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Test: Propellerheads Reason 6, DAW-Update

Reason 6

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Alligator

Alligator, ein komplexes frequenzselektives GateAlligator, ein komplexes frequenzselektives Gate

Alligator ist der letzte und auch der komplexeste der neuen Reason-Multieffekte. Essentiell ist er ein frequenzselektives Gate, das auch ausgefuchste rhythmische Modulationen erlaubt. Jedem der drei großen Frequenzbereich (Bässe, Mitten. Höhen) wird eine Effektkette (resonanzfähige Filter, Drive, Phaser, Delay, Volume- und Panregelung) zugeordnet. Durch Feineinstellung der Bänder und Modulierbarkeit einzelner Parameter durch eine Amplituden -und Filterhüllkurve sowie einen diese auch rhythmisch modulierenden LFO entstehen diverse komplexe rhythmische Klangverläufe, die entweder durch diverse (64) integrierte fertige Patterns, Triggerung durch MIDI-Noten von Keyboard und Sequencer, CV-Eingänge oder eben eigene Buttons rhythmisch ausgelöst werden. Damit kann man also sehr komplexe „groovende“ Modulationen oder nach Elektro-Loops klingendes Elektronisches aus selbst einfachstem Audiomaterial erzeugen oder das Gerät einfach als Mehrfach-Echo für gehobene Flanger-,  Delay- oder Chorus-Effekte nutzen. Dank Frequenzselektion wird der Sound dabei nicht breiig, sofern man mit etwas Bedacht vorgeht.  Insgesamt ist der – leider etwas weniger edel benannte als klingende – Alligator ein gelungener Zusatz.    

Hier das Ganze im SchemaHier das Ganze im Schema

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Spud

    einfach zu erlernen finde ich es leider nicht…außer man hat schon mixer- und syntherfahrung. schon mal jemand versucht, damit einen song zu remixen? ich hoffe die lange einarbeitungszeit wird mal mit einem guten song belohnt:)
    bin trotzdem froh, dass ich mirs geholt hab…eine investition in die zukunft, denn ich denke, dass propellerheads auch weiterhin userfreundliche upgradepreise anbieten wird! grüße

    • Profilbild
      c.knapp

      Ja, man braucht schon Erfahrung, aber insgesamt ist es recht einfach zu handhaben (zumindest im Vergleich zu Samplitude, Logic und so :-)). Vor allem, wenn man von Hardware kommt. Da gibt es halt auch Kabel.

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Über den Autor

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Christopher Knapp

Hauptberuflich Autor und freier Journalist. Freie Mitarbeit in mehreren Musikermagazinen und Online. Musiker, von Metal zu TripHop bis Songwriting nur mit Gitarre. Studiert habe ich auch, Publizistik und Ethnologie.

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