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Report: Musikmesse 2012 / Synthesizer Digital – Teil 2, Workstation, E-Piano, E-Orgel

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Fortsetzung Report: Musikmesse 2012 / Synthesizer Digital – Teil 2, Workstation, E-Piano, E-Orgel

 

Teil 1 hier: http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=3983

 

Casio XW-P1 und G1

Mit neuem Elan betritt Casio wieder mal den Synthesizermarkt, nachdem man nach der bekannten CZ-Serie eine lange Pause eingelegt hatte. Die neuen Modelle wurden auf der Musikmesse von einem coolen Trio variationsreich vorgeführt.

Casio Live-PerformanceCasio Live-Performance

Die beiden Instrumente unterscheiden sich optisch außer einer unterschiedlichen Farbgestaltung kaum, lediglich die Parameter- und Funktionsbeschriftung ist anders. Das liegt an der jeweiligen Ausrichtung, denn während der P1 ein Performance Synthesizer ist, hört der G1 auf die Bezeichnung Groove Synthesizer. Man hat unter der Haube einfach verschiedene Zugriffsparameter verbaut und bedient auf diese Weise zwei Musikerkategorien. Auf den ersten Eindruck hin sind die Sounds richtig ordentlich gelungen, die Bespielbarkeit der 5 Oktaven Wasserfall-Tastatur angenehm. Mit nur knapp über 5 Kilogramm sind beide ziemliche Leichtgewichte mit etwas Plastikflair, was an alte Casio Synthesizertradition anknüpft.

Casio XW-G1: weinrote Farbmarkierungen, beim P1 hat man sich für orange entschiedenCasio XW-G1: weinrote Farbmarkierungen, beim P1 hat man sich für orange entschieden

Die Bedienoberfläche ist auf Anhieb sehr übersichtlich gestaltet, die Organisation der einzelnen Funktionselemente klar und zeitgemäß strukturiert. Neben dem üblichen Display sind 4 programmierbare Drehregler sowie 9 multi-funktionale Schieberegler vorhanden, dazu 2 Controller Wheels. Die Tonerzeugung nennt sich HPSS für Hybrid Processing Sound Source, jedenfalls für den Solo Synthesizer unter der Haube. Ein Sample Looper beim G1 und 6 sogenannte Hex-Layer beim P1 werden darüber hinaus geboten, beide haben auch einen Arpeggiator und Phrase- bzw. Step-Sequencer an Bord. Viel Synth fürs Geld und dazu ein smartes Bedienkonzept mit klarem Blick auf Live Act. Die neuen Casios sind definitiv einen genaueren Blick wert.

 

 

Seelake Audio Station

Ein Hybrid-System, dessen Grundstruktur wir seit einiger Zeit immer häufiger begegnen: VST & Audio Workstation Hardware.

Seelake Audio StationSeelake Audio Station

Die italienische Firma Seelake hat ein System präsentiert, das aus zwei Bedieneinheiten besteht: großes Gehäuse für die Verarbeitungselektronik und kleine Remote Control fürs Hand anlegen. Die Funktionen: VST Player und Effekt-Rack, Audio- und VST-Mixer, Multitrack-Audioplayer, MIDI Patchbay und DAW für jegliche Audio-Software. Ganz schön viel auf einmal! Um sich von ähnlich konstruierten Lösungen zu unterscheiden, haben sich die Leute von Seelake eigene Konzepte ausgedacht, unter anderem können mit der Audio Station bis zu 19 verschiedene VST Hosts für den Betrieb von maximal 76 PlugIns gleichzeitig geladen werden. Dementsprechend umfangreich ist auch das Anschlussfeld auf der Geräterückseite, siehe Foto unten.

Seelake Audio Station: rückwärtiges AnschlussfeldSeelake Audio Station: rückwärtiges Anschlussfeld

 

  1. Profilbild
    Deusi

    Das Yamaha NU1 ist auch optisch mit seiner Plexiglasscheibe ein wunderschönes Instrument. Den Hämmern in einem Uprightpiano zuzugucken hat schon was.

  2. Profilbild
    lowcust

    “10 years edition” beudeutet für mich nichts anderes als 10 jahre stillstand, wer braucht sowas.

    • Profilbild
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      k.rausch

      Was für den einen Musiker Stillstand bedeutet, ist für den anderen Kontinuität. Im Falle Motif wurde die einmal entwickelte grundlegende Plattform einfach weiterentwickelt. Mal sehen, wohin die Reise noch führt.

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