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Über den Autor

Florian Damm

Florian Damm Florian Damm ist Absolvent der SAE, unterrichtet seitdem selbst \"Recording\" auf der Volkshochschule in Hamburg. Privat hat er sich ein kleines, aber feines Studio eingerichtet.

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Test: Numark HD Mix

03.09.2009
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Nach dem positiven Review zum Numark TTX USB war ich besonders auf dieses Gerät gespannt. Der Numark HD Mix ist ein mobiles DJ System und richtet sich wohl in erster Linie an DJs, die viel auf Achse sind.

Auspacken

Der HD Mix ist schwer und massiv. Rein optisch erinnert er mich an eine kleine Kommandozentrale eines bekannten Raumschiffes. Klar zu erkennen sind jedoch drei sauber voneinander getrennte Kanalzüge, sowie ein gut ablesbares Display, das von den Entwicklern zurecht als High Definition Farbdisplay betitelt wird. Es kommt auch eine Menge Peripherie mit. Neben dem 225-seitigen Handbuch, unter anderem ein USB-Kabel, eine 80 GB Festplatte, ein Schlüssel, eine kleine USB-Tastatur und eine Library Software. Mit dieser können per USB Verbindung am Computer Libraries erstellt und verwaltet werden.


Der Numark HD Mix

Features

Davon hat der HD Mix eine Menge! Auffällig ist in erster Linie das verschließbare HD-Laufwerk. Dort wird die mitgelieferte 80 GB Festplatte untergebracht und vor Diebstahl bewahrt. Die Festplatte ist beliebig bis 1 TB austauschbar, sodass sich kein DJ mit 80 GB Speicherplatz zufrieden geben muss. Auf der anderen Seite springt einem das eingebaute CD-/DVD-Laufwerk ins Auge. Mittels diesem Laufwerk können Playbacks abgespielt oder Tracks von CD/DVD auf die interne Festplatte gerippt werden. MP3 Dateien werden dabei sowohl von CD als auch von DVD erkannt. Bei einer gefüllten 1 TB Festplatte wird das Finden eines bestimmten Titels zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Das haben auch die Entwickler bei Numark erkannt und den HD Mix mit einer Suchfunktion ausgestattet. Um genauer zu sein, ist eine Titelsuche nach Artist, Album, Song, Genre oder auch nach BPM möglich. Eine bombensichere Sache also. Einzig die Menüführung ging mir nicht leicht von der Hand, und ich musste abermals im Handbuch nachlesen. Ein subjektives Urteil.

Als ein nettes Feature empfinde ich die Möglichkeit, während der Wiedergabe Playlists zu erstellen. Wir alle kennen es: Die Masse tobt, der LJ flirtet, und wir müssen auch einmal dringend weg. Hier hat Numark also Abhilfe geschaffen. Natürlich sind damit keine vergleichbaren Live Mixe möglich.

Anschluss

Es wird wenig geben, das man nicht mit dem HD Mix kombinieren kann! Es finden sich allerhand Anschlussmöglichkeiten wieder: Neben zwei USB Anschlüssen für externe Festplatten, USB Sticks, Laptops oder die beiliegende Tastatur finden sich zwei Mic-, drei Line-, und zwei Phonoanschlüsse. Somit ist der HD Mix auch als simpler Mixer zu gebrauchen. Ausgangsseitig finden wir einen XLR- und einen Cinch Master Out, sowie einen Cinch Zone Out. Damit können die Mixes auf einem beliebigen Audiorecorder, Laptop etc. aufgezeichnet werden. Etwas schade ist, dass die Lautstärke des Zone Outputs nicht separat geregelt werden kann. Am Master Out ist Platz für ein aktives PA System oder eine Endstufe + passive Lautsprecher.


Rückseite des HD Mix mit vielen Anschlussmöglichkeiten

Kanalzug

Wie oben erwähnt, finden wir 3 Kanalzüge auf der Oberfläche des HD Mix. In jedem der Kanalzüge ist ein dreibandiger Equalizer vorhanden. Höhen, Mitten und Tiefen können jeweils um 15db gecuttet, bzw. geboostet werden. Über das Volume/Trim Poti kann das komplette Signal um 10db angehoben und abgesenkt werden.

Das Signal des ersten Mikrofons ist immer vorhanden und zuschaltbar, unabhängig von den Kanälen. Hier findet sich neben dem obligatorischen Volume Poti ein zweibandiger Equalizer – Höhen und Bässe, das sollte i.d.R. auch reichen. Channel 1 kann mit dem Signal des zweiten Mics bzw. mit einem Line Signal gespeist werden. Channel 2 und 3 sind umschaltbar - wahlweise die beiden internen Decks oder Line Signale.

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