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Interview: Klaus Langer, der Musiker-Board-Maker

Klaus Langer

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Mit dem Musiker-Board hat sich im Laufe der letzten Jahre die wohl größte Musiker-Community im deutschsprachigen Raum gebildet. Wir dachten es wäre einmal Zeit, den aktuellen Kopf hinter dem Board zu beleuchten und zu manch anderen Aktivitäten zu befragen.

Wir trafen Klaus Langer, Gesellschafter und Geschäftsführer der neu gegründeten miCOM GmbH, unter dessen Flagge seit 2011 das Musiker-Board fährt,  auf der Dachterrasse seines Büros mitten im Herzen von Frankfurt/Main.

Klaus Langer

Klaus Langer

AMAZONA.de: 
Hallo Klaus, erzähl uns doch mal etwas über die Anfänge des „Boards“, wie es eure User gerne nennen.

Klaus Langer:
Zu der Initialzündung kam es eigentlich in dem ehemaligen Musik-Service (Aschaffenburg) Ladenlokal. Johannes Hofmann (einer der damaligen Gründer) stellte fest, dass er am Telefon immer wieder die gleichen Fragen zu Produkten zu beantworten hat. Nachdem er gefühlte 1000x den Unterschied zwischen Singlecoils und Humbuckern erklären musste, hatte er die Idee, all dies auf einer Website zu notieren und künftig nur noch eine Web-Adresse herauszugeben. Das Ganze funktionierte damals noch wie ein Gästebuch.

AMAZONA.de:
Das „Board“ war also zunächst nur als „FAQ-Board“ („Frequently asked Questions“) geplant? Wie kam es denn dazu, dass das Board mit der Zeit eine solche Popularität erreichte?

Musiker-Board.de

Musiker-Board.de

Klaus Langer:
Damals stand hinter der Idee kein “Business Konzept” oder so etwas! Das Board entstand wirklich aus einer Situation heraus und sollte in erster Linie dem Shop als Arbeitserleichterung dienen. Damals wusste auch noch niemand, was eine “Community” ist und wie man ein Forum betreibt. Mittlerweile haben wir 5,6 Mio Beiträge, und den Usern fallen tatsächlich zuweilen immer noch neue Fragen ein.

AMAZONA.de:
Immerhin dürfte das Board heute täglich mehr Besucher haben als jede andere deutsche Musiker-Community-Seite. Wie kommt’s?

Klaus Langer:
Im Prinzip kann man sagen, es wurde damals einfach der richtige Zeitpunkt erwischt. Da war es noch relativ leicht, auch ohne SEO, Linkbuilding usw. mit einfach nur gutem Content bei Google zu ranken. Wenn man im Internet nach Infos suchte, wie man seine Gitarre richtig einstellt, landete man relativ schnell bei uns. User erhielten wiederum von anderen Mitgliedern schnell Feedback auf ihre Fragen, und so etablierte sich das Board step by step über Jahre hinweg. An dem ursprünglichen Konzept hat sich eigentlich bis heute nicht wirklich etwas geändert.

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