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Test: Tascam US-1800 Audio-Interface

Anschlussfreudig

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Fazit

Das US-1800 hinterlässt insgesamt einen gemischten Eindruck.

Es ist ziemlich offensichtlich, dass Tascam im Prinzip das Vorgängermodell US-1641 nun unter neuem Namen und mit neuer Farbgestaltung noch einmal auf den Markt bringt. Wirkliche Verbesserungen haben an keiner Stelle stattgefunden, an einigen Stellen wurde sogar ganz offensichtlich der Rotstift angesetzt (Netzteil, LEDs), vermutlich um den sehr günstigen Preis zu realisieren und um Luft nach oben für das teurere Modell US-2000 zu lassen.

Positiv hingegen ist, dass es auch in Zukunft weiterhin ein Audio-Interface von Tascam auf dem Markt gibt, das eine Vielzahl von analogen Ein- und Ausgängen, gute Verarbeitung und wirklich gute Klangqualität zu einem fairen Preis bietet. Wem der Klang der neuen Preamps gefällt, wer auf ein internes Netzteil und mitgelieferte Routing-Software verzichten kann, bekommt mit dem US-1800 also ein günstiges Audio-Interface mit vielen Anschluss- und Anwendungsmöglichkeiten. Im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz steht es somit gut dar.

Wenn man sich für das US-1800 interessiert, ist man aber sicherlich nicht schlecht beraten, zuerst zu versuchen, noch eines der letzten Geräte des Vorgängermodells im Laden zu erwischen – dieses ist nämlich trotz der leicht besseren Ausstattung momentan sogar noch günstiger als das US-1800 zu erwerben.

Plus

  • 16 Eingänge (14 analog, 2 digital) + MIDI IN/OUT
  • Klangqualität
  • alle Anschlüsse symmterisch
  • Line-Level wählbar zwischen -10dBV und +4dBU
  • latenzfreies Monitoring
  • Cubase 5 LE im Lieferumfang

Minus

  • Preamps etwas höhenarm
  • kein internes Netzteil
  • schwankende Latenzen
  • keine „Routing/Mix-Software“
  • Kanal-LEDs leuchten erst kurz vor Clipping auf

Preis

  • UVP: 369,- Euro
  • Straßenpreis: 333,- Euro

  1. Profile Photo
    SpotlightKid

    Danke für den Testbericht!

    Was mich noch interessieren würde: kann man das US-1800 oder das US-1641 auch als stand-alone Mixer verwenden, d.h. wenn es nicht per USB an den Rechner angeschlossen ist?

    Chris

    • Profile Photo
      ShuftY

      Mh.. als Mixer nicht direkt, da das “Mischen” die DAW übernimmt. Du kannst es aber “so laufen lassen und auch alle Eingangssidnale hören” aber ein Mischen kann kann höchstens über die Vorverstärkung der 10 Analogen Eingangskanäle erfolgen, was ich aber nicht als Mischen bezeichnen möchte xD

      Aber Grundsätzlich kann man es auch im Stand-Alone-Modus nutzen

      • Profile Photo
        SpotlightKid

        Danke, das war’s was ich wissen wollte. Die Eingangssignale werden zusammen gemischt, das heißt, ich kann das Interface als Submixer für meine Keyboards (ggf. über DI-Boxen) im Rack verwenden. Ich würde das ‘nen Mischer nennen :)

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