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Test: Elektron Monomachine SFX-6 / SFX-60+ MKII

Elektron Monomachine

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Auf ganzer Breite anders!

Im Fokus steht diesmal die ELEKTRON Monomachine SFX-60+ MKII, ein Hardware-Sequencer mit integrierter Klangerzeugung, der sich im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aber NICHT auf Drumbeats spezialisiert hat, sondern auf Synth-Lines. Wer aber steckt hinter den Namen ELEKTRON?

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Mit der SID-Station machte 1999 die schwedische Firma Elektron auf sich aufmerksam. Kern der Klangerzeugung war der MOS6581 Sound-Chip aus dem Commodore C64, was schon recht außergewöhnlich war und für einen sehr eigenen Retro-Sound sorgte. Die SID-Station wurde zu einem Verkaufsschlager und bildete die Basis für zahlreiche weitere Produkte der Firms ELEKTRON. Nach einigen Modifikationen und steten Preiserhöhungen wurde die Produktion der SID-Station zwischenzeitlich eingestellt, da der Sound-Chip MOS6581 komplett vergriffen war.

2003 folgte erstmals die Monomachine, inzwischen ebenfalls Kult und in der vorliegenden Version als MKII und PLUS erhältlich. In Zeiten, in denen Folgemodelle wie das iPhone schon fast jährlich erneuert werden, steht nun mit der MKII bald das 10-jährige Jubiläum ins Haus. Wir gratulieren mit einem ausführlichen Test - viel Spaß.

Und noch einen Dank an den Fotografen Felix Klostermann sowie boendo.de, die uns die Bilder für diesen Test zur Verfügung gestellt haben!

 

ÄUSSERLICHKEITEN SFX-6 / SFX-60

Als wir die Keyboard-Variante SFX-6 erstmals in Händen hielten, war uns bewusst, dass wir hier nicht irgendeinen Synthie auspackten. Das auffällige Design mit Stahl-Elementen, der markante Joystick-Controller und die lang gezogene Form sind so noch nicht da gewesen und ließen auf ein besonderes Innenleben schließen.

SFX 6 mit Tastatur und Joystick SFX 6 mit Tastatur und Joystick

Leider ist die Keyboard-Variante heute  nicht mehr lieferbar, ist aber bis auf den fehlenden Joystick und die fehlende Tastatur identisch mit der Desktop-Version SFX-60, die es inzwischen als MKII Version auch in einem wesentlich schmaleren Gehäuse gibt und die uns hier zum Test vorliegt.

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6 Audioausgänge und 2 Audioeingänge erlauben die professionelle Vernetzung mit Outboard-Equipment und das Einschleifen von externen Signalen. Dazu kommt das MIDI-Trio, ein Kopfhöreranschluss (leider auf der Rückseite) sowie der Netzanschluss für eine Wandwarze.

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Am Gehäuse der Monomachine SFX-60+ MKII fällt sofort auf, dass man es hier mit einer besonders charismatischen Hardware zu tun bekommt. Die Oberfläche besteht aus einer gebürsteten Stahlplatte. Das kantige Design sieht zwar sehr stylisch aus, allerdings sollte man die Verletzungsgefahr aufgrund der scharfen Kanten hier nicht unterschätzen.

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    jaxson

    Schonmal versucht einen Poti zu drücken,während du drehst?Du wirst dich wundern was dann passiert :-)

  2. Profilbild
    mysputnik07

    Bei der Machinedrum rasen die Potis durch den Wertebereich, wenn man sie beim Drehen gedrückt hält. Das sollte doch bestimmt auch bei der Monomachine funktionieren. Oder nicht?!
    Nur weil der Autor das lange kurbeln kritisiert hat.

  3. Profilbild
    RalfKop

    Eine klare Erklärung des Synthesizers.
    Aber ich verstehe nicht ganz genau, was der Vorteil mit früheren Versionen ist. Ich war oft in der Monomaschine interessiert. Allerdings finde ich die Unterschiede in den Versionen von Instrumenten des Elektrons minimal. (Abgesehen von der UW-Maschinedrum. Doch eine zusätzliche Funktion was ich nicht verwenden würde.)

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