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Test: Best Service Galaxy Vintage D, Soundlibrary

Ein edler Flügel für den Computer

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Die Simulation von Flügeln und Klavieren ist bei den Software Herstellers stets sehr beliebt. Immer wieder kommen neue Produkte auf den Markt, die sich bei der Ausstattung und den Funktionen immer weiter überbieten. Auch der deutsche Software Experte Best Service aus München hat mit dem Galaxy Vintage D ein solches Software Piano im Programm und uns stand der virtuelle Flügel zum Test zur Verfügung.

Best Service Galaxy Vintage D

Best Service Galaxy Vintage D

Aufbau

Entgegen der kürzlich vorgestellten Ivory Pianos von Synthogy, ist der Galaxy Vintage D nicht mit eigenem Player ausgestattet und erfordert auch nicht den hauseigenen Engine Player von Best Service. Der gute alte Kontakt Player kommt beim Vintage D zum Einsatz, so dass die Kompatibilität wahrscheinlich nicht größer sein könnte. Für das Piano ist entgegen manch anderer Programm nicht die Vollversion erforderlich. Der kostenlose Kontakt Player in der Version 5 reicht vollkommen aus. Dieser befindet sich zusammen mit der rund 5,5 GB großen Library auf einer DVD bzw. kann von der Native Instruments Website heruntergeladen werden. Damit keine Verwirrung aufkommt, hier gleich die Klarstellung, dass der Galaxy Vintage D nicht das Gleiche ist wie die Galaxy Pianos. Der Vintage D ist eher als Erweiterung der vier verschiedene Pianotypen enthaltenen Galaxy Pianos anzusehen, kann aber auch einzeln erworben und genutzt werden.

Für eine ausführliche Darstellung des Interfaces und des Aufbaus der Galaxy Pianos möchte ich auf den Amazona Artikel von Selcuk Torun verweisen (Link siehe unten). Da Selcuk die wichtigsten Funktionen bereits ausführlich dargestellt hat, gehe ich in diesem Test nur auf die wichtigsten Punkte ein.

Das Interface ist aufgeteilt in die vier Bereiche Tone, Anatomy, Space und Pads. Während man im Tone-Bereich die gröberen Einstellungen wie Klangfarbe (darf es ein etwas softerer oder knallharter Sound sein), Resonanz und Deckelstellung des Flügels, kann man im Anatomy-Bereich schon sehr tief in die Details des Pianoklanges einsteigen. Hier geht es beispielsweise um die Lautstärken der Release-Samples, Hammergeräusche, Obertonverhalten oder die Pedalgeräusche. Wer wirklich am Computer einen Flügel simulieren will, muss zwar nicht über jedes kleinste Detail Bescheid wissen, aber es ist einfach sehr gut, wenn man so gezielt wie hier möglich ins Klanggeschehen eingreifen kann.

Das Hauptfenster des Vintage D

Das Hauptfenster des Vintage D

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Jeremias Lubberger

    Die Bauer Studios (und damit auch der Flügel) sind nicht in Hamburg, sondern Ludwigsburg!! Der Flügel wurde lediglich in Hamburg produziert. Durfte schonmal darauf spielen, gibt echt nichts vergleichbares :)

    • Profilbild
      Felix Thoma AHU

      Hallo Jeremias,
      vielen Dank für die Info. Da ist mir wohl ein kleiner Fehler unterlaufen. Aber die Qualität des Vintage D wird dadurch ja nicht geschmälert :-) Wobei der Echte wahrscheinlich nochmal ein ganz anderes Spielgefühlt und Sound vermittelt…

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