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Test: Focusrite, Scarlett 2i2, USB 2.0 Audio Interface

Das kleine Rote

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Nach den beiden Scarletts 8i6 und 18i6 rundet Focusrite die Serie mit dem 2i2 nach unten ab. Das Scarlett 2i2 bietet 2 Eingänge und 2 Ausgänge, that’s it. Das Kleine hat einiges von den Großen geerbt, einige Neuerung sind hinzu gekommen. Das schaue ich mir näher an.

LIEFERUMFANG 

Der Karton enthält neben dem Interface ein USB-Kabel, die Resources DVD und eine gedruckte Kurzanleitung. Die DVD spielt den Treiber direkt auf, trotzdem sei empfohlen, unter dem angegebenen Link nachzuschauen, ob keine neuere Version aktuell ist. Weiterhin sind die schon bekannte Scarlett Plug-in Suite und Ableton Live Lite vertreten. Die PDF-Versionen der Bedienungsanleitungen für das 2i2 und die Plug-in Suite vervollständigen das Angebot. Was gegenüber den großen Interfaces fehlt, ist der Xcite Pack, der eine Sammlung Loops und die Novation Bass Station-Software beinhaltet.

Vorderansicht

Vorderansicht

ERSTER EINDRUCK

Sofort beim Auspacken fällt das rot anodisierte Aluminiumgehäuse ins Auge. Das wirkt sehr edel und belastbar. Mit einer Breite von 175mm, 100mm Tiefe und der Höhe von 45mm ist das 2i2 etwa halb so groß wie die beiden anderen Interfaces der Reihe. Die Front bietet zwei Neutrik XLR-Klinke Combo-Buchsen als Eingänge. Sie werden jeweils von einem Gain-Regler und einem Line/Instrument-Kippschalter flankiert. Die Potis sind gummiert und laufen sehr angenehm, die Schalter rasten deutlich ein. Rechts daneben befindet sich der beleuchtete Knopf, um die 48V Phantomspeisung zu aktivieren, ein weiterer Kippschalter für die Direct Monitor Funktion, das große Poti für Monitor und ein kleines Poti für Headphone mit der dazugehörenden 6,35mm Klinkenbuchse. Als letztes befindet sich noch eine grüne Betriebs-LED auf der Frontplatte, die die USB-Verbindung anzeigt. Alle Bedienelemente machen einen hochwertigen Eindruck, ich würde sie fast eine Stufe höher einordnen als bei den beiden größeren Modellen.

  1. Profile Photo
    gaffer

    Sieht klasse aus. Nachdem die MIDI Kabelinterfaces bereits unter 10€ zu finden sind, finde ich diesen Punkt nicht so tragisch, die Lauffähigkeit ab 10.6.5 allerdings schon, es gibt immer noch viele Musiker, die einen G5 basierten Rechner verwenden, da ist Ende Gelände

    • Profile Photo
      Armin Bauer AHU

      Hi gaffer,

      ja schade mit der 10.6.5. Limitierung, habe hier auch noch einen G5 als Zweitrechner. Andererseits wird der auch softwaremässig von den meisten Firmen nicht mehr unterstützt, also ist das auch Focusrite nicht vorzuwerfen.

      • Profile Photo
        DietmarB

        Den G5 will Apple selbst auch weghaben, wesewegen schon vor einiger Zeit die Ersatzteilversorgung dieses Stromfressers gestrichen wurde. Wenn das Netzteil stirbt, was es bei den Dual G5 gerne tut, ist Sense. Ich war mit dem G5 nie sonderlich glücklich, der Aufstieg vom G4 wurde für mich eher ein Abstieg. Allein die halbherzig drangedockte Velocity Enginge hat sehr viel ausgebremst, was beim G4 noch prima lief.
        PPC wird noch von etlichen Firmen unterstützt, zB MOTU. Auch Reaper gibts nach wie vor in einer PPC-Version. Mein G4 Powerbook freut sich drüber :)

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    a.e.neumann

    Wie RME schon vor jahren auf eine entsprechende forum-anfrage bezüglich der diskrepanz zwischen dem stand der Intel-driver und PPC-driver antwortete: “PPC ist gestorben.”
    Seien wir froh, wenn Focusrite die eigenen driver up-to-date hält. PPC-retrokompatibilität gibt es kaum mehr bei einer neuentwicklung.
    Es ist leider zeit, sich vom G5 zu verabschieden.

  3. Profile Photo
    harrymudd

    kann mich jemand bezüglich des Monitorings des 2i2 erleuchten, da die Einstellmöglichkeiten ja etwas limitiert sind: Höre ich das Signal nur eines Kanals nur auf einer Seite im Kopfhörer oder auf beiden Kanälen?

  4. Profile Photo
    harrymudd

    Ich habe mir inzwischen das Teil bei T*****n mal bestellt und muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin von diesem Interface: der zum Intrument-Eingang umschaltbare Line-Eingang ist zu empfindlich – selbst mit einer Les Paul Junior ist er pegelmäßig überfordert.
    Der zu leise kopfhörerausgang wurde im Test bereits erwähnt.
    Was mich letztendlich am meisten verwunderte, war die Tatsache, dass die Audiodaten nur Durchschnitt sind. Ein Durchlauf mit dem Rightmark Audio Analyzer ergab Messwerte die selbst von einem Tascam US122L noch übertrofffen werden. Eine M-Audio Delta 44, immerhin schon 12 Jahre bei mir in Betrieb, deklassiert das Focusrite mehr als deutlich – teilweise sind die Werte um eine Zehnerpotenz besser!
    Wirklich schade – Ich dachte inszwischen seien die USB-Audiointerface ein paar Schritte weiter in dieser Preisklasse. Ich habs wieder zuückgeschickt.

  5. Profile Photo
    chrischros

    Also, ich finde es gut. Es ist ein schickes Interface, das schlicht macht was es soll, zu einem kleinen Preis bekommt für -> HOMERECORDING <- wirklich ordentliche Qualität – meiner bescheidenen Meinung nach.

  6. Profile Photo
    Moselbeatz

    Ich kann mich dem nur anschließen, wer ein günstiges, dem Preis gerechtfertigtem Audio – Interface für das “mobile” Studio sucht, liegt
    hier richtig.
    Ich mag das kleine (edle) Teil, auch die plugins
    sind besser als hier bewertet, meine subjektive Meinung .

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