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Test: Mackie, ProFX22, Mischpult

Mackie ProFX16

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Die analoge Konsole Mackie ProFX22 ist der große Bruder des ProFX16 Mischpults, das ich bereits auf AMAZONA.de vorgestellt habe. Technisch sind die beiden identisch, mit dem einzigen Unterschied, dass der größere Mischer 22 Eingangskanäle zu bieten hat. Dies ist im übrigen auch an der Modellbezeichnung erkennbar. „Pro“ steht für Professional, „FX“ weist auf den 32-Bit Effektprozessor hin und die Ziffer 22 gibt die Zahl der Kanäle an.

Analoge Konsole Mackie ProFX22

Analoge Konsole Mackie ProFX22

Bei diesem Kurztest möchte ich mich schwerpunkmäßig vor allem der USB-Schnittstelle und den Effekten widmen. Wer mehr Details zur Technik und Ausstattung wissen möchte, kann im AMAZONA.de-Archiv unter Mackie ProFX16 nachlesen (Link wie immer am Ende). Dort gibt es auch viele Fotos des optisch recht ansprechenden Mixers.

Mackie hat sich bei seiner ProFX-Serie der Struktur des „klassischen Aufbaus von Kanalzügen“ angepasst. Bedeutet in diesem Fall: Nach dem Gainregler folgt zunächst die Klangregelung (von oben nach unten betrachtet) und dann kommen die Aux-Wege. Ich selbst benutze manchmal ein Modell der CFX-Serie. Bei diesem Mischpult folgen nach dem Gainregler erst die Aux-Wege und dann die Klangregelung, eine Einteilung, die nicht unbedingt üblich ist.

Eine gedruckte Bedienungsanleitung liefert Mackie nicht mit. Sie ist als PDF-Download erhältlich.

22 Kanäle warten auf Anschluss

22 Kanäle warten auf Anschluss

Vom Konzept gehört das große ProFX22 zu den Bühnenmischpulten. So bietet es sich für mittlere und größere Veranstaltungen an, bei denen eine all-in-one Lösung ohne viel externes Equipment gefragt ist. Neben der großen Anzahl von Kanälen für viele Sänger oder Musiker und den wirklich gut klingenden Effekten, findet sich in den Kanalzügen 11 bis 14 jeweils ein sehr einfach zu bedienender Kompressor. Er kommt mit einem einzigen Drehregler aus. Damit können Stimmen verdichtet werden, die Akustikgitarre „geglättet“ oder auch Snare und Bass mehr „Knack“ bekommen. Selbst Laien kommen gut mit den Kompressor-Einstellungen zurecht. Je weiter der Regler aufgedreht wird, umso stärker die Kompression. Falsch machen kann man dabei nichts, wenn man seinen Ohren vertraut. Das eingebaute USB-Interface ermöglicht Mitschnitte bei Auftritten oder Musikeinspielungen via Laptop.

Rückseite mit USB-Anschluss (rechts)

Rückseite mit USB-Anschluss (rechts)

16 rauscharme Mikrofonvorverstärker mit bis zu 50 dB Verstärkung, 22 Line-Inputs (14 Mono, 4 Stereo), 7-Band Graphic EQ für Summe oder Monitorweg, Dreiband-EQ mit durchstimmbaren Mitten in den Mikrokanälen und 4 Subgruppen zeichnen die Konsole aus. Außerdem sind weich laufende 60 mm Fader, 100 Hz Low Cut Filter in allen Mikrofon-Kanälen, 48V Phantomspeisung sowie Inserts (für externe Effekte) in den Kanälen 1 bis 10 im flachen, stabilen Stahlgehäuse untergebracht. Die Klangregelung greift beherzt zu und in punkto Routing können die Signale jetzt, anders als bei der CFX-Serie, direkt auf den Main-Mix gelegt werden.

Flach wie eine Flunder: Mackie ProFX22

Flach wie eine Flunder: Mackie ProFX22

Mitgeliefert wird eine Software-Lizenz zur Registrierung der Musik Produktions-Software Tracktion 3 Basic Bundle (PC und Mac). Sie wird von der Mackie-Website heruntergeladen (Link). Nach der Registrierung und dem Eintrag der mitgelieferten Lizenz-Nummer ist Tracktion 3 startklar.

Eine Lizenz für das Tracktion 3 Basic Bundle liegt bei

Eine Lizenz für das Tracktion 3 Basic Bundle liegt bei

Das „Ultimate Bundle“ wurde bereits bei AMAZONA.de getestet (Link).

Auszüge aus dem Testergebnis: „Tracktion 3 ist eine echte Allrounder-Sequencer-Software, die umfangreiche Funktionalität bei einem schlanken Preis bietet. Viele Ausstattungsmerkmale und insbesondere das Bedienkonzept sprechen Einsteiger an. Besonders gut gefallen hat mir die übersichtliche und jederzeit transparente Sampleverwaltung – an vielen Stellen der Oberfläche lassen sich die Speicherorte der verwendeten Sample problemlos identifizieren. Da habe ich schon ein deutlich zugeknöpfteres Sample-Management erlebt. Die Software bietet auch fortgeschrittenen Sequenzisten kreative Tools, mit denen musikalisches Neuland erschlossen werden kann.“

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