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Über den Autor

Stephan Spieker

Stephan Spieker Stephan Spieker ist seit nunmehr 9 Jahren leidenschaftlicher DJ und Produzent in der elektronischen Musik-Szene und seit 2001 ein Teil des DJ und Produzenten-Teams "the teachers", mit dem er bereits renommierte Clubs und Discotheken mit feinster House Musik in ganz Deutschland beschallen durfte. Im Jahr 2008 wurde die erste eigene Single "is it love" auf dem bekannten Kölner Label Gimme5 veröffentlicht, welcher zahlreiche Remixe und eigene Produktionen folgten.

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Test: Allen&Heath Xone:DX

18.03.2010
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In Zusammenarbeit mit Serato präsentierte die englische Hardware-Schmiede Allen&Heath, unter anderem bekannt für erstklassige Live- und DJ-Mixer, den DJ-Software-Controller Xone:DX, welcher mit der Seraton Itch Software ausgeliefert wird und als Plug-and-Play-Controller problemlose Einrichtung und Funktionalität verspricht. Ob er den stolz aufgedruckten Zusatz "Professional DJ-Controller" zu Recht trägt und der zunächst hoch erscheinenden Preis jenseits der 1100,- Euro gerechtfertig ist, soll der folgende Test zeigen.


Der neue Xone:DX in voller Pracht

Harte Ware

Zunächst zur Hardware. Wer schon einmal mit DJ-Pulten von Allen&Heath gearbeitet hat, der kann sich einer gewissen Faszination, gepaart mit einem Hauch Andersartigkeit, nicht entziehen. Die Geräte zeichnen sich durch einen eigenständigen, logischen Aufbau etwas abseits der Kopien des typischen Pioneer-Standards aus, in Kombination mit hochkarätigen Materialien und guter Verarbeitung.
Genau diese Attribute treffen auch auf den neuen Xone:DX zu. Nur selten fühlt man solch hochwertige, griffige Potis an einem DJ-Controller, und auch die Fader sind sehr gut. Die verwendeten Taster für die oft strapazierten Cue- und Play-Funktionen sind hochwertig und besitzen einen sehr exakten Druckpunkt. Sie erinnern vom ersten Gebrauch an stark an die Buttons der CDJ- Reihe. Lediglich die Taster für weitere Funktionen in der Loop-Sektion oder für den Browser und leider auch die der Hot-Cues scheinen durch ihre kleine Druckfläche und den weiten Weg zum Druckpunkt etwas unhandlich, lassen sich jedoch nach kurzer Gewöhnung jedoch trotzdem sicher und ohne große Probleme bedienen.
Auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Das Herzstück des Controllers bildet ein 20-Kanal Audiointerface, welches per USB mit Mac oder PC verbunden wird. Die 20 möglichen Kanäle mit 24 bit/96kHz des Interfaces sprechen für sich und erinnern stark an den großen Bruder Xone4D. Allerdings ist der Xone:DX kein wirklicher analoger Mixer, auch wenn die Optik es zunächst vermuten lässt. Alle Audioprozesse und Klangregelungen spielen sich im Inneren der Soundkarte oder aber in der Itch Software digital ab. Trotzdem hat man bei Allen&Heath nicht an Ein- und Ausgängen gespart, um den Controller in jedes beliebige Setup integrieren zu können und den professionellen Anspruch weiter zu unterstreichen.


Anschlussvielfalt auf der Rückseite ...

So findet man ausgangsseitig zum Beispiel einen Master als Cinch- oder XLR-Version, einen Booth-Ausgang, sowie Aux- und Cue-in Cinch-Version und an der Frontseite, zusätzlich einen Kopfhöreranschluss nebst Mikrofoneingang mit 2-Band-Klangregelung. Mehr geht kaum - theoretisch könnten also bei Bedarf alle vier verfügbaren Kanalzüge auf einen eigenen Ausgang geroutet werden. Eingangsseitig gibt es neben dem oben erwähnten Mikro-Eingang Anschlussmöglichkeiten für vier Geräte, die direkt in die Software eingeschleift werden.


... aber auch an der Frontseite

Zwei dieser Eingänge eignen sich dank Vorverstärker und Erdungsmöglichkeit sogar für Plattenspieler, die beiden weiteren zum Beispiel für CD-Player. Somit kann der Xone:Dx als Steuerzentrale für ein gesamtes DJ-Setup aus analogem und digitalem Equipment fungieren.

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  • Benutzerbild von DJ Kacze
    DJ Kacze, 31.08.2010 - 23:50 Uhr:
    Seit 4 Wochen im Einsatz und mit der neuen 1.7 Itch version zeigt das Teil erst seine wahre Größe...ich will nicht mehr ohne DX.

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