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Test: Native Instruments, Scarbee Funk Guitarist

Scarbee Funk Gt.

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Das Chords-Menü

Chords Fenster

Chords Fenster

Um im Chord-Fenster seine eigenen Zusammenstellungen zu gestalten, sieht man rechts die Tonarten und die unterschiedlichen “Parfümierungen” der Akkorde. Die Liste für Dur- und Moll-Variationen für Sext-sept, Sext-neun sowie verminderte, alterierte Akkorde, Oktaven und Quinten in allen Tonarten lassen sich mit dem Stiftsymbol auswählen und auf der Tastatur belegen. Einfacher geht es kaum. Die Liste der verschieden Lagen und Variationen werden dann im mittleren Fenster aufgeführt, in denen ein Akkord gespielt werden kann. Das Angebot ist hinreichend ausgeschöpft. Was ich vermisse, sind Slashchords, Akkorde, die nicht den Grundton des gespielten Akkordes beinhalten, sondern aus einer anderen Tonart. Als Beispiel: Der Ton C im liegt Bass und G-Dur wird als Akkord darüber gesetzt, und den kompletten Single-Note Bereich. Der Slash-Akkordbereich lässt sich durch das Arrangement ausgleichen, aber der Singlenote-Bereich nicht. Vielleicht wird es ein umfangreiches Update dazu geben. Das wäre optimal. Mit der Bezeichnung “Position” ist die Lage beschrieben, in welcher der gewünschte Akkord gesetzt werden soll, und die Beschriftung “Strings” überlässt dem User die Auswahl, welcher der oberen Saiten klingen soll. Richtig schön finde ich die Idee auszuwählen, welcher Ton der Höchste sein soll, hier als Topnote-Menü eingearbeitet. Gerade im Pop und Jazz ist das Voicing sehr wichtig. Dieser Harmonie-Satz entscheidet, welchen Charakter ein Song bekommt. Die Wahl des Satzes reflektiert dann auch die geschmackvolle und -lose Darstellung des Liedes. Als Zusatz lassen sich über Keyset zwei weitere Setups  belegen, zwischen denen der User mit dem Modulationsrad wechseln kann. Damit bekommt man wirklich genügend Auswahl an die Hand, um “on the fly” sein eigenes Arrangement einzuspielen. Für die ganz Ungeduldigen steht unter dem Menü “MIDI” die Option zur Verfügung, die gewünschten Akkorde aufzunehmen und diese dann manuell auf die virtuelle Tastatur zu legen. Der Akkord erscheint im mittlerem Fenster und kann mit dem Stift einer Taste zugewiesen werden. Das nenne ich doch ein Feature, ohne Umwege Musik zu machen. Um Missverständnissen vorzubeugen handelt sich bei diesem Feature um eine automatisierte Suchfunktion, damit man nicht lange im Chords-Menü suchen muss.

Das Grooves Interface

Hier befinden sich zwei Fenster. Das eine beinhaltet die Auflistung der Presets, wie sie beim Einladen auf der Tastatur erscheinen. Betätigt man den kleinen Edit-Button rechts oben über dem Groove-Rechteck, erscheint das hier gezeigte Fenster.

Groove Fenster

Groove Fenster

Hier lassen sich nun eigene Grooves und Patterns erstellen und abspeichern. Es lassen sich sinnige und unsinnige Grooves editieren, die aber immer irgendwie klingen. Sehr spaßig sind die Parameter unter dem Patterneditor. Hier können die einzelnen up and down Strokes, die Länge einer Artikulation sowie das Timing der Teilartikulation justiert werden. Dies ist in in 1/8, 1/16l und 1/32 Schritten möglich, sowie 1/8 und 1/16 Triolen über maximal vier Takte hinweg.

Das FX-Fenster

Auf der FX Page gibt es einige Effekte, auf die ich klanglich weniger zurückgreifen würde. Wer über eine gutes Gitarren Plug-in wie Guitar Rig oder IK Multimedia verfügt, wird dort sicherlich besser mit arbeiten können. Die mitgelieferten Effekte sind aber durchaus brauchbar, vor allen Dingen, wenn es schnell gehen soll. Der Phaser gefällt mir hier am besten von allen Effekten.

Das FX Fenster

Das FX Fenster

Klangbeispiele

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