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Test: Dynacord, PowerMate 600-3, Powermixer

Test: Dynacord

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Die PowerMate-Serie von Dynacord ist ein echtes Urgestein im Beschallungsgeschäft. Sie markiert den Standard aller Powermixer, eine Gattung, die immer seltener zu werden scheint. Der kleinste und jüngste Nachwuchs der dritten Serie wird hier ausführlich getestet. Der PowerMate 600-3 ist für kleinere Veranstaltungen in Hotels, Kirchen, Hallen, Schulen, Clubs und Gaststätten, aber natürlich auch für das Verleihgeschäft geeignet. Ein leichtes und sehr einfach zu bedienendes System für kleinere bis mittlere Events. Peavey, Yamaha und Mackie bieten in dieser Preisklasse Vergleichbares. Das Pult ist analog aufgebaut und beinhaltet digitale Effekte und eine USB 2.0-Schnittstelle für Musikeinspielung oder als Ausgang für Mehrspuraufnahmen. Bis zu 4 Spuren können aus einem Rechner gleichzeitig in CD-Qualität abgespielt und aufgenommen werden. Hinzu kommt ein digitales Effektgerät, das intern mit einer Wortbreite von 48 Bit arbeitet. Gerade bei kleinen Veranstaltungen, die meist keine Vorbereitungszeit zulassen, ist ein analoger Aufbau immer noch von Vorteil. Für einfache Beschallungszwecke benötigt man keine Faderautomation und Szenespeicher. Ganz im Gegenteil: Alles muss schnell auf und abgebaut werden können und möglichst alles, was einen Audioausgang besitzt unkompliziert angeschlossen werden können, ohne in eine komplizierte Routing-Matrix einsteigen zu müssen. Jedem Menschen, der eine Stereoanlage bedienen kann, sind alle Funktionen sofort klar. So sieht es das Konzept des Dynacord PowerMate 600-3 vor.

Gehäuse und Verarbeitung

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Das Pult ist mit einer stabilen Abdeckung versehen, die die Bedienelemente beim Transport oder bei Lagerung vor Staub schützt. Die Haube wird sehr elegant von einem Magneten gehalten. Das Gehäuse ist überwiegend aus Metall. Die Seitenteile mit den Tragegriffen machen einen grundsoliden Eindruck. Dafür, dass es eine 2x 1000 Watt an 4 Ohm starke zweikanalige Class-D Endstufe beherbergt, ist es relativ klein. Es hat griffige Seitenteile, an denen man es bequem tragen kann. Das Stahlblechgehäuse ist stabil und die Arbeitsplatte in etwa durch diese geschützt. Durch die aufwendige Mechanik und aufgrund der Endstufe ist das Gewicht nicht zu unterschätzen. Es sind leicht zu stemmende 9 kg. Ferner besteht die Möglichkeit, das Pult in ein Rack einzubauen. Hierzu können mit wenigen Handgriffen die Kunststoffseitenteile ausgetauscht und durch die optional erhältlichen Metallrackwinkel ersetzt werden.

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Über den Autor

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Malte M

Der Autor ist Liebhaber von Synthesizern, Gitarren, Schlagzeuge, Röhrenverstärker und alles andere Zeug, dass man zum musizieren nicht zwingend braucht. Er mag Musik fast jeglicher Art. Er studierte Psychologie, Phonetik, Soziologie, Historische und Systematische Musikwissenschaft in Kiel und Hamburg. Beruflich ist er Musikwissenschaftler mit den Schwerpunkten Akustik, Signalverarbeitung, Instrumentenkunde, Musikpsychologie und Musiksoziologie an der Uni Hamburg. Ferner betreibt er ein Tonstudio, arbeitet ab und zu als Tontechniker für die Hamburgische Staatsoper und für andere Produktionen in Hamburg.

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