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Test: Eowave, Domino, Analogsynthesizer

Eowvae Domino

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Der französische Hersteller Eowave ist eigentlich nur Analogfreaks bekannt. In erster Linie betätigt man sich unter dem Namen Mesi als Vertrieb für analoge Synthesizer und Effekte, vergleichbar mit dem hiesigen Büro von Schneider. Nebenher entwickelt Eowave immer wieder eigene Produkte wie den Ribbon-Synthesizer Persephone oder ein System von Sensoren für MIDI/CV/USB-Interfaces, die bislang eher als Kleinserie aufgelegt wurden. Mit neuen Produkten will man nun etwas größere Marktsegmente erschließen.

Vergangenes Jahr wurde auf der Musikmesse ein monophoner Analogsynthesizer vorgestellt, der durch die eigenwillige Schreibweise seines Namens .:.: DOMINO .::: auffiel. Inzwischen ist das Gerät verfügbar, weshalb wir uns es näher ansehen wollen.

.:.: DOMINO .::: schwarz - weiß - preiswert.:.: DOMINO .::: schwarz – weiß – preiswert

Startschwierigkeiten

Zunächst sah es so aus, als stünde der Test unter keinem guten Stern. Gleich zwei nicht korrekt funktionieren Geräte hielt ich nacheinander in den Händen. Einmal MIDI-Probleme, beim zweiten Mal eine falsche Kalibrierung. Sehr unschön, aber gleichzeitig eine Möglichkeit zu sehen, wie sich der Hersteller hier verhält. Tatsächlich war Eowave nicht nur sehr bemüht, Abhilfe zu schaffen (organisierte schnellen Austausch und bot Hilfe zur Selbsthilfe an), sondern erklärte auch die Fehlerursache und wie man das Problem in der Produktionstrecke inzwischen eliminiert hat. Es waren laut Eowave nur sehr wenige Geräte insgesamt betroffen, ich hatte einfach das Pech, gleich zwei aus dieser Charge zu erwischen. Doch nun steht ein voll funktionstüchtiges Exemplar vor mir, und es kann mit der Besichtigung losgehen.

In der Hand

.:.: DOMINO .::: sieht aus wie ein entsprechender Spielstein, weiße Oberfläche und schwarze Regler als Punkte. Dabei fällt gleich die solide Verarbeitung auf. Das Metallgehäuse hat ein Gewicht, das Standsicherheit garantiert. Die Regler haben einen großzügigen Abstand zueinander und besitzen ein sehr angenehmes Anfass- und Drehgefühl. Da ist schon mal klar, dass man .:.: DOMINO .::: spielen will.

Auf der Rückseite finden wir die nötigen Anschlüsse, aber nicht mehr. MIDI-In, Audio-In/-Out und Netzteilbuchse. Leider keine CV/Gate-Eingänge, was für einen Analogsynthesizer doch wirklich angebracht wäre.

Auf der Anschluss-Seite vermisst man CV- und Gate-EingängeAuf der Anschluss-Seite vermisst man CV- und Gate-Eingänge

Klangbeispiele

  1. Profilbild
  2. Profilbild
    acealive

    Habe kürzlich einen Domino erworben und bin sehr angetan vom Sound. Natürlich ein einfach gehaltener Synth, aber er klingt halt einfach gut.
    Dass man ihn gelegentlich nachstimmen muss, kann ich allerdings bestätigen.

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