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Stephan Dargel

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Platz 3 in:  V-Synthesizer Analog (Mono)

Moog Minimoog

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Green Box: Roland JD800 & JD990

08.09.2006
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Schließlich gibt es noch die Kaltgerätenetzsteckerbuchse. Sehr vorteilhaft, denn eine Wandwarze wäre unprofessionell und ein festes Netzkabel sollte seit dem Yamaha DX7 der Vergangenheit angehören.

Bleiben nur noch die beiden Cardslots für WAVEFORM und DATA. Erstere ist für die PCM-Daten-Karten aus der SO-JD80-Serie oder die der JV-Serie aus der Reihe SO-PCM. In den DATA-Cardslot kommen dann die Programmdatenkarten aus der SL-JD80-Serie, zu denen auch die SO-JD80-Waveform-Karten gehören. Eine Liste der verfügbaren Karten (aus dem Handel!!) gibt es bei www.synrise.de/docs/pcm/roland.htm.

Fazit

Der JD-800 begleitet mich nunmehr seit 13 Jahren und ist bei mir nicht mehr weg zu denken. Er ersetzt für mich Masterkeyboard und Analogsounds, ist die Steuerzentrale meines Studios, Inspiration und sorgt bisweilen auch für Transpiration. Er hat nichts an Charme verloren, wirkt trotz seiner Jahre immer noch modern und aktuell – sieht man mal von der mageren Stimmenzahl ab.__Der JD-800 erzeugt digitale flirrende Athmos genauso, wie knackige analoge Bässe, Flächen, Pop-Pianos und auch den ein oder anderen „gewöhnlichen“ Sound.

Als Brot-und-Butter-Maschine ist er aber entschieden unterbewertet. Gerade beim Einsatz knackiger Analogsounds und der Triple-Delay mit Ping-Pong-Effekt im Panorama erfreut der JD-800 immer wieder. Kaum ein namhaftes Studio hat in der ersten Hälfte der Neunziger auf den JD-800 verzichtet.__Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen, selbst im unteren Preissegment, aber die gibt es auch für den Jupiter-8, Yamaha CS-80 oder Elka Synthex/M.

Nichtsdestotrotz haben die Originale ihren eigenen Charme und selbst das beste Multisample vermag nicht das Leben einzuhauchen, das man nur von einem Original erwarten kann.__Für mich gibt es für den JD-800 keine Alternative.

PLUS

+ Soundqualität

+ zeitgleich nutzbare Effekte

+ Bedienoberfläche

+ Transpose-Taster

+ Special-Setup

+ Testroutine (siehe weiter unten)

MINUS

- Stimmenzahl (max. 24 bis runter auf nur noch 6 Stimmen bei Verwendung von 4 Tones pro Stimme)

- Einschränkungen im Multimode bezüglich Effekte

- Nach kurzer Zeit mangelhafte Druckdynamik

- Schlechtes Angebot an Cardsets für den JD-800 (Akkordeon...)

 

Tipps und Tricks

Bei Synrise gibt es eine Erläuterung, wie man die Testroutine des JD-800 aufruft und was die einzelnen Test-Punkte letztendlich überprüfen:_

UNSER GANZ BESONDERER DANK GILT

Theo Bloderer, der uns für diesen Bericht die Klangbeispiele und Fotos zur Verfügung gestellt hat.Theo Bloderer ist nicht nur Autor bei amazona.de, sondern auch Initiatior der Plattform BLUSYNTHS.COM. Dort finden Sie hervorragend recherchierte Artikel zu Vintage-Synthesizern, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.Besonderen Hinweis verdient außerdem der JD-800 Bericht auf Blusysnths.com über den Sie einige hervorraggende Sound-Patches für Ihren JD800 oder JD990 herunter laden können.

