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Die besten Workshops: Musik richtig komprimieren


Komm, das geht noch lauter.

Warum braucht es einen Artikel wie „Die besten Workshops um Musik richtig komprimieren“? Ganz einfach, weil wir in einer Zeit leben, in diemeisste Musik zu Tode komprimiert wird.

Leider geht es ja nicht nur um Snares, sondern um ganze Mischungen. Seit wann ist es denn cool geworden, alles durch den Kompressor zu jagen nur um insgesamt lauter zu werden.
Klar, irgendwie geht es eben darum, der Lauteste zu sein, um die meiste Aufmerksamkeit zu bekommen, aber ist es das denn wirklich wert? Egal ob im Radio, in der Diskothek.

Dabei ist Dynamik doch etwas wunderbares und gehört zur großen Ausdruckskraft der Musik, wen ma sie gekonnt einsetzt. Hört man mal ein Konzert indem kaum oder gar nciht (Klassik) komprimiert wird, hat man heute doch das Gefühl als wenn etwas „falsch“ wäre.

Manchmal ist es zwar wirklich ganz nett richtig laut Musik zu hören, aber wenn dabei die Dynamik komplett flöten geht, verliert der Spaß auch irgendwie seinen Reiz. Um den Dampfhammer zu spüren, muss eine gute Komposition eben beides haben, laute und stille Momente.

Zum Thema Kompression haben wir hier auf AMAZONA.de schon zahlreiche Workshops veröffentlicht. Wir dachten, es ist einmal an der zeit, alle zusammenzufassen – und vielleicht auch mit diesem Artikel eine kleine Diskussion anzustossen zum Thema laut, lauter am lautesten.

Und als kleines Schmankerl gibt es auch noch einen Workshop wie man sich einen Kompressor selbst baut. Nun gut, dazu braucht man wahrscheinlich eine Ausbildung oder viel Mut, aber was Bernd Pfeifer hier im Alleingang gebastelt hat, ist es schon mal wert, gelesen zu werden:

Musik richtig komprimieren

Fertige Drip 670 Platine ohne Röhren von Bernd Pfeffer

Und um das ganze abzurunden und nciht nur auf Kompression zu beschränken, findet ihr am Ende der Auflistung auch noch mehrere Teile zum Thema MASTERING. Also Lesestoff für Stunden, um am Ende Eure wertvollen Songs einfach noch besser klingen zu lassen.

Viel Spaß

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    Wellenstrom AHU

    Tja, das ist der einizige Punkt, den ich an der Digitalisierung der Musikproduktion wirklich kritisiere und als nachteilige Entwicklung empfinde. Vinyl und Plattenspieler hatten dahingehend ihre Grenzen und Limitierungen. Dementsprechend musste man auch mischen. Mit jedem eigenen Mix heute ärgere ich mich im Nachhinein dann doch wieder über die Lautprügelei bei der man dann wieder einmal mit der Allgemeinheit mitzog.

  2. Profilbild
    Alec Sender

    Der erste Link „Die 11 Besten Kompressor Einstellungen“ funzt bei mir leider nicht: „Seite nicht gefunden…“ – wird wohl erst am 1. Januar 2030 erscheinen.

    • Profilbild
      Tyrell RED

      Genau deshalb. Unser Fehler bei der Verknüpfung. Der Artikel ist noch nciht erschienen. Das wird aber auf gar keinen Fall mehr bis 2030 dauern!!! :-)

  3. Profilbild
    SimonChiChi ••••

    Gratulation!! Wusste gar nicht, wieviel tolle Workshops ihr zu Kompression und Mastering hier auf AMAZONA.de habt. Hut ab, danke und tschüss – muss mich da jetzt durcharbeiten :-)

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Aktuelle Kommentare

Interview: Manfred Miersch und das Subharchord

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wolftarkin
am 23.01.2018 23:19 Uhr
Wie "Welt am Draht"? Fleetwood Mac hört sich doch ganz anders an? ;-) Logan's Run hätte sich in den achtzigern auch ganz anders angehört. Interessanterweise sieht das Titelintro von Total Recall, zu welchem ja auch die Musik von Goldsmith ist, dem von Welt am Draht sehr ähnlich.

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Armin Bauer RED
am 23.01.2018 23:00 Uhr
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am 23.01.2018 21:39 Uhr
Das nenn ich ja mal ne fesche Angelegenheit. Hoffe die Qualität kann mit der von den neuen Akai MPK2´s mithalten....

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samsistema
am 23.01.2018 21:24 Uhr
Es wird ja vom Hersteller dringend empfohlen, die dinger mindestens 50 Std. Einzuhören. Hattest du das gemacht. Der Klang wird dadurch um einiges offener und die Focal klingen besser. Mir persönlich gefallen die sehr gut. Gerade im Vergleich zu den Adam A5X und Dynaudio BM5MKIII, da die Focal doch recht…

Test: Mackie MR824, Studiomonitor

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am 23.01.2018 21:22 Uhr
Gut geschriebener und ausführlicher Test. Dass ein preisgünstiger Monitor aber auch mit NULL Netzbrummen zu realisieren ist, beweist Yamaha mit seinen HS8, welche seit drei Jahren in meinem Studio im Einsatz sind. Musikalische Grüße Onkel Sigi

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Coin AHU
am 23.01.2018 20:30 Uhr
Hallo John, wie klingt das, wenn man eigene Samples rein läd ? Gibts da irgendwo ne Demo ? (egal ob SD3 oder XLN)

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JohnDrum
am 23.01.2018 19:34 Uhr
Superior Drummer 3 bietet auch Drum Replacing.

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JohnDrum
am 23.01.2018 19:28 Uhr
Schade, dass ein so schönes Design oft nur Software bleibt! Von SSL gibt es einen Drumstrip. Kostete am Black Friday nur ca. 30.-€ Hat aber andere Funktionen.

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am 23.01.2018 18:56 Uhr
Ich denke nicht das es hier das Ziel ist das leichter zu erlernen. Sondern es soll einfach "zugänglicher" wirken und zum schrauben und experimentieren einladen. Ich denke das Potenzial dafür hat es.

Namm News 2018: Korg Prologue Hybrid-Synthesizer

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WOK
am 23.01.2018 18:51 Uhr
Ich fand den Joystick immer mit das beste bei Korg. Da kann man mit Daumen und Zeigefinger Pitch und Mod gleichzeitig feinstdosiert und auch flott einsetzen, was mit zwei Rädern so nicht geht.

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dieter198
am 23.01.2018 18:40 Uhr
Meistens werden bei solchen Geräten einfach nur die Parameter durch kryptische Symbole ersetzt. Warum das Erlernen dadurch leichter seien soll, verstehe ich nicht.

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Kyotonic AHU
am 23.01.2018 18:07 Uhr
Stimmt! 384khz sind erheblich besser. Das dauert aber noch ein bischen bis es sich durchgesetzt hat. Wenn ADAT so lange lebt wie Midi dann erst in 35 Jahren. :) Es sei denn Uli Behringer zeigt es allen...... ;)