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Test: Best Service, Poetic Acoustic Guitars, Virtual Instrument

Poetic Guitars

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How To Play

Das Keyboard ist in mehrere Zonen unterteilt. Über 14 Keyswitches ab C0 erreicht man die verschiedenen Anschlagtechniken wie Hammer On, Pull Off oder Slide In, Akkordumkehrungen und Saitenlagen. Dabei kann man sich über „Load Instruments“ (der Name ist etwas irreführend) auch aussuchen, welche der Keyswitches in diesem Bereich man laden und nutzen will und welche man außen vor lässt. Das spart zum einen Speicherplatz, zum anderen auch Spielfehler. Überdies kann man auch die Lautstärke eines jeden dieser Keyswitches individuell festlegen.

Ab C2 lassen sich dann 13 verschiedene Akkorde über die Chords Strum – Funktion frei auf die Tasten verteilen. Dabei werden dann jeweils Tonart (12 sind vorgegeben) plus Erweiterung (Dur, Moll, Septime, vermindert, sus4, User-definiert und andere) kombiniert, alles ist also möglich – insgesamt 132 sind als Presets vorhanden. Da man aber auch eigene Kreationen eingeben kann, steigt die Anzahl schlussendlich auf 1584 Akkordänderungen, die innerhalb eines Songs machbar sind. Was mit Sicherheit mehr ist als alle in den Top 100 vorkommenden Songs zusammen verwenden, das sollte also reichen.

Das Akkord-Auswahlfenster

Das Akkord-Auswahlfenster

Von C3 an greift dann der mächtige Chord-Sequencer, eines der wirkungsvollsten Tools der Poetic Guitars. Verschiedene Sequenzen, die man zuvor per Hand auf eine Pianoroll eingegeben hat (es gibt natürlich auch vorgefertigte), lassen sich dabei auf die einzelnen Tasten verteilen. Möglich ist dabei so ziemlich alles, vom Zupfen von einzelnen Saiten nacheinander bis hin zu den verschiedenen Anschlagtechniken oder eine Kombination daraus. Auf der vertikalen Achse befinden sich die sechs Saiten sowie sieben verschiedene Anschlagtechniken (Up, Down, nur Treble oder Bass, Staccato und alles noch mal gemutet), auf der horizontalen Achse die maximal 16 Steps (wobei aber natürlich auch zum Beispiel nur 12 Steps für einen 6/8 Takt genommen werden können). So lassen sich dann ganz frei kunstvolle Fingerpickings oder komplexe Schlaggewitter konzipieren und auch miteinander kombinieren; der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Die Sequenzen werden so lange gespielt, wie die betreffende Taste gedrückt wird; dabei kann auch die Abspielrichtung der Sequenz vorgegeben werden, wie verschiedene Variationen von Vorwärts, Rückwärts, Random und deren Kombinationen.

Der mächtige Strum-Sequencer

Der mächtige Strum-Sequencer

Wie beim realen Gitarrespielen auch, werden auch bei den Poetic Acoustic Guitars nicht immer alle Saiten genutzt – hier kommen intelligent 27 verschiedene „Playing Modes“ zum Einsatz, von einer bis sechs Saiten, mal nur die vier Bass-Saiten von oben, die drei oberen Saiten von unten und alles noch mal in der gemuteten Version; das klingt dann wirklich überaus lebendig.

Und als ob das alles noch nicht genügen würde, liegen von G5 –D#6 auch noch verschiedene gitarrenspezifische Slide-Up/Down-, Finger- und Fret-Noises zum gelegentlichen Abruf bereit, mit denen man seiner Performance noch mehr Leben einhauchen kann. Die Noises lassen sich auch automatisch triggern und hinzufügen, ohne dass Keyswitches bemüht werden müssen.

In den Presets sind bereits 27 verschiedene Kombinationen von Akkordtypen, Sequencer-Belegungen und Noise-Kombinationen abgelegt; weitere können auf freie Anwender-Plätze gespeichert werden. Der automatische MIDI-Program-Change nimmt da etwas Arbeit ab.

Die Instrument-Presets

Die Instrument-Presets

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Nostradamus

    Ich hatte die vor einiger Zeit mal getestet und hatte große Latenzen beim Spielen, so etwa 1 Sek. Euer “Distorted” Soundbeispiel ist wohl eher ein Scherz!?

    • Profilbild
      Nostradamus

      So, ich habe die Sample Library noch einmal getestet. Der Grund der hohen Latenz bei meinem ersten Test lag einfach daran, dass jedenfalls die Stand-Alone Version den Sample Puffer meiner M-Audio 24/96 ungefragt und ohne Hinweis auf 4096 Samples hoch setzt. Warum auch immer. Nach Korrektur dieser Einstellung auf 128 Samples läuft das Plugin recht gut und klingt auch nicht schlecht.

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