 

Verweise

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Klangbeispiele

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  • Benutzerbild von DietmarB
    DietmarB, 17.08.2010 - 02:49 Uhr:
    "Heute wissen wir, dass dies anfangs an der Rechenleistung der damaligen Chiptechnologie lange Zeit scheiterte, Regler zurück ins Gehäuse zu bringen, sofern überwiegend digitale Bauelemente verbaut wurden. D/A-Wandler pro Regler hätten einen solchen Synthesizer unbezahlbar gemacht."

    Sorry, aber das kann da so nicht stehen bleiben.

    Erstens wird in keinem analogen, speicherbaren Synthi pro Regler 1 A/D-Wandler verwendet, sondern die Regler und Knöpfe sitzen in einer Matrix, die per Analogschalter/Multiplexer abgefragt werden. Klassischerweise wird dazu ein 4051 mit nachgeschalteter S&H-Einheit verwendet, oder gar bei Neueren der pinkompatible SSM-Chip (2033) mit bereits intergrietem S&H. Hinter dieser Einheit gehts dann in den gemeinsamen Wandler. Das machen alle so, kann man sich zB beim Korg Polysix anschauen.
    Zweitens hat bereits ein Prophet 5 von 1978 eine solche Technik eingebaut, also Matrixabfrage von analogen Reglern zusammen mit Digitastern, CPU war eine Z80. Die Rechenleistung reichte daher sehr wohl aus, Nachfolgende Synthis wie OBX(a), und Memorymoog hatten auch nur für heutige Verhältnisse schwache 8bit-CPUs drin. Im Elka Synthex werkelt gar eine 6502-CPU, allerdings mit vertauschten Daten- und Adreßleitungen.
    Die Roland Programmer wie PG800 haben eine 8051MCU drin, die per serieller Schnittstelle mit dem Synthi kommuniziert (eine Technik, die Ensoniq bei allen ihren Synths außer den Letzten benutzte, also eigener Prozessor fürs Bedienpanel)
    Der Grund, warum die Regler verschwanden, war, daß solche Bedienelemente eben teurer sind als eine Oberfläche a la DX7, sprich: 2x16 Zeichen Gucklochdisplay mit Parameterdschungel. Außerdem war Digital ja doch "in" und es entstand ein neuer Berufszweig: Soundprogrammierer.
  • Beam, 24.11.2008 - 15:33 Uhr:
    Hi, Gibt es eigentlich einen Softwareeditor für die Rackversion des JD ? Wenn ja, wäre es durchaus eine platzsparende Alternative zu dem doch recht grossen JD-800, wenngleich das Schrauben an echten Reglern duch nichts zu ersetzen ist.
  • sounds, 30.09.2008 - 14:04 Uhr:
    Also echt, könnt Ihr die Werbung nicht anderswo machen? 3 Posts mit dem selben Link und dann 99€ für 3 Sets verlangen? Das ist viel zu teuer, da es schon massig Patches gibt und außerdem ist es doch viel interessanter seine eigenen Sounds zu erstellen - bei dem Gerät... Außerdem haben mich die Sounds vom mp3-Demo nicht umgehauen...
  • oliver schmitt, 31.08.2008 - 13:16 Uhr:
    hi leute! - hört euch mal das mp3 demo zum jd auf www.sounds-of-revolution.com an...für mich nach wie vor ne klasse kiste die im synthie-dschungel immer noch berchtigung hat....wunderbare pads/atmossounds wie von kaum einem anderen synth....
    gruss,
    oliver schmitt
  • dreitagebart, 11.04.2008 - 10:29 Uhr:
    Ich habe den JD-990 mit Vintage-Expanison, das Teil ist aus meinem Studio nicht wegzudenken. Nicht nur die "Analog-Pads" sind unglaublich warm und breit, die "Analog-Bässe" haben beispielsweise bei entsprechender Programmierung einen Druck und einen Wumms, der so manchen echten Analogen alt aussehen läßt.
  • Jörg, 10.03.2008 - 22:28 Uhr:
    Pads Pads Pads! in allen denkbaren Darreicherungsformen.
  • toxicsx, 18.08.2007 - 20:44 Uhr:
    sach mal, gibt es den sound 1974 auf dem jd 800? oder habe ich davon geträumt als jugentlicher? habe das ding mal im KADEWE damals glaube 4 stunden getestet ohne irgent eine ahnung was er alles kann. heute habe ich ihn immer noch nicht.
  • padmachine, 28.09.2006 - 19:09 Uhr:
    ich liebe die pads die mit dem jd800/990 möglich sind - so wunderbar warm & analog.....kennt ihr die sounds von den jungs ? www.sounds-of-revolution.com ? - die haben 4 sets programmiert - nur zu empfehlen....ach ja, ´n mp3 demo gibts auch....

