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Über den Autor

Nicolas Hemmelmann

Nicolas Hemmelmann ...arbeitet seit 2002 als Medientechniker und -künstler u.a. an verschiedenen Theatern und im Veranstaltungs-
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Vergleichstest: Denon DN-V110, Denon DN-V310, HHB UDP-89, Pioneer DVD V-8000, Tascam DV-D01U, Denon DN-V500 BD, Pioneer BDP-V6000

21.01.2010
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Was nützt eine professionelle Video-Show, wenn der Consumer-Player jeden Tastendruck mit einem übergroßen Play-Symbol am Output quittiert? Klar, es gibt sie noch bei Ebay, die guten alten Pioneers mit dem Killerfeature „On Screen Display Off“. Wer aber auf eine vernünftige Herstellergarantie Wert legt und außerdem 19“-Rahmen, Tastensperre und womöglich BNC-Buchsen dringend benötigt, der muss zwangsläufig zu einem aktuellen Profi-Player greifen.



Normalerweise fangen solche Vergleichstests damit an, dass der Autor sich damit rühmt, aus dem unüberschaubaren Angebot an Geräten die wichtigsten herausgepickt zu haben. Wir können uns dagegen bei diesem Test damit rühmen, ALLE derzeit auf dem Markt befindlichen professionellen DVD-Player unter die Lupe zu nehmen. Ausgenommen sind lediglich Denons DN-V210, der sich nur durch die fehlende serielle Schnittstelle vom großen Bruder V310 unterschiedet und Studiorecorder wie der JVC BD-X200, die im Event- und VJ-Bereich in Regel nicht verwendet werden. Wer der Meinung ist, die DVD sei dank Medienservern und VJ-Programmen zum Sterben verurteilt, dem sei gesagt: Es handelt sich noch immer um das am weitesten verbreitete Video-Medium. DVDs sind robust, können nicht versehentlich gelöscht werden, und die Player stürzen nicht ab (außer bei ungeschickter Platzierung an der Tischkante). Pioneer bringt mit dem BDP-V6000 sogar einen neuen Blu-Ray Player mit Profi-Features heraus, Denon zieht in diesem Segment mit dem DN-V500 BD nach. Beide Player haben wir zusätzlich getestet.

1. Teil: DVD-Player

Und schon geht es los: Beim Vergleichstest im Testlabor lag unser Hauptaugenmerk auf der Verarbeitung und der Praxistauglichkeit unter anderem im Hinblick auf Anschlüsse und  Möglichkeiten zur (Fern-)steuerung.
Erste Pluspunkte: Die Bildqualität ist bei allen Geräten durchweg sehr gut. Auch die günstigen Player meistern die Konvertierung nach 1080p. Natürlich kommt eine hochskalierte DVD nicht an die Qualität einer BD heran, aber immerhin lassen sich die Player auf diese Weise auch in aktuelle Setups integrieren. Außerdem lassen sich das bereits erwähnte OSD und der gefürchtete Bildschirmschoner bei allen Geräten abschalten - unverzichtbare Funktionen für VJs und Festinstallationen. Gängige Formate wie CD/-R sowie DVD/-R und -RW spielten alle Testkandidaten klaglos ab, Spezialitäten à la DivX sind dagegen nicht immer willkommen.
Erste Minuspunkte: Trotz eines guten Gesamteindrucks lässt die Ausstattung mancher Player zu wünschen übrig - die Menüsteuerung über das Frontpanel und robuste BNC-Buchsen sind eher selten vertreten, obwohl auch diese Features nach unserer Meinung zum professionellen Arbeiten mehr als sinnvoll sind.

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Bewertungen

3 von 5 Punkten Denon DN-V110
4 von 5 Punkten Denon DN-V310
5 von 5 Punkten Denon DN-V500 BD
5 von 5 Punkten HHB UDP-89
5 von 5 Punkten Pioneer DVD-V8000
5 von 5 Punkten Pioneer BDP-V6000
4 von 5 Punkten Tascam DV-D01U
 von 5 Punkten
 von 5 Punkten
 von 5 Punkten

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  • Benutzerbild von n.hemmelmann
    n.hemmelmann, 23.02.2010 - 14:12 Uhr:
    Achtung! Wie sich herausgestellt hat, hat Denons Consumer-Player DVD-1740 einen entscheidenden Unterschied zum DN-V110 und zwar in der Software - das OSD des Billig-Modells ist offensichtlich NICHT abschaltbar.

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