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Test: Tascam, US-125M, USB Audio-Interface

Interface & Mixer

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Für all diejenigen, die viel auf Reisen sind oder für zu Hause bzw. das Projektstudio noch ein kleines portables (Zweit-)Audio-Interface suchen, bringt Tascam mit dem US-125M ein vierkanaliges Interface auf den Markt. Was hinter dem offiziellen Namen „USB Mixing Audio Interface“ steckt und ob sich das neue Produkt im hart umkämpften USB-Audio-Interface Markt positionieren kann, soll der folgende Test zeigen.

Tascam US-125MTascam US-125M

Erster Eindruck

Optisch macht das Tascam US-125M auf alle Fälle eine gute Figur. Als klein und handlich kann man es auf alle Fälle bezeichnen, denn mit den Abmessungen 150 x 42 x 122 mm passt es in jede Handtasche. Die rund 500 Gramm Gewicht und die Anti-Rutsch-Noppen auf der Unterseite sorgen dafür, dass das Gerät einen guten Stand hat und nicht ungewollt auf dem Studiotisch herumwirbelt. Das Aluminiumgehäuse in schwarz-grau macht einen sehr robusten Eindruck, ebenso wie die Potis und Taster.

Ausgestattet ist das US-125M mit vier Eingangskanälen, die sich wie folgt verteilen. Auf der Rückseite findet man den symmetrischen XLR/Klinke-Mikrofoneingang. Wahlweise kann anstatt dessen auch der unsymmetrische Mini-Klinkeneingang auf der Vorderseite genutzt werden. Eine gleichzeitige Nutzung beider Eingänge ist nicht möglich. Darüber hinaus bietet das US-125M auf der Rückseite noch einen Gitarreneingang (6,3 mm Klinke) und ein Stereo-Input als Cinch-Paar ausgelegt. Ausgangsseitig stehen dem Anwender ebenfalls ein Stereo-Cinch-Paar (Rückseite) sowie ein Mini-Klinken Kopfhörerausgang auf der Vorderseite zur Verfügung. Über den USB-Port an den Computer angeschlossen, kann das US-125M dann noch zusätzlich den Stereo-Output des Computers wiedergeben.

Rückseite mit AnschlüssenRückseite mit Anschlüssen

Für jeden der vier Kanäle steht ein eigenes Volume-Poti auf der Vorderseite zur Verfügung sowie ein fünftes Poti, welches die Gesamt-Ausgangslautstärke beeinflusst. Zu guter Letzt verfügt das Tascam US-125M noch über einen Limiter, der zu starke Signale auf dem Mikrofonkanal absenkt und dementsprechend Übersteuerungen vermeiden kann. Als optische Kontrolle dienen drei LEDs, die den Anschluss an den Computer signalisieren (USB), das Anliegen eines Signals darstellen (SG) sowie Übersteuerungen anzeigen (OL). Eine kleine LED-Kette, die das Einpegeln des Mikrofonsignals erleichtern würde, gibt es leider nicht. Schade, denn ein hundertprozentiges Einstellen der Signallautstärke fällt hierdurch schwer.

BedienelementeBedienelemente

  1. Profilbild
    gaffer

    Das US-125M benutzt sowohl am PC als auch am Mac die Standardtreiber des jeweiligen Betriebssystems, so dass keine zusätzlichen Treiber-CDs beilegen oder heruntergeladen werden müssen.

    Gut, dann gehts bestimmt auch problemlos am iPad

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