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Test: Avid, M-Audio FastTrack C400, Audio-Interface

USB 4x6 Interface

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Das C400 von Avid/M-Audio bildet zusammen mit dem C600 die neue Generation der FastTrack-Serie. Äußerlich hat sich viel getan, aber auch die Technik hat ein Upgrade erhalten. Das C400 ist nun als Desktopgerät ausgelegt. Aber nicht nur das Design wurde den neueren Serien von Avid (M-Box 3G) angepasst. Ebenfalls sollen Wandler und Vorverstärker aus größeren AVID übernommen worden sein. Diese sollen für einen hervorragenden Klang bei bis zu 24 Bit / 96 kHz beitragen. Zudem ist das Software Control-Panel mit dem der M-Box-Serie identisch – inklusive den DSP-Effekten für Delay und Reverb.

Das ausschließlich mit USB-Strom (bus powered) versorgte C400 wartet mit 2 analogen Eingängen, vier analogen Ausgängen und einem Kopfhörerausgang auf. Dazu gibt es einen S/PDIF Ein-/Ausgang sowie MIDI In und Out. Auf der Rückseite finden sich die Kombieingänge XLR/Line mit zuschaltbarer Phantomspeisung. Auf der Vorderseite die Eingänge für hochohmige Quellen wie passive Gitarren.

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Äußerlich kann das C400 überzeugen, jedenfalls optisch. Denn der geringere Preis im Vergleich zu den Premium-Produkten muss sich ja irgendwo bemerkbar machen. Das Gehäuse ist durchgängig aus Plastik gefertigt. Die Potis sind zwar recht leichtgängig, jedoch nicht mit dem Gehäuse verschraubt, insgesamt machen aber die Potis und die Knöpfe haptisch keinen guten Eindruck- es fühlt sich immer nach Plastik an. Positiv ist, dass die am meisten belasteten Buchsen für Kopfhörer und Mic/Line/D.I. mit dem Gehäuse fest verschraubt sind. Negativ fällt auf, dass es keine Kopfhörerbuchse im 3,5 mm Format gibt – heutzutage eigentlich Standard.

Das Layout sowie das Handling der Bedienelemente wurden auf einen optimalen Arbeitsfluss getrimmt. Dabei spielt der ebenfalls von den M-Box-Serie bekannte Multi-Button eine gewichtige Rolle. Mit diesem einem Knopf können bis zu 8 ASCII-Tastaturkommandos in einer sequentiellen Reihe abgerufen werden. Also z.B.: Erster Knopfdruck – starten der Aufnahme. Zweiter Knopfdruck – stoppen und zurückspulen. Dritter Knopfdruck – neuen Take anlegen und aufnehmen. Man muss also zwischendurch nicht mehr an der Maus fummeln, was bekanntlich ja ziemlich nerven kann.

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Des weiteren kann man über den großen Volumeregler sehr fein die Lautstärke der beiden analogen Stereoausgänge regeln. Zwei Buttons oberhalb des Reglers dienen zur Stummschaltung der Stereopaare, ideal für A/B-Vergleiche mit unterschiedlichen Abhören.

Das Software-Controlpanel mit der Auswahl der FXDas Software-Controlpanel mit der Auswahl der FX

Das Software-Controlpanel ist die Schaltzentrale des C400. Hier können für die drei Stereoausgänge beliebige Mischungen erstellt werden. Dabei ist der Kopfhörerausgang fest mit Stereoausgang 1-2 verbunden, jedoch separat über das Kopfhörer Volumepoti regelbar. Wie die kleine M-Box Mini bietet das C400 keinen Standalone-Modus, zu erahnen schon an der fehlenden externen Stromversorgung. Ein Betrieb ist also nur mit Rechner möglich. Für das Studium des Signalflusses ist der Flow-Chart recht nützlich.

Signalfluss des C400Signalfluss des C400

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    vssmnn

    Warum man wohl in das riesen Gehäuse so mickrige Levelmeter einbaut?
    Ein paar Segmente mehr hätten es schon sein dürfen.

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