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Test: Korg M3

KORG M3

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Fazit

Korg hat mit der M3 die hochqualitative Sampling-Klangerzeugung der Oasys auf ein gesundes Preis/Leistungsverhältnis portiert, und dies wie wir meinen ohne an relevanter Qualität einzubüßen. Die zusätzlichen Features der Oasys spielen wirklich nur für Anwender eine Rolle, die ein All-In-One Gerät besitzen wollen. Die neue EDS Synthese der M3 steht der HD-1 in kaum etwas nach und kann zusammen mit KARMA und den vielen hochwertigen Effekten zeitgemäße Klänge und komplette Arrangements der unterschiedlichsten Musikstilistiken erzeugen. In den Klangbeispielen hören Sie Combinations und Programs, die ohne Sequenzer in Echtzeit eingespielt wurden. Besondere Highlights sind neben Karma auch der PlugIn-Editor und der Firewire-Port, der die M3 wie ein Software-PlugIn in Sequenzer-Umgebungen integrieren kann. Durch die zahlreichen wirklich sehr hochwertig produzierten Presets kann die M3 inspirieren und zu neuen Ideen verhelfen. Sie kann aber ebenso enorm schnell zu ‚konventionellen’ Zielen führen, die bei der täglichen Arbeit in Tonstudios angestrebt werden.

PLUS

+++++ Erstklassiger Klang

+++++ Effekte

+++++ Firewire/PlugIn Anbindung

++++ Karma Module

++++ EQ pro Mixerkanal

++++ Anschlagdynamische Pads

++++ 120 Stimmen

+++ Radias Board

+++ bis zu 320 MB Sample-RAM

++ USB 2.0 Ports

MINUS

— Kontrast des Editors/PlugIns

- Firewire-Integration nur mit 48 kHz

Preise

M3-61

UVP: 2736 Euro

Straßenpreis: 2300 Euro

M3-73

UVP: 3212 Euro

Straßenpreis: 2700 Euro

M3-88

UVP: 3807 Euro

Straßenpreis: 3200 Euro

M3-M

UVP: 2260 Euro

Straßenpreis: 1900 Euro

EXP-Radias

UVP: 416 Euro

Straßenpreis: 350 Euro

EXP-Firewire

UVP: 397 Euro

Straßenpreis: 250 Euro

Sampling-RAM

UVP: 129 Euro

 

Hersteller / Vertrieb

www.korg.de

 

 

 

Klangbeispiele

  1. Avatar
    Martin

    Auch wenn dieser Synthesizer zu den besseren Vertretern seines Standes gehört, warum bekommt in letzter Zeit eigentlich jedes zweite Gerät die Bewertung "sehr gut", oder "außergewöhnlich"?
    Ich finde das ein wenig verzerrend.

  2. Profile Photo
    Tyrell AHU

    Hallo Martin,
    wir unterliegen keiner Quotenregelung. Über einige Monate hinweg gab es kein einziges mal 3 Sterne. In der letzten Woche gleich zweimal. Sollten wir Deiner Meinung nach die “Bestnote” zeitlich gleichmäßiger verteilen? Wäre doch Blödsinn oder? Im vorliegenden Fall waren wir uns einig, die Korg M3 verdient die Höchstauszeichnung!
    Grüße,
    Peter
    (amazona.de Redaktion)

  3. Avatar
    AndreasGundlach

    Zum Fazit: Man darf erwähnen, dass OASYS mit viel höheren Ressourcen auftrumpft: 6mal mehr Sampling-RAM, 3mal mehr Polyphonie, virtuelle Zugriegelorgel, mehr als doppelt soviele EFX-Prozessoren. Die besseren D/A-Wandler sind deutlich hörbar, und an die Fexibilität der Plugins kommt M3 nicht ran. Insofern bleibt OASYS schon noch eine andere Liga. \r\n\r\nAndreas Gundlach

  4. Avatar
    AndreasGundlach

    Workflow kommt für mich bei eher bei M3 auf. Die Bedienelemente liegen dichter zusammen. Das Display ist zwar kleiner, dafür steht nicht soviel drauf, was man alles bedenken soll :-) Und, um einen evtl. Missverständnis vorzubeugen: Radias und EDS-Sounds lassen isch im Combimode mischen. Die Festlegung der Banktypen im Sound-Mode steigert die Übersichtlichkeit.

  5. Avatar
    Dieter Herten

    Hallo,
    ist die M3 eigentlich noch ein Synthie mit WS Funktionen oder ehr ein Preset Musikapparat, der das meiste von selbst macht und immer schön harmonisch?

