Rent-to-Own für Live 12 erhältlich
Seit Kurzem ist Ableton Live 12.3 erhältlich und wir haben die aktuelle Version der Digital Audio Workstation bereits genauer für euch unter die Lupe genommen (hier unser Test). Ab heute bietet Ableton für Live 12 nun auch eine Rent-to-Own-Möglichkeit an.
Ableton Live 12 Rent-to-Own
Equipment ist teuer! Egal ob man sich eine neue Gitarre, einen Synthesizer oder eine DAW zulegen möchte, eine solche Investition muss gut überlegt sein, vor allem, wenn man Musik lediglich als Hobby betreibt. Ableton Live 12 könnt ihr ab sofort im Rent-to-Own-Verfahren kaufen, d. h. ihr müsst beim Kauf nicht gleich den kompletten Betrag auf die (virtuelle) Ladentheke legen, sondern könnt den Komplettpreis in Raten abzahlen. Nach Zahlung der letzten vereinbarten Rate gehört die Software dann euch und ihr könnt sie lebenslang nutzen.
Im Gegensatz zu klassischen Abonnements, bei dem ein fixer Betrag monatlich gezahlt werden muss und man bei Beendigung des Abonnements auch den Zugriff auf Software und Plug-ins verliert, geht es bei Ableton Live 12 Rent-to-Own lediglich darum, den Kaufpreis auf mehrere Raten zu verteilen. Dabei gibt es sogar die Möglichkeit, die Ratenzahlungen zu pausieren und später wieder aufzunehmen. Ebenfalls möglich ist eine Einmalzahlung für die verbleibenden Raten, bspw. nach 6 oder 12 Monaten.
Doch wie verhält es sich bei Updates? Hat man die Ratenzahlung komplett abgeschlossen und ist damit Besitzer der DAW, hat man bei einem Versionswechsel (bspw. auf Live 13) Zugriff auf die vergünstigten Update-Preise. Kommt eine neue Version während einer laufenden Ratenzahlung auf den Markt, lassen sich die Update-Kosten in die Ratenzahlung integrieren, so dass ihr nicht gezwungen seid, eine ältere Version der DAW nutzen zu müssen.
Wichtig zu wissen: Ableton Live 12 Rent-to-Own ist lediglich für Live 12 Suite verfügbar. Die Intro- und Standard-Version der Software lassen sich hierüber nicht kaufen.
Die Rent-to-Own-Option ist ab sofort auf der Website von Ableton erhältlich. Für 24,96 Euro im Monat könnt ihr die Live 12 DAW über eine Zeitraum von 24 Monaten kaufen. Das ergibt einen Gesamtpreis von 599,04 Euro. Zum Vergleich: die Live 12 Suite kostet derzeit 599,- Euro.
Weitere Informationen zu Ableton Live 12 Rent-to-Own findet ihr hier.




























Bei Reason hat es auch mit Rent to own begonnen als Überleitung zu einem Abo Modell, hoffe das kommt hier nicht. Bei Reason gibt es bei gekauftem Program und Updates leider nur ein reduziertes Angebot, viele Devices, -wenn man sie den will- müssen zusätzlich gekauft werden welche im Abo schon enthalten sind.
Rent-to-own für Live finde ich fair. Push und Move kann man ja bereits in 24 Raten zahlen.
Ein Abo-Modell würde sich für mich nicht rechnen. Falls ein Abo-Modell wie bei Adobe CS kommen sollte, würde ich mit der aktuellen gekauften Version weitermachen, solange wie es geht. In der Zwischenzeit würde ich mir dann eine andere DAW suchen.
Es stellt sich wohl auch die Frage, ob man ein reines Abo-Modell durchziehen kann, wenn man nicht gerade in seinem Bereich gewissermaßen ein Industriestandard ist. Alternativen gibt es ja genug.
@svebur Ja genau, andere DAW und wenn alle Abo machen nur noch Harware Sequenzer / Sampler wie Akai Force, Push 3 Standalone, Elektron Tonverk u.v.m.
@8-Voice In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es gut ein dutzend Live-Suite-Nutzer, die z.T. seit Live 4 dabei sind.
Die eine Hälfte macht wie ich Musik als kreatives Hobby. Die andere Hälfte macht das beruflich bzw. hat das mal beruflich gemacht. Und klar, jeder hat ja seine finanziellen und privaten Hintergründe.
Einem Freund von mir ging es vor ein paar Jahren da nicht so toll. Aber anstatt sich einen Crack zu holen, hat er sich seine offizielle Version abgespart bzw. sich halt andere Dinge nicht geleistet. Da gibt es noch ähnliche Stories.
Ich muss an dieser Stelle da auch mal erwähnen, dass Ableton ein – wie ich finde – ziemlich fairer Laden ist. Ein Kumpel von mir konnte sich den Sprung von 8 auf 9 nicht leisten und war erst bei 10 wieder auf den Beinen. Normalerweise hätte er kein vergünstigtes Upgrade erhalten. Die hatten dann kurz telefoniert, er hat erzählt, was bei ihm so los war und die haben sich dann schnell geeinigt.
Aber ja. Ein monatliches Abo – selbst für 5 EUR im Monat – könnten sich einige Leute halt nicht leisten.
Und dann kommt noch dazu, dass sowas für mich eine echte Kreativitätsbremse ist:
„Ich muss das jetzt benutzen und unbedingt was machen, sonst verschwende ich Geld…“
anstatt
„Ich hab das ja. Wenn mir mal danach ist, mach ich Musik zur Entspannung…“
@svebur Mir geht es ähnlich, habe nicht mehr so regelmässig Zeit wie früher, klar würde ich dann ev. bei einem Abo eine Pause machen, aber oft hat man eine Idee welche man kurz testen möchte aber benötigt das Program ev. länger nicht mehr. Pausen mache ich auch bei Netflix und Co. wenn ich in die Ferien gehe.
@svebur Aber wenn es bei Rent to own bleibt, da ist nichts einzuwenden. Sogar Zinsfrei, ähnlich einem Kredit…
@svebur Dass ein Unternehmen aber auch ein Abo-Modell fährt, muss ja nicht grundsätzlich schlimm sein, finde ich. Aber dann kommt es auch irgendwie auf den Mehrwert an, der damit ggf. geschaffen wird.
User wie ich oder einige meiner Freunde sind eher so drauf, dass wir von Live die Stock-FX und Instrumente roh benutzen. Wir machen unsere eigenen Samples und Presets und können auf Terabytes an zusätzlichem „Content“ und Milliarden von Presets verzichten.
Das geht nicht nur in die Richtung von Ableton. Auch NI oder Elektron etc. Wie gerne hätte ich einen nackten +Drive am DT nur mit OS gehabt. Ist ja schließlich ein Sampler. Aber nö… Neues Projekt = Stocksounds.
Sowas – also Producer-Soundpacks, Producer-Samplepacks, Echtzeit-AI-Kompositionsunterstützung etc – kann man von mir aus auch als Zusatzabo machen.
Und ja – rent to own find ich auch fair.