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Interview: Brothorst

Frisch: Brothorst

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Bringen Stimmung - Brothorst aus Hessen

Bringen Stimmung – Brothorst aus Hessen

Schon der Name lässt erahnen, dass man bei Brothorst etwas Besonderes erwarten kann. Flo, Bennet, K.-Pete, Joschi, Shogo, Flippy und Andi verbreiten mit ihrer Musik einfach gute Laune. Bei den Auftritten der Band fangen im Publikum wie von allein die Füße zu wippen an. Dieses Gefühl greift schließlich nach und nach auf den ganzen Körper über, bis vor der Bühne eine hüpfende Menschenmenge tobt.

Inspiration suchen die Jungs der Schülerband aus Hessen bei der französischen Ska Band Babylon Circus oder der Berliner Reggae-Hip Hop Band Seeed. In Oberursel und Umgebung sind die sieben Musiker schon zum Geheimtipp der Szene geworden. Das liegt nicht zuletzt an der frischen, lockeren Art, mit der sie ihre selbstgeschriebenen Stücke präsentieren. Wo liegt Oberursel, wird sich bestimmt so mancher fragen. Die Antwort lautet, im Hochtaunuskreis, nordwestlich von Frankfurt am Main. Zu Füßen des Taunus begann im Frühling 2007 die Geschichte von Brothorst.

Am Gymnasium Oberursel

So ungewöhnlich wie der Entstehung des Namens ist auch die Gründung der Band. Keimzelle von Brothorst war das Gymnasium Oberursel, wo bis auf Keyboarder/Sänger K.-Pete (20) noch heute alle zur Schule gehen. Andi (17) hatte vor etwa zwei Jahren ins Auge gefasst, mit seinem Kumpel zu jammen. Die Kachong unterm Arm marschierte er zu Flo (18), der zu dieser Zeit noch fleißig Klavier spielte. Sie nahmen Trompeter Bennet (16) dazu, der heute bei Brothorst auch singt. Zu dritt wollten sie Bennets Bruder Joschi (18) überzeugen, einfach mal mitzuspielen. Doch der jetzige Percussionist Joschi weigerte sich. Also wurde er mit sanftem Nachdruck gezwungen, auf einer alten Djembé mitzutrommeln. Wie die drei das geschafft haben, darüber schweigen die Gründungsmitglieder bis heute. Nur eins ist sicher, sie waren schließlich zu dritt. Flo erinnert sich: „Es hat echt Bock gemacht, wir fanden das damals super cool und dachten, lass mal ne Band machen.“ Alle waren sich schnell einig, es sollte irgendwas in Richtung Ska werden.

Jetzt mussten weitere Mitstreiter gefunden werden. Bass und Gitarre fehlten auf jeden Fall, außerdem meinten alle, eine Posaune würde klasse zur Musik passen. Da kam Flo der Gedanke, doch selbst einmal in der Bläserklasse Posaune gespielt zu haben. Also kramte er sein Instrument wieder raus und fand sogar Spaß daran, die Tasten gegen das Blech zu tauschen. Als Keyboarder K.-Pete (20) mit seinen Bongos das erste Mal auf der Matte stand, war er fest davon überzeugt, Schlagzeuger der Gruppe zu werden. In diesem Glauben blieb er auch noch eine ganze Weile. Auf dem Schulhof des Gymnasium Oberursel nahm das musikalische Schicksal von Flippy (16) seinen Lauf. Gerade mal vier Wochen war es her, dass Flippy den Entschluss gefasst hatte Bass zu lernen. Als er in der Pause gefragt wurde, ob er denn in einer Band mitmachen möchte, hatte Flippy etwa drei Unterrichtsstunden auf seinem Viersaiter gehabt. Flo: „Viele von uns haben vor zwei Jahren überhaupt erst angefangen, ernsthaft Musik zu machen. Die Steigerung bis heute ist enorm.“ Gitarrist Shogo (18) war eine zufällige Entdeckung. Wieder einmal hatte das Gymnasium Pause. Shogo stand mit seinen Freunden locker auf dem Schulhof zusammen, als diese zu ihm meinten: „Wir suchen hier an der Schule einen Gitarristen für unsere Band.“ „Hey, ich spiele Gitarre und möchte mitmachen“, meinte Shogo spontan.

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