  6. Avatar
    Nick

    Ich hab den M3 und ich finde er klingt ziemlich dan dem, was man eigentlich Soft-Synths nachsagt: nach Plastik.

    Ich weiß nicht ob es an den Korg Effekten liegt, aber das was ich gehört habe klingt alles ziemlich unecht. Selbst die Synth-Sounds klingen ein bisschen komisch.

    Synthese kommt erst mit dem Radias Board auf bzw. ich habe das Radias Rack gleich dazu gekauft – nur leider gibt es die Halterung noch nicht (…)

    Der Radias klingt ziemlich gut, aber das ist ein anderes Thema.

    Vor allem die wenigen "Natursounds" klingen finde ich überhaupt nicht natürlich.

  7. Avatar
    dreitagebart

    Also mich hat der Klang des M3 überhaupt nicht überzeugt. Es klingt irgendwie alles etwas computermäßig, es fehlt der "wumms" den andere Hardwaresynthies haben, sorry.

  8. Avatar
    dreitagebart

    Der Radias, den man ja auch mit dem M3 koppeln kann, haut mich klanglich allerdings vom Hocker. Fett, breit, böse oder sanft, absolute Klasse, kann ich da nur sagen. In Verbindung mit der M3 gibt es hier sicher Riesenmöglichkeiten, ich bin gespannt auf die neuen M3-Erweiterungen und Sounds.

  9. Avatar
    sascha

    Ich finde das der M3 ein echt geiles Teil ist. hab mir jetzt noch den Roland V Synth GT zugelegt und muss sagen, ich hab jetzt die absolute Traum Hardware… was will man mehr?!
    Gruss Sascha.

  10. Avatar
    Doc

    Alle Korg Workstations/Synths seit dem Trinity 1995 haben mehr oder weniger diesen Plastiksound. Natursounds waren noch nie eine Stärke dieser Synths. Wer das ganze SQ etc. Gedöns nicht braucht ist auch mit einem MicroX bzw. X50 gut bedient. Diese haben den gleichen Soundcharakter.

  11. Avatar
    TiUser

    Warum muß ich eigentlich immer einen Korg Synth kaufen, wenn ich doch nur gern die KARMA Engine hätte…?

  12. Avatar
    luke

    @Doc: Ich denke, der Soundcharakter vom X50 lässt sich nicht annähernd mit dem M3 vergleichen. Ein 20 Sekunden – Vergleich der GrandPianos müsste für diese Erkenntnis reichen! Der M3 ersetzt mir auf Tour komplett mein altes MIDI – Setting mit fünf Geräten. 16 Parts im Combi – Mode und diese Effektsektion haben KORG bis jetzt noch gefehlt. Tolles Gerät!

  13. Avatar
    Peter

    Mit einem Korg M3 spielte ich seit vielen Jahren ein MIDI Akkordeon. Da einige Sounds von der Natürlichkeit von anderen Expandern nicht erreicht wurden will ich ihn wieder aktivieren. Jetzt muß er initialisiert werden also auf Werksdaten zurückgesetzt werden.
    Aber wie?????
    Wer weiß das?

  14. Avatar
    Tom

    KORG hat ein Update für den M3 herausgebracht, das den ROM auf satte 650 MB hochpusht. Das Besondere ist hierbei, daß die Effekte und ROM-Sounds nicht nur ERHEBLICH erweitert, sondern auch verbessert wurdem. Der KORG M3 XPanded klingt jetzt viel besser und kein bisschen mehr nach Plastik. Definitive Empfehlung, super Ergänzung für Yamaha XS User!
    GrußTom

  15. Avatar
    Jörg

    Ich habe das gute Stück jetzt einen Monat bei mir zuhause testen “dürfen”

    Mein persöhnlichen Fazit:

    Die Piano und die Streicher-Klänge sind geil, ansonsten ist die Kiste ein Karma-Drum-Blender!

    Deaktiviert man diese beiden Sachen (vom Karma als solches bin ich auch entäuscht, ist eine Begleitautomatik, mehr nicht, wer es braucht…..) dann klingt alles sehr billig. Dem Sound fehlt mächtig viel an Power und Brillianz, liegt vielleicht an den D/A Wandler?

    Ich habe daraufhin mein altes Steinberg Hypersonic-Plug-in wieder installiert und es mit dem M3 verglichen.

