch ein Laptop benötigt. Für diesen ist auf der Rückseite des Gerätes ein stabiler Laptopständer angebracht, der mit massiven Schrauben abgesichert ist. Nach dem Einstecken des Stromkabels wird man zunächst von dem leisen Surren der Lüfter begrüßt. Da der NS7 zwei Motore mit hohem Drehmoment besitzt, muss die Wärme aus dem Gerät abgeführt werden. Dazu sind zwei Lüfter auf der Rückseite des Geräts vorhanden, die ihre Aufgabe in einem stillen Raum zwar hörbar, aber nicht störend laut erfüllen. Dieses Geräusch ist beim tatsächlichen Gebrauch des Geräts und dem Spielen von Musik zu vernachlässigen. Nun nur noch das USB-Kabel mit dem Laptop verbinden, Serato ITCH installieren und los geht's.

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