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Test: Zoom H2

(ID: 2525)

Praxis

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Ein wenig fummelig ist die gesamte Handhabung des H2 aufgrund seiner Konstruktion schon, wer aber mit dem Menu seines Handys klar kommt, der wird auch hier nach ein wenig Einarbeitungszeit keine Probleme haben.

Der mitgelieferte Ohrhörer klingt trotz Einhängeprinzip gar nicht mal schlecht und schlägt zumindest die mitgelieferten iPhone Ohrhörer mit Anlauf aus dem Bewertungsfeld.

Die Menu-Steuerung gestaltet sich etwas schwierig, wenn die Beleuchtung des Displays nach ein paar Sekunden runter schaltet. Das Display reizt das Sichtfeld komplett bis an die Kanten aus, so dass bei nicht ganz optimalen Lichtverhältnissen der Schatteneinfall des Display-Randes einige Pixel verschluckt.

Sehr praxisnah gestalten sich der Hoch- und Tiefpassfilter bei Reduzierung von Windgeräuschen oder aber tieffrequentem Rumpelanteil.

Auch bei einer entsprechend positionierten Band hinterlässt der H2 einen sehr guten Eindruck. Alle Instrumente werden sauber abgezeichnet, ein Fakt, der in dieser Preisklasse überdurchschnittlich gut gelöst wurde.

 

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Fazit

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Der Zoom H2 füllt eine Aufnahme-Lücke, die sich aufgrund anachronistischer Behelfslösungen hartnäckig im Musikalienbereich hält. Sucht man einen kleinen, schnellen Helfer für den Bereich Interviews, Podcasts, Meetings, Live Mitschnitte und Außenaufnahmen, so gestaltet sich der H2 als unkomplizierter Aufnahmegehilfe.

Die räumliche Aufnahmequalität des Zooms ist sehr gut, was ihn zu einem schnellen Multitool in Sachen Aufnahme macht. Anschließen, auspegeln, aufnehmen – selten konnte man eine musikalische Idee so schnell konservieren wie mit dem H2.

Der Lieferumfang des Gerätes ist angenehm umfangreich, das Einsatzgebiet mannigfaltig. Wenn jetzt die Verarbeitung noch einen Hauch mehr „Metall“ und etwas weniger „Plastik“ wäre, wäre auch mein letzter Kritikpunkt beseitigt.

 

6_278223_800.jpg

 

Plus

+ Flexibilität
+ praxistaugliches Einsatzgebiet
+ schnelle Handhabung

Minus

– Plastik-Outfit
– sehr kleines Display

Preis

UVP:  236 Euro

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Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Noch ein paar Anmerkungen:
    – Ich finde auch die Folientaster nicht so doll, man muss teilweise mehrmals drücken, bis das Gerät überhaupt reagiert
    – Es dauert zu lange, bis das Gerät im ausgeschalteten Zustand eine Aufnahme machen kann (langer Einschaltvorgang + mehrmaliges drücken der Aufnahmetaste). Es ist also nichts, um mal (wirklich) schnell eine Aufnahme zu starten.

    Und noch ein Tip: Ist die Karte voll, bitte einfach ausschalten, sonst geht die Aufnahme verloren

    Man sollte für ernsthaftes Field-Recorder übrigens unbedingt externe Mikros mit Windschutz benutzen.

    • Profilbild
      Neven Dayvid

      Die Aufnahmebereitschaft (das Hochfahren) hängt auch von der verwendeten SD Karte ab. Bei 4 GB Karten geht mir das auch zu langsam. Mit 2 GB gehts schon deutlich flotter.
      Sicher ist ein Setup mit Schoeps Mikros und SQN „besser“.
      Aber die internen Mikros sind sehr rauscharm, und man kann schöne Naturaufnahmen damit machen. Es ist keinesfalls so, daß man hier unbenutzbaren Schrott erwirbt für den kleinen Preis.
      Die Bedienung ist 100% logisch, die Menustruktur flach, und ich zumindest finde die Folientaster absolut brauchbar.
      Das ganze Gerät wäre doch vor 5-10 Jahren bloß ein feuchter Traum gewesen!
      Auch im Studio, zur zusätzlichen Abnahme von Einzelinstrumenten (habe zB Becken, Vibrafon und Wurlitzer probiert) ist es sehr schnell aufgebaut und klingt auch richtig gut.
      Allerdings darf man vielleicht kein komplettes Gitarrenrock oder Streichquartett-Album damit aufnehmen wollen.
      Absolut empfehlenswert.

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Warum wird die Surround-Fähigkeit nur mit einem Wort erwähnt? Das ist ein Features, das den H2 deutlich von der Konkurrenz abgrenzt.

  3. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Eine Frage: taugt das Teil (oder das nächst bessere Modell) auch für die schnelle Aufnahme eines Gitarrentracks? Und zwar qualitativ so gut, dass man diese Spur in Songs einbauen kann?

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      Hallo Andreas,

      wenn Du einen hohen Raumanteil auf der Aufnahme haben möchtest und auf gerne eine indirekte Stereoauflösung hast, kann man mit dem H2 auch eine Gitarrenaufnahme durchführen.

      Wenn Du allerdings eine echte Close-Mike Situation mit viel Punch haben möchtest, wie sie z.B. klassischerweise mit einem SM57 generiert wird, wirst Du vom H2 eher enttäuscht sein.

      Viele Grüße
      Axel

  4. Avatar
    AMAZONA Archiv

    ich find das Teil prima , für meine fieldrecording sessions hats bis jetzt super funktioniert..außerdem ists ein super feiner praktischer Recorder um bei unseren Ambient jams aufzunehmen (übers Pult- Line in..) ich find die Bedienung wunderbar , selbsterklärend und einfach gestaltet.. hab nie in die Beschreibung schauen müssen..
    ich kann das teil wirklich empfehlen.. vorallem bei dem Preis.. :)
    schöne Grüße aus den Tiroler Bergen Alex
    http://www.klangforschung.net

  5. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Als Diktiergerät sicher gut. Für die Musik eher zweifelhaft…

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Habe bisher mit minidisk (sony) gearbeitet( außenaufnahmen – vögel, musik, konzerte, auto-motorradsound etc,) bin schon neugierig welche ergebnisse H2 bringt. Nach den berichten zu folge darf ich mich sicherlich freuen!
    Wünsche allen ein frohes fest sowie ein erfolreiches 2010
    Gerald

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