    Das Plug in klingt eine ganze Klasse besser !

    Der M3 wird wieder verkauft.

    Jörg

    • Profile Photo
      Alex_KIDD

      zu KARMA:

      ich besitze einen Korg KARMA.
      Ich denke der Anwender hat zwei Möglichkeiten.

      Entweder KARMA wird als Spielzeug,
      Arrangierhilfe und Phrasenzauberer
      gesehen. Man stellt also was ein,
      probiert ein wenig und verabreitet
      Ideen mit anderen Dingen, unabhägig
      vom Korg KARMA, weiter, dann ist KARMA wirklich nur ein Arpeggiator
      mit vielen schönen Knöpfen.
      Aber ich habe mich mit KARMA nie beschäftigt und bin eben damit zufrieden.
      KARMA wird somit bewußt degradiert und
      als 30% gesehen was es eigentlich taugt.

      ODER: ich beschäftige mich mit KARMA,
      lasse alles in fleisch und Blut übergehen, probiere und WILL mich darauf einlassen,
      dann wird Karma nicht nur zur “Hilfe” sondern zum KOMPOSITIONTOOL.

      Und, sind wir ehrlich, wo findet man Raffinessen, die sich abheben von der
      Konkurrenz.

      Sicher, ich bin auch ein ganz “Fauler”
      aber ich wollte Karma eben als das nehmen, was es ist… als “Partner”

      Kompositionstool oder “Geigelbox”
      Sie haben also die Wahl.

      • Profile Photo
        Klanggeist

        Ja, mag so sein.

        Mich erinnert Karma an das alte Cubase “IPS”.
        das war ein quasi Sequenz-Synthesizer, von der Idee her genial.
        Das Ergebnis war leider unbrauchbar.

        Aber Karma bringt auf jedenfall Spass!!

        Jörg

        • Profile Photo
          Alex_KIDD

          in diesem Punkt muss ich dir recht
          geben.

          Die Gefahr im “sich darin verlieren” oder
          “verzetteln” ist bei KARMA sehr groß.
          Es ist allzuoft der Fall, dass von einer
          Idee oder Herangehensweise gar nichts
          mehr übrig bleibt.

          Der Entwickler hat KARMA nicht ganz
          zu ende gedacht.
          Ich hätte das Ganze verknüpfen unter
          einander noch weiter eingeschränkt.

          Sinnvolle Verbindungen vorgeben und
          uneditierbar lassen, und nur dem Anweder die “musikalische” Seite zugänglich lassen, wäre vielleicht besser
          gewesen, weil man einfach mehr anfangen kann.

          “Alles editierbar” ist eben nicht immer
          gut. Meine Meinung.

          Ansonsten ist KARMA wirklich genial.

    • Profile Photo
      Bob Sacamano

      Dem kann ich nur absolut zustimmen. Ich bin von diesem Gerät beim ausführlichen Testen, maßlos entäuscht worden. Ein völlig überteurtes, sinnloses Spielzeug. Für Studio- u. Livezwecke, absolut unbrauchbar.

  16. Avatar
    Anonymous

    KORG hat mittlerweile mit vielen KOSTENLOSEN Zusatzsounds die M3 wesentlich verbessert. Auch das Updates auf die XPanded Version (kostenlos!) hat Handling und Spaßfaktor vergrößert.

    Was jetzt noch fehlt ist eine Bedienung, die sich auch einem normal sterblichen wie mir eröffnet. Kann mir hier jemand helfen?

  17. Profile Photo
    j.asal

    Also ich weiß nicht was alle an diesem Korg Zeug finden. Ich hab die M3 mal ausgiebig angetestet und ich muss sagen, das Ding ist absoluter Mist. Die Zielgruppe von so einem Instrument erschließt sich mir einfach nicht. Fürs Studio sind die Sounds zu schlecht, für den Liveeinsatz ist die Bedienung zu kompliziert und es fehlen sinnvolle Funktionen, die den Musiker unterstützen, ohne ihm gleich wieder die gesamte Arbeit abzunehmen (KARMA, …). Im Vergleich zum Motif XS ist das M3 wirklich ein absolutes Kinderspielzeug mit großer Klappe und nichts dahinter.

