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Test: Pioneer, RMX1000, Effektgerät

Pioneer RMX1000

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Das erste Mal hatte ich das neue Effektgerät auf der Musikmesse in Frankfurt zwischen den Fingern, wo es das Highlight am Pioneer Stand war und eifrig angepriesen wurde. Doch wie das so ist auf Messen, sind halt vor dir schon mindestens 200 Leute an dem Gerät gewesen und haben alle möglichen Knöpfchen gedreht bis letztendlich kaum noch ein Sound aus dem Gerät zu holen war.

Um so besser ist es, dass wir den RMX1000 nun für Amazona.de ganz in Ruhe testen durften. Was das Gerät nun wirklich drauf hat, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Pioneer RMX1000 Remix Station

Pioneer RMX1000 Remix Station

Ausgepackt

Der erste Eindruck des neuen Pioneer RMX1000 ist zwiegespalten. Einerseits fällt einem sofort auf, dass hauptsächlich wieder mal nur Plastik und Gummi verarbeitet wurde, Metall oder gar Aluminium sucht man hier vergeblich. Andererseits kommt man nicht umhin, einen kurzen Augenblick dieses „Wow“ im Kopf zu haben, denn das Gerät macht optisch doch schon Einiges her.

Auch beim ersten Anfassen merkt man, dass Pioneer hier nicht geschlampt, sondern einen guten Job gemacht hat. Die Knöpfe sitzen und die Potis wackeln nicht. Alles in allem macht das Gerät tatsächlich einen grundsoliden und edlen Eindruck und das trotz des ganzen Plastiks. Hinzu kommt noch das angenehme Gewicht von ca. 1,3 kg, welches es erlaubt, das Effektgerät auch mal locker in der Tasche mitzunehmen.

Das erste besondere Merkmal, welches einem an dem Gerät auffällt, sind die überdimensional großen Drehregler. Insgesamt vier Stück hat Pioneer dem RMX spendiert. Obwohl diese Regler natürlich viel Platz wegnehmen, hat sich diese Entscheidung gelohnt, denn von der Haptik her fühlen sie sich sehr gut an. Besonders für schnelle Manöver sind die überproportionierten Regler hervorragend geeignet und dank der starken Mittenrastung schafft man es auch kaum, im Eifer des Gefechts mal über das Ziel hinaus zu schießen.

Des Weiteren ist das Gerät leicht geneigt, was eine angenehmere Bedienung bewerkstelligt und einen besseren Überblick verschafft. Und durch die längliche Form des Geräts findet es auch auf jedem Laptop-Ständer ausreichend Halt. Beim Design hat Pioneer also mal wieder bewiesen, dass sie nicht umsonst zum Clubstandard geworden sind.

Angeschlossen

Der Pioneer RMX1000 kann über verschiedene Arten in das Setup integriert werden und ist daher sehr flexibel. Einerseits kann er über Send/Return an das Mischpult angeschlossen werden, vorausgesetzt der Mixer hat so einen Anschluss. Das hat den Vorteil, dass das effektierte Signal nochmals zusätzlich nach Belieben dem Master hinzugemischt werden kann.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Effektgerät zwischen Mischpult und CD-Player, Plattenspieler oder sonstigem Eingabegerät zu schalten. So wird allerdings auch nur das Signal beeinflusst, welches auch von diesem Gerät kommt.

Am meisten verbreitet ist wohl die Möglichkeit, das Gerät direkt zwischen Mischpult und Verstärker anzuschließen. Dies kann sowohl über Cinch, als auch über Klinkenstecker geschehen.

Außerdem besitzt der RMX1000 noch einen USB-Anschluss zur Einbindung an einen PC sowie einen SD-Kartenleser, so dass man seine persönlich vorgenommenen Einstellungen einfach auf SD-Karte speichern und in den Club mitnehmen kann.

Ein weiteres Highlight ist mit Sicherheit die ausgefallene Beleuchtung des Geräts. Alles ist farblich logisch angeordnet und gibt beim Bedienen gute Resonanz.

Klangbeispiele

  1. Profile Photo
    chain

    Hallo

    Wer ist denn die Zielgruppe?
    Musiker, welche sich vom Korg Kaospad 3 überhört haben?
    Oder eher DJ’s.

    • Profile Photo
      h.weller AHU

      Auf jeden Fall DJ’s.
      Für Live-Musiker sind die Effekte zu wirr und zu schwer unter Kontrolle zu halten. Diese sind mit dem Kaosspad nach wie vor gut bedient.

      Im Studio könnte der RMX1000 allerdings auch seinen Platz finden, allerdings nur wenn man dafür auch das miese Preis-Leistungsverhältnis in Kauf nimmt.

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