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Test: Tegeler Audio Manufaktur, Vari Tube Recording Channel, Röhren-Channelstrip

Vari Tube Recording

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Die Geräte der Berliner Firma sind dafür bekannt, ihren Fokus auf den Klang und den Preis zu legen. Insofern ist der Vari Tube Channel bei hochwertigem Innenleben immer noch recht preiswert.

Der Vari Tube Recording Channel (VTRC) ist ein hochwertiges Frontend mit charaktervollem Klang für Mikrofon- oder Line-Signale, bevor diese über einen externen Analog-Digital-Konverter geführt werden. Ein hochohmiger Instrumenteneingang mit 100 kOhm ist ebenfalls vorhanden.

Technische Basics

Der Mikrofoneingang wird direkt über einen Übertrager geführt. Die Impedanz ist mit >600 Ohm angegeben. Der maximale Eingangspegel beträgt +12 dBu, was für einen Mikrofoneingang schon recht viel ist. Frontseitig ist eine XLR-Klinken Kombibuchse angebracht, deren XLR-Teil dem Mikrofoneingang auf der Rückseite direkt parallel geschaltet ist. Die Klinkenbuchse ist für den Instrumenteneingang vorgesehen und schaltet bei Belegung automatisch alle anderen Eingänge ab.
Dem Line-Eingang ist standesgemäß ebenfalls ein Übertrager spendiert worden. Die Impedanz beträgt hier 2,4 kOhm und er verträgt bis 20 dBu Pegel.
Der mit 600 Ohm über einen Übertrager geführte Ausgang kann bei Bedarf natürlich komplett erdfrei betrieben werden und liefert maximal 24 dBu an Pegel.

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PreAmp

Die Eingangsstufe ist zweiteilig aufgebaut. Der Input-Regler ist für den Pegel verantwortlich, der dem Vorverstärker zugeführt wird. Der Gain-Regler ist hingegen für den Klangcharakter des Vorverstärkers zuständig. Er bestimmt, wie die Röhre angefahren wird und somit das Sättigungsverhalten. Die Zweiteilung empfinde ich als sehr praktisch, da man einerseits einen relativ cleanen Klang, andererseits auch einen stark mit Obertönen angereicherten Klang einstellen kann. Möchte man Signale richtig verzerren, so kann man auch Line-Signale an den Mikrofon-PreAmp anschließen.
Dass Features wie Phantomspeisung (48V), ein Phasenumkehrschalter und ein Hochpassfilter in einem Kanalzug nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst. Letzterer ist hier sogar zweistufig ausgeführt und zwar in den Frequenzen 80 und 160 Hz.

Klangbeispiele

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