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Test: Gibson Firebird X Red-Volution, E-Gitarre

Gibson Firebird X

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Computerlogbuch von Amazona.de, Captain Pickguard, Sternzeit 1412201,1.

Unser Ziel ist es, die Gibson Firebird X LE, hinter der momentan noch die große Unendlichkeit der Galaxis des eventuellen neuen E-Gitarren Zeitalters liegt, zu erforschen. Unser Auftrag bei Amazona lautet daher, die Funktionstüchtigkeit, die Qualität und wie sich das Ganze in der Praxis verhält, zu prüfen. Während des „Fluges“ bekommen wir die Gelegenheit, uns mit der Firebird X, dem neuen Flaggschiff der Gibson-Galaxie, vertraut zu machen. Die Gibson Firebird X Red-Volution fliegt mir förmlich kurz danach entgegen. Drei Jahre Entwicklungszeit stecken in diesem Instrument, welches Gibson in ein neues Zeitalter portieren soll und jetzt am Amazona-Testlabor angedockt hat.

-- Die Gibson Firebird X Red-Volution --

— Die Gibson Firebird X Red-Volution –

Anfang des Jahres 2011 auf der Namm Show in LA vorgestellt wurde sie, etwas verspätet, Mitte des Jahres 2011 auf den Markt gebracht. Eine E-Gitarre mit allem „on board“, was man so braucht. Die wichtigsten Tonabnehmerarten, Singlecoils über Humbucker bis Piezo, Effekte und Amp-Simulationen, inklusive der Gibson Robothead-Tuner. Wem das zu wenig erscheint, bekommt noch zwei Pedale und ein Audio-Interface mit dazu. Klingt erst mal nach einem allumfassendem Paket. Wir werden sehen.

Konstruktion/Lieferumfang

Die Gibson Firebird X Red-Volution, oder besser das mitgelieferte Package, umfasst einiges an Zubehör. Die Gitarre selbst wird in einem sehr gut verarbeitetem, leichtem Softcase aufbewahrt, das trotz der weicheren Hülle einen guten Schutz für die Gitarre bietet. Das Zubehör kommt in einer vom Design gleich gehaltenen, kofferähnlichen Tasche. Die Gitarre an sich polarisiert auf den ersten Blick, das muss man ihr schon lassen, egal ob man sich mit dem Erscheinungsbild anfreunden kann oder nicht. Sie erinnert nur noch im Entfernten an eine ursprüngliche Firebird. Angeboten wird sie in zwei verschieden Farben in Redolution und Bluevolution, die Farben kann man offensichtlich erahnen.

-- Die Rückseite der Firebird X --

— Die Rückseite der Firebird X –

Der Korpus der Gibson Firebird X Red-Volution ist „chambered“, also mit Kammern versehen, aus Esche gefertigt und mit einem durchgehenden, einteiligen Ahorn Hals bestückt, welcher mit dreiundzwanzig Bünden ausgestattet wurde. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, mal eine Gitarre mit dieser Anzahl von Bünden gesehen zu haben. Aber wer weiß, vielleicht ist da auch etwas an mir vorübergegangen, mein „Gitarren-Nerd-Dasein“ hat ja auch seine Grenzen. Drei spezielle Firebird X Mini-Humbucker hat man zur Auswahl, am Hals einen Alnico V, in der Mitte einen Keramik und an der Brücke einen Alnico II. Die Saiten sind durch ein Robot Stop Tail Bar gefädelt und laufen über die TOM-Bridge, die mit einem Piezo bestückt ist.

Der Sattel wird aus Tefzel, einer Kunststoffart gefertigt. Bei dem fällt mir auch als Einziges ein kleines Verarbeitungsdefizit auf, denn der Übergang von Griffbrett zu Sattel ist etwas kantig und nicht sehr schön ausgeführt. Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber bei einer Gitarre die über 3000,- Euro kostet, sollte man auch schon mal ins Detail gehen dürfen. Dafür sind die Inlays sehr sauber eingelassen, edel aus Ebenholz und am fünften Bund in ein “X” geformt. Am Kopf befinden sich die Robothead-Tuner in der neuesten Generation. Nicht mehr ganz so groß und klobig wie in der ersten Generation, sorgen sie dafür, dass die Gitarre in Stimmung bleibt, abhängig davon, welche Stimmung man wählt. Doch dazu später mehr.

Klangbeispiele

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