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Test: Allen & Heath, GLD-80, Digital Mixing Desk

Schön bunt hier ...

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Mit der neuen GLD-80 Konsole stellt Allen&Heath die digitale Version ihrer beliebten GL-Reihe vor. Schon die Produktankündigung war äußerst interessant, ein erstes kurzes Kennenlernen auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse vielversprechend, also gehe ich mit einer gehobenen Erwartungshaltung an den folgenden Test heran. Und ich bitte jetzt schon zu entschuldigen, dass die Sache etwas ausführlicher wird.

Das Pult

Das Pult

 

SYSTEM

Der GLD-80 Mixer ist eine digitale Konsole, die mit den AudioRacks GLD-AR2412 und GLD-AR84 erweiterbar ist. Das Pult selbst verfügt über 8 Eingänge, von denen 4 als Mikrofon- und 4 als Cinch-Eingang ausgeführt sind. Als Ausgänge stehen 4x XLR, 2x Cinch und je ein digitaler Stereoausgang in den Formaten S/PDIF und AES zur Verfügung. Mit den Maßen 73,0 x 57,7 x 15,9 cm bei einem Gewicht von 16 kg ist das Pult angenehm klein und leicht.

Über die dSnake Buchse lassen sich jeweils eine AR2412 und AR84 Einheit mit dem Pult verbinden, Zusätzlich beherbergt die Konsole eine weitere CAT5 Buchse, die mit EXPANDER beschriftet ist. Hier ist eine weitere AR84 Einheit anzudocken. 

Die Rückseite

Die Rückseite

Das dSnake ist ein A&H eigenes Protokoll und ist zunächst nicht mit anderen digitalen Netzwerken kompatibel, auch nicht mit dem von A&H genutzten ACE für die iLive Serie. 

Allerdings sind die erhältlichen Karten für den I/O Port identisch mit denen für die iLive, somit steht dem Anwender neben anderen Optionen auf diesem Wege die Möglichkeit offen, beide A&H Systeme miteinander zu verbinden.

optionale Karten

optionale Karten

Des Weiteren befinden sich an Anschlüssen auf der Rückseite des Pultes noch ein MIDI-Paar, eine im Moment noch nicht genutzte Network Steckverbindung und eine vierpolige Lampenbuchse. Zwei Lüfter, Powerschalter und -Buchse sowie ein Port für optionale Steckkarten vervollständigen die Rückansicht. 

Im Vollausbau ist das System also mit 48 Inputs bestückt. Die 30 Busse werden 20 Outputs zugewiesen. Von den Ein- und Ausgängen hängen 32 Ins und 16 Outs an der dSnake, die mit einer handelsüblichen CAT5 Leitung mit bis zu 120 Metern Länge funktioniert. Diese Anschlüsse werden also auf der Bühne stehen, die restlichen am Pultplatz. Theoretisch wäre es wohl möglich, die zweite AR84 Einheit auch auf der Bühne zu platzieren, dafür müsste dann aber eine zweite CAT5 Leitung gezogen werden.

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  1. Profilbild
  2. Profilbild
    Citysound

    Wir sind selber Nutzer dieses Pultes. Ich kann den Test nur bestätigen. Allen & Heath hat eine Forenseite eingerichtet auf der man seine Anregungen, Fragen und Wünsche mitteilen kann. In jedem neuen Software-Updates werden dann einige der Hinweise und Wünsche aufgenommen.

    Ein Editor soll kommen, ebenso Apps zu Steuerung des Pultes per I-Pad.

    Die üblichen Mitbewerber (Yamaha etc…) haben nun in diesem Marktsegment einen wirklichen Konkurrenten bekommen.

    Und der betriebswirtschaftliche Vorteil gegenüber einem gleichwertig ausgestatteten Analogsystem liegt klar auf der Hand.

    Fazit: eine wirklich brauchbare All-In-One-Konsole. Klein. leicht, preiswert.

  3. Profilbild
    BlueNote11

    Auch wir gehören zu den ersten Nutzern dieses Teiles. Die Testergebnisse können wir bisher fast in vollem Umfang so bestätigen. Anzumerken ist jedoch, dass der Touchscreen noch kalibrierbar ist und sich so etwas besser einstellen lässt.
    Ein großes Manko ist jedoch wirklich, die sehr kurze Bedienungsanleitung in englischer Sprache.
    Da wir bereits ein iLive in unserem Portfolio haben, fiel uns die Bedienung jedoch sehr leicht.
    Der Versuch, einen Praktikanten damit zurecht kommen zu lassen, der das iLive noch nicht kannte, bestätigte jedoch, dass die Bedienung dieser Konsole wirklich sehr sehr leicht fällt. Mit den Kollegen aus Fernost hatte man da eher seine Probleme. Da ist eine deutsche Bedienungsanleitung quasi unumgänglich.
    Kompliment an A&H: alles richtig gemacht.

    • Profilbild
      Armin Bauer AHU

      Danke an BlueNote und natürlich auch an Citysound und gaffer für die lobenden Worte.

      Wie man schon am Umfang des Tests sieht, habe ich mich sehr intensiv (und bis dringends die Rücksendung angemahnt wurde :-)
      mit dem Pult beschäftigt.

      Die Bildschirm Kalibrierung habe ich natürlich vorgenommen, gerade das Scrollen blieb aber schwierig. Allerdings hat der Vertrieb da mit einer neuen Software Revision Besserung in Aussicht gestellt.

      Eine dicken Minuspunkt habe ich im Test nicht erwähnt: Der HABEN-WILL- FAKTOR, das Teil steht ganz weit oben auf meiner Wunschliste…

      • Profilbild
        BlueNote11

        Den “Haben-Will-Faktor” kann ich nur bestätigen. Beim iLive herrscht immer so etwas wie Ehrfurcht. Beim GLD ist es anders. Wirklich ausnahmslos jeder, der sich daran gestellt hat, ist begeistert.
        Bedienungskomfort, Übersichtlichkeit, Leistungsvermögen, Ausstattung, Konzept (abgesetzte Stagebox mit CAT5 “Multicore”) und Klang bilden ein perfektes Paket. Es gibt zwar deutlich billigere Produkte, aber die sind nicht preiswerter.
        Danke auch für den ausführlichen Testbericht.

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