    • Profile Photo
      monokit

      Ging mir genauso. Die Tastatur ist ne absolute Frechheit, und auch der Rest ist so “flimsy” gebaut, das das nicht mal Homestudiotauglich ist. Im Vergleich zur Konkurrenz hab ich mich dann für einen Yamaha MO6, weil das auch nur der Motif ES ohne Sampling ist. Und sogar der MicroX aus gleichem Hause hat mir besser gefallen…was ist nur mit Korg los…

  18. Profile Photo
    orpheus2006

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass die M3 nach “Plastik” klingt. Ich besitze neben der M3 noch einen Yamaha Motif Rack, finde aber zu über 90% die Korg Sounds besser, inbesondere sind die Piano-Sounds, Flächen, Leadsounds und die Bläser-Sektion gut gelungen. Bei Gitarrensounds könnte nachgebessert werden.
    Bedienung ist bei Korg im Vergleich wesentlich einfacher. Die leider oft kritisierte KARMA-Funktion ist für mich eine wertvolle Inspirationsquelle, und war ein wesentlicher Grund, warum ich dieses Instrument gekauft habe. Zugegeben benötigt man ein paar Monate, um wirklich damit zurecht zu kommen.
    Ein Kritikpunkt bleibt aber: die GM-Bank ist bei der M3 gänzlich unbrauchbar. Wenn es um Abspielen von Stamdard MIDI-Files geht, dann hat Yamaha die Nase vorn (um Längen).

  19. Profile Photo
    nobby55

    Habe mir gerade nach einigem Ausprobieren eine M3-61 gekauft. Habe zunächst zum Motif XS tendiert, wegen dem Klang und den 4 Arpeggiatoren. Habe aber doch gemerkt, dass für einen Zweck die M3 besser ist:
    Für elektronische Musik a la Ambient!
    Karma, also die “Begleitautomatik”, die keine ist (es fehlen ja bei den Drums die Abfolgen Intro, Chorus etc. ;warum gibt es die eigentlich nicht?), erzeugt sich verändernde Begleitungen , die über die üblichen starren Abfolgen hinausgehen und deshalb im stillen Kämmerlein keine Langeweile erzeugen.
    Die auch meiner Meinung nach überwiegend unspektulären Programms (Rompler-Sounds, die es schon vor Jahren gab) werden in den Combinations durch Dopplungen oft aufgeblasen, ohne dass zuviel Effekte wahrnehmbar sind.
    Auffällig ist, dass die Drums losdonnern und die Lead-Stimme kaum hörbar ist. Wohl wegen dem Vorführeffekt. Beim Antesten kann ich nur empfehlen, erstmal alle Regler auf Null zu stellen und dann einen Teil der Sounds und “Karmas” hochzufahren.

    Ansonsten ist das Teil nach Material und Farbe doch sehr empfindlich und wohl was für die Wohnstube zum Spielen.

  20. Profile Photo
    Harald

    Wie mit jedem neuen Syn braucht es erst einmal Zeit um mit dem Klang warm zu werden. Für mich ist die M3 der totale Allrounder. In Kombination mit der RAdias Erweiterung und Karma, die ultimative Teppichwaffe, das GUI ist ok und macht das editieren recht einfach, es bleibt ein Digi-Syn, klingt aber teilweise schon analogisch, durch das kombinieren von 16 Sounds im Multimode kann die Kiste unglaubliche Pad generieren. Mit ein bisschen Bass-Push gehen auch Bässe in die richtige Richtung, bei den heutigen Gebrauchtpreisen, ca.1100€ (stand2011) für den Xpander, das ist der Preis für eine alte 303, ist die M3 kaum zu toppen.

  21. Profile Photo
    kiro7

    Hallo, kann jemand was dazu sagen, wie sich ein KLANGLICHER Vergleich, in Bezug auf die Möglichkeiten, zum Korg Z1 verhält?
    Wenn man schon anderes Equipment hat, Sampling /Workstation Features nicht braucht, und KARMA gern mal nur als Standalone kaufen würde…

    Danke!

  22. Profile Photo
    Sebastian B.

    Meiner Meinung sollte die 2-OSC- Struktur bei Korg überdacht werden (seit M1 fortgeführt). Für einen “Single”-Synthie-Sound ohne Dynamik-Programmierung sind zwei Oscillatoren einfach zu wenig. Deshalb hatte ich auch meinen Triton Rack verkauft.

  23. Profile Photo
    der nick

    Hallo,

    kann mir jemand Sagen wie sich die Tastatur spielt? Und ob und oder wie stark dies “klappert” (61er bzw. 73er)
    Meine 49er Radias Tastatur lässt sich ganz gut spielen klappert mir aber deutlich zu laut.

    Danke für eure Hilfe :)

    Nick

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