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Test: Behringer, DX2000USB, Mischpult

Pro Mixer DX2000USB

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Postpaket

Mit Spannung habe ich den Paketdienst erwartet, der mir den Behringer Mixer DX2000USB liefern soll. Nun ist die Sendung eingetroffen.

Als ich es vom Paketboten entgegen nahm, erhielt ich von ihm sogleich einen deutlichen Hinweis darauf, dass das Paket nicht eindeutig mit dem Hinweis „Zerbrechlich“ versehen sei. Nun gut; ein schmaler Klebestreifen mit dem Hinweis „ Bruchgefahr“ auf grünem Hintergrund mit schwarzer Schrift war rundum auf dem Paket verklebt. Die Farbe war wohl schuld daran, dass man den Hinweis nicht sofort erkannte. Die Post wünscht sich halt die gelben Aufkleber!

Ansonsten befand sich der Mixer im Originalkarton von Behringer mit Styroporformstücken und einer Staubschutzfolie versehen nochmals in einem Karton, der mit Luftpolsterfolien ausgestopft war. Darin war der Mixer gut verpackt, denn er kam bei mir ohne Blessuren an. 

Unterlagen

Neben den üblicherweise beigefügten Unterlagen nebst USB-Kabel widmete ich mich zunächst der Betriebsanleitung. Diese bestand aus 2 Exemplaren in einmal 10 und einmal 3 Sprachen. Leider war die Anleitung nicht durchgängig je Sprache aufgebaut, sondern bei jedem Absatz oder Schritt waren alle Sprachen zugegen. Dies ist sehr unbequem und langwierig beim Lesen. Außerdem war dies nur eine Schnellstartanleitung, der Hinweis auf der Rückseite dieses Dokuments, dass man ausführliche Bedienungshandbücher im PDF-Format von der Internetseite von Behringer herunterladen kann, ergab, dass ein 17 Seiten umfassendes Handbuch lediglich in englischer Sprache vorhanden war. Nicht jeder kann mit den Fachbegriffen in Englisch sofort etwas anfangen. Schade.

Zum Vergleich: Das Bedienungshandbuch zum Pro Mixer DX1000 von Behringer war in deutscher Sprache verfasst und hatte 23 Seiten Umfang mit guten Tipps und Hinweisen.

Der Mixer in seiner ganzen Pracht

Der Mixer in seiner ganzen Pracht

  1. Profilbild
    VEBFilm

    Also ich finde Euch ja ganz toll. Die Tests, was Ihr testet, wie und überhaupt. Und dann noch für lau… klasse.

    Aber wieso beginnen gefühlte 110% der Tests mit dem Prolog ” Der Postbote , das Paket und ich ! “.
    Ja ich weiß, UPS Männer schwitzen , wenn sie 50kg in den 149.zigsten Stock schleppen müssen. Und ja, Pakete sind 4-eckig und meist aus Pappe. Aber irgendwie… hach ihr wisst schon : Bitte, bitte entsagt Euch diesem Zustell-Fetish .. ja ?

    • Profilbild
      Stefan N. AHU

      Wir werden den Postboten in Zukunft außen vor lassen

      Viele Grüße aus der Redaktion,
      Stefan

    • Profilbild

      Der Test beginnt mit dem Paketboten was ja fast alles sein kann. Die Post kommt erst später ins Spiel. :-))

  2. Profilbild
    sir stony

    Zugegeben, der Preis ist für’s Gebotene einfach unglaublich budgetschonend.
    Aber hier werden doch soviele kleinere und z.T. auch essentielle Schwachpunkte angeführt, dass ich das Gesamturteil mit 3 Sternen definitv unangebracht finde.
    -Staubschutzlippen sind imho ein Muss für einen ernsthaften DJ Mixer und kosten so gut wie nichts in der Herstellung.
    -EQs mit nur +6db sind verdammt schwach, +10 sollten es mindestens sein, die Masse der Konkurrenz bietet 12-15db.
    -EQ bypass nicht pegelneutral
    –Nicht störgeräuschfreie Phonoeingänge sind an einem DJ Mixer ein K.O. Kriterium für jede ernsthafte Anwendung, gerade in Anbetracht der hohen Verstärkungsfaktoren angeschlossener PA Systeme.
    -keine schnelltauschbaren Fader. Wenigstens dem Crossfader hätte man diese Möglichkeit verpassen sollen.
    -Faderkappen aus dem Studiobereich. DJ Mixer sollten vorzugsweise alle solche Faderkappen haben wie der Crossfader für mehr Bediensicherheit im hektischen Betrieb.
    -wenig Headroom/Übersteuerungsfestigkeit

    …und noch einige andere Punkte, aber das hier soll ja kein Bashing werden.
    In anderen Aspekten hat man offenbar Dinge richtig gemacht, die man bei einigen Konkurrenten vergeblich sucht, wie z.B. die (gut gewählten) Inserts, FX Loop, einzelne Masseschrauben für die Kanäle, aufgeräumte Oberfäche, gut zugängliche Anschlüsse. Die in der Zusammenfassung angeführte Phantomspeisung sehe ich allerdings nirgends bestätigt, weder gibt es einen Schalter dafür, noch steht davon irgendwas im Manual, soweit ich sehe. Sehr schade.
    Dann gibt es auch wieder ein paar Dinge, die ich für schlichtweg “an der Praxis vorbei” halte, wie die Main Boost Funktion, die dominanten Trackstart Knöpfe an den 5 Line Kanälen, oder die getrennten L/R Master Fader.

    An sich hat man hier einen starken Herausforderer der großen Mixersparte am Start, aber das Featureset ist für den üblichen Einsatz in der Branche recht seltsam. Ich wüsste so nicht, welchem Kundenkreis man das Gerät empfehlen sollte, trotz des sehr günstigen Preises.
    Aber großes Lob für den umfangreichen und recht gründlichen, informativen Test, der einige der wichtigsten Schwächen nicht ungenannt lässt. Da hoffe ich in Zukunft noch mehr von Hernn Gentemann lesen zu können!

    • Avatar
      j.gentemann

      Vielen Dank fürs Lob. Das Merkmal “Phantomspeisung” ist auf der Herstellerseite (siehe Link am Ende des Berichtes) nachzulesen; im Manual steht nichts davon geschrieben; ich konnte allerdings nicht testen, da ich kein Kondensatormikrofon besitze. Schaltbar ist sie auch nicht.

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