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Workshop: DJ Techniken

DJ Techniken

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Du hast dir ein DJ Equipment angeschafft und willst endlich loslegen es zu bewegen. Aber wie? Damit dein Equipment letztendlich nicht verstaubt, möchte ich dir nachstehend Techniken vermitteln, die du gleich ausprobieren kannst. Mache mit, dein Equipment wird es dir danken und nach ein paar Trainingsstunden, wird der Erfolg auf deiner Seite sein.

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a: Baby Scratch

Der ursprüngliche und einfachste aller Scratches. Hierbei musst Du die Platte mit den Fingern zum Takt vor- und zurückbewegen. Der Fader spielt hierbei noch keine Rolle.

Übung: Scratche zu einem laufenden Beat einen Sound (es empfehlen sich Sounds mit langen Vokalen), ohne natürlich den Fader zu benutzen. Achte darauf, dass Du den Takt halten kannst. Versuche auch durchaus einmal, den Sound durch verschiedene Geschwindigkeiten zu variieren.

b: Mixing

Die Kunst des Mixing besteht darin, einen möglichst guten Übergang von einer Platte zur anderen zu finden. Die einfachste (aber nicht gerade eleganteste) Möglichkeit dies zu tun, ist mit einen harten Cut die zweite Platte einzuspielen, das heißt während die erste Platte läuft mit einem abrupten Faderwechsel von z.B. ganz links nach ganz rechts auf die zweite Platte zu wechseln. Das kann sich manchmal ganz gut anhören, ist in der Regel jedoch nur eine Notlösung, z.B. wenn ein DJ im Club nicht rechtzeitig die richtige Geschwindigkeit der zweiten Platte für einen fließenden Übergang findet.

Versuche es. Führe einen oben erwähnten harten Cut durch.
Du musst die Platte an der Stelle des Taktes der ersten Platte loslassen, auf die die Stelle des eingespielten Taktes passt. Es ist hierbei üblich, die zweite Platte an der Stelle des ersten Bass-Drum-Schlags hineinzucutten. Lass den Cut auf einen Baby Scratch folgen, da Du so die Platte eher in der richtigen Geschwindigkeit loslässt.

Die zweite Möglichkeit, einen Übergang herzustellen, ist eben dieser erwähnte fließende Übergang (Blending), also ein Ineinanderlaufen der Platten. Hierbei musst Du die zweite Platte auf exakt die selbe Geschwindigkeit einstellen, wie die erste Platte, da die Platten ansonsten auseinanderlaufen würden und ein unerwünschter Effekt entstünde. Damit Du die richtige Geschwindigkeit bestimmst, bediene dich der Vorhöreinrichtung des Mixers: Während Platte 1 läuft, verfolgst Du über Kopfhörer den Beat der Platte 2. Dabei achtest Du auf die heraus-stechenden musikalischen Merkmale, wie z.B. die Snare (z.T. aber auch erste Bassdrum etc.).

Finde diese Merkmale aus einem Beat heraus und spiele sie kurz an.
Diese Merkmale versucht Du dann geschwindigkeitstechnisch denselben Merkmalen der Platte 1 anzupassen. Hierfür benutzt Du den Pitch-Regler des Plattenspielers. Läuft Platte 2 zu langsam, so bringst Du sie mit Hilfe eines leichten Fingerstoßes wieder in den Takt der Platte 1 und erhöhst gleichzeitig die Geschwindigkeit mit Hilfe des Pitch-Reglers ein wenig. Ist die Platte zu schnell, so verlangsamst Du sie kurz, bis sie ebenfalls wieder auf dem Takt der Platte 1 liegt, und justierst die Geschwindigkeit etwas niedriger. Wiederhole diese Vorgänge so oft, bis Du die richtige Geschwindigkeit gefunden hast und die Beats der Platten nicht mehr auseinanderlaufen.

Für dich als Übung: Lasse zwei identische, aber verschieden schnelle Beats laufen und bestimme, welcher der beiden zu langsam bzw. zu schnell ist, und gleiche dann beide Beats durch das beschriebene manuelle Justieren wieder an. Hat dies funktioniert, woran ich nicht zweifele, stelle den Pitch-Regler entsprechend ein. Wiederhole diesen Vorgang so lange, bis beide Platten synchron laufen.

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