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Test: Ibanez, Fireman FRM100-TR, E-Gitarre

Ibanez Fireman

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Neben den Paaren Ella Fitzgerald und Louis Armstrong sowie Simon & Garfunkel kann man mittlerweile wohl auch Paul Gilbert und Ibanez zu den besonders urbaren Verbindungen der Musikgeschichte zählen. Seit den Anfängen seiner Karriere ist der Ausnahmegitarrist dem japanischen Gitarrenhersteller und seinen Kreationen treu geblieben – und Paul hat sich dabei nur selten mit den Standardmodellen aus dem Regal zufriedengegeben. Stete Sonderwünsche und clevere Designdetails machten seine Signature-Modelle immer zu seinen Instrumenten, die unverwechselbar die Handschrift des Künstlers trugen. Nun ist mit der Ibanez Fireman ein neues Modell nach den Wünschen Mr. Gilberts entstanden und wir schauen nach, welche Ideen und Details es in das Instrument geschafft haben.

-- Die Ibanez Fireman FRM100-TR -- — Die Ibanez Fireman FRM100-TR –

Konstruktion & Verarbeitung

Geliefert wird die FRM100 inklusive eines einfachen Gigbags und einem Gurt. Auf den ersten Blick kommt einem die Form der in China produzierten FRM100 bekannt vor, auch wenn es schwer ist zu benennen, woher. Zwar haben Pauls Gitarren ihre Wurzeln immer in den Standardmodellen von Ibanez, aber immer wurde ein wenig daran verändert und modifiziert, nicht zuletzt um den Instrumenten ein markantes Alleinstellungsmerkmal zu verleihen. Der Body der Fireman ist letztendlich eine auf den Kopf gedrehte Ibanez Iceman, welcher ein zusätzliches Cutaway und ein Pickguard verpasst wurde. Wie auch beim Vorgänger hat man sich bei der Holzauswahl des Bodys für Mahagoni entschieden. Der zweiteilige Korpus wurde mit einer transparent-roten Lackschicht versehen, durch welche die Maserung des Holzes noch sehr schön zu erkennen ist.

-- Reichlich Mahagoni: Die Dimensionen der FRM100 sind ausladend -- — Reichlich Mahagoni: Die Dimensionen der FRM100 sind ausladend –

Ein Kunststoff-Pickguard im Horn-Look dominiert die untere Seite des Bodys und verleiht seiner Form durch die weißen Kanten und klaren Ecken zusätzliche Konturen. Die Dimensionen sind doch recht ausladend, was nicht zuletzt auch dem oberen „Horn“ der Gitarre geschuldet sein dürfte. Trotzdem bewegt sich ihr Gewicht, auch mit viel Mahagoni, noch im angenehmen Bereich. Der Hals besteht aus drei Teilen Mahagoni und Ahorn, ist ebenfalls mit einer roten Lackschicht überzogen und ist anders als bei der Iceman in den Body eingeleimt. Anders als bei vielen geleimten Konstruktionen ist der Hals-Korpus-Übergang vergleichsweise ausladend geraten, dies hat mit den speziellen Ansprüchen Gilberts an das Klangverhalten der Gitarre zu tun. Mit ihm zusammen wurde bei Ibanez so lange herumexperimentiert, bis sich das „A“ des zehnten Bundes auf der H-Saite nach seinen Wünschen entfaltete. Diesem Referenzpunkt ist die Konstruktion des Halses und dessen Befestigung am Body zu verdanken. Zwar ist damit der Spielkomfort in den höheren Lagen etwas beeinträchtigt, wenn dies dem Klang dienlich ist, nimmt man es aber natürlich gerne in Kauf. Das Griffbrett ist ebenfalls klassisch aus Palisander und mit 22 Medium-Strenght-Bünden versehen.

Klangbeispiele

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