    bis dann...
  • fox, 23.09.2006 - 00:06 Uhr:
    weiss jemand wie ich als default Local off setzen kann? oder geht das gar nicht ?
    Bitte mailt mir :D
  • fox, 22.09.2006 - 23:57 Uhr:
    mein Poweranschluß hatte als ich den JD bekommen habe einen Wackelkontakt, woraufhin ich einfach diese duch eine Ganz gewöhnliche Kaltgeräte Stecker Buchse ersetzt habe.
    Funktioniert einwandfrei.
  • Lightwave, 22.09.2006 - 20:37 Uhr:
    Damals hatten 2 Kollegen den JD800 und daher kenn ich den sehr sehr gut. War eigentlich nicht so wirklich begeistert davon. Wenn schon keine ordentlichen Samples bei sind hätten die wenigstens OSC Sync und PWM mit rein packen können.
    Das gehört schliesslich zu einem Synthesizer, und als "Rompler" war der JD800 ja anscheinend nie gedacht.
    Der JV1080 gefiel mir da weit besser, zumindest von den Möglichkeiten.
    Optisch ist der JD800 natürlich einer der schönsten Synths ;-)
  • tom, 21.09.2006 - 15:24 Uhr:
    meine erfahrung: die presets sind ja nicht so das wahre - aber mit den patches von sounds-of-revolution.com klingt das teil unglaublich spährisch & trendy

    bis dann...
  • XCenter, 13.09.2006 - 12:26 Uhr:
    Kleine Korrektur: der Stromanschluss ist kein Kaltgeräteanschluss, wie z.B. am Computer. Der JD ist ein sog. schutzisoliertes Gerät und braucht daher nur zwei Pole. Die Erdung wird nicht benötigt. Eigentlich sollte dann auch ein Standard-"Rasierapparatekabel" in 8-Form beiliegen. Aber die Herren von Roland haben sich für die US-Bauform (einer grossen quadratischen Buchse, die einem Kaltgeräteanschluss ähnelt, aber nur 2 Pole hat) entschieden. Solche Anschlusskabel sind in diesem unseren Lande leider nur mit Mühe zu bekommen. Also habt ein Auge auf eures...
    Die Filterübersteuerung klingt in meinen Ohren übrigens durchaus musikalisch und ich empfinde sie eher als Bereicherung der sowieso schon enormen Klangpalette des JD800. Ein tolles Gerät, bei dem Sound und Bedienung nahezu Ideal sind.
  • Micromoog, 12.09.2006 - 00:52 Uhr:
    1994 habe ich meinen gebraucht gekauft und ist nach wie Vor einer der wichtigsten Synths in meinem Studio. Es kamen und gingen viele Schätzchen, doch der JD darf immer bleiben :-)
  • RetroSound, 09.09.2006 - 06:58 Uhr:
    Ich benutze den JD-800 sehr gerne für Pads. Egal ob "analog" warm oder digital kühl, der JD meistert es mit Bravour. Der JD kann im unteren Bereich enorm Druck machen und klingt immer irgendwie rolandtypisch schön. Dank der vielen Regler macht das Editieren hier so richtig Spass.
    Der JD ist noch heute eine Bereicherung für jedes Studio.

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