Neues Standalone-Instrument: Move ist da!
Nun ist die Katze aus dem Sack und Ableton Move wurde offiziell vorgestellt. Bereits seit rund zwei Wochen rätseln nicht nur wir, was Ableton mit Sitz in Berlin unter dem Namen „Move“ vorstellen wird. Einige Hinweise darauf, dass es sich dabei um eine neue Hardware handeln könnte, gab es bereits, doch sicher war man sich nicht. Nun ist Ableton Move da und es handelt sich hierbei um ein neues Standalone-Instrument, das mit 32 Pads, integriertem Step-Sequencer, Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet ist. Die Pads bieten polyphonen Aftertouch und insgesamt ist Ableton Move als kompaktes Gerät samt Akku konzipiert, scheint also – wie der Name bereits vermuten lässt – für den mobilen Einsatz sehr gut gerüstet zu sein.
Ableton Move
Ab Werk sind über 1.500 Sounds und Instrumenten-Presets an Bord, die auf bis zu vier Spuren zum Einsatz kommen können. Jede dieser Spuren lässt sich für Drumkits, als Sampler oder für Instrumente nutzen, wobei das eingebaute Mikrofon oder der 3,5 mm Line-Eingang als Sample-Quellen dienen können.
Move hat viele Instrumente und Effekte an Bord, die man aus Ableton Live kennt. Die o. g. Sound-Bibliothek lässt sich einfach anpassen und enthält Samples, Presets und Drum-Hits von Abletons Sounddesign-Team. Dazu gibt’s Kooperationen mit BNYX, Decap, L.Dre, Sound Oracle und mehr. Mit den neun berührungsempfindlichen Endlos-Drehreglern lassen sich die Sounds formen und editieren.
Acht integrierte Audioeffekte – darunter ein Hall-, Delay- und Sättigungseffekt – bietet Move, wobei sich pro Spur zwei Effekte nutzen lassen plus zwei weitere Effekte am Master-Ausgang.
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Der Akku des Standalone-Instruments Move ermöglicht eine Nutzung von bis zu vier Stunden und dank Moves WiFi-Fähigkeit lassen sich erstellte Sound-Sets über Ableton Cloud und die Software Move Manager auf die DAW Ableton Live und die iOS App Ableton Note übertragen. Dazu ist auch die Nutzung als Ableton Live Controller möglich.
Gleichzeitig zum Start von Ableton Move ist auch Live 12.1 verfügbar. In diesem Update werden u. a. die neue Pitch-Korrektur und Harmonisierungsfunktion Auto Shift, der Sample-Player Drum Sampler, automatisches Sound Tagging und weiteres eingeführt.
Ableton Move ist ab sofort zum Preis von 449,- Euro erhältlich und wird mit einer Lizenz für Live 12.1 Intro und Übungsstunden für die Software Melodics ausgeliefert.
Hier unsere Original-News vom 28.09.2024
Ableton Move kommt – doch keiner weiß bisher, um was es dabei geht. Seit einigen Tagen hat Ableton auf seiner Website unter dem Namen Ableton Move eine neue Seite kreiert. Mehr als das obige Bild, den Slogan „Move kommt bald“ und der Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, gibt es dort allerdings nicht.
Ableton Move
Momentan ist also noch vollkommen unklar, um was es bei Move geht. Eine neue Hardware, Software oder eine Art Community? Alles scheint möglich. Auch das auf der Website eingebaute Bild gibt (zumindest für mich) keine Hinweise auf die Art des neuen Produkts. Lediglich der Start von Move ist klar, der 8. Oktober 2024.
Uns bleibt aktuell also nichts anderes übrig, als die rund 1 1/2 Wochen bis zum Release von Ableton Move abzuwarten und – wer möchte – miteinander zu rätseln, um was es hierbei geht. Ein guter Start ist die Fragestellung „Hard- oder Software“ – oder etwa gar nichts von beidem?
In sieben Tagen schuf Gott die Welt und am 8. Tag?
Wer weiß, ob da nicht was göttliches drinsteckt.😇
Danke für den Hinweis!
Vielleicht ein Fahrrad oder Laufschuhe, ist ja beides voll im Trend, besonders in Berlin.
Bei Ableton bin ich ähnlich gespannt wie bei Waldorf (also: sehr). Mal sehen, was das Schönes wird.
Das wird hoffentlich mal etwas für uns Eurythmieapologeten!
Live für iOS. Super!
@Findus Äh, Ableton Note?
@Everpure Ist leider mehr ein Witz, als Live….
@genderina Tja, da sind die Ansichten wohl unterschiedlich… 😊
@Everpure Ableton Note ist ein Witz. Die Bedienung ist schlecht. Korg Gadget ist mehr an Live dran als Note.
@PLan9 Ich besitze beide und einige mehr. Mir persönlich gefällt der Ansatz eines reinen tools zum Ideen skizzieren wie bei Note und früher iMaschine 1/2 besser. Gadget ist irgendwas dazwischen. Hat irgendwie alles ein bisschen aber die einzelnen Instrumente fand ich auch nicht sehr spannend, hinzukommt dass Gadgetsets auf Mac / Desktop im Gegensatz zu Note nicht direkt verfügbar sind, während Note Lives Wavetable integriert hat. Gadget nochmal extra für Desktop kaufen weils nicht universal ist, will ich bei den Preisen nicht.
D.h. Weiterbearbeitung ist bei Gadget komplizierter.
Finde es quatsch sowas in Features zu messen ohne den geplanten usecase zu kennen.
Mit der Argumentation könnte man auch sagen alle iPhone Apps sind ein Witz, den keine kommt an ne desktop DAW ran..
@genderina Note ist ein schlechter Witz, zumal es ausschließlich für iOS angeboten wird.
@Merkstatt Nein leider ist Android das Problem. Es hat einen Grund das 95% der mobilen Audio Apps Apple exklusiv sind. Man kann Apple viel vorhalten, aber in Sachen Audio handling ist iOS einfach ne andere Liga und es wurden schon sehr früh Standards integriert, während sich Google kaum um Audio jenseits von Mainstream Anforderungen gekümmert hat.
Wem sowas nur irgendwas bedeutet der ist selbst mit nem gebrauchten iPhone XR für 150€ besser bedient als mit jedem Android, das Geld Argument zählt da also nicht.
Für viele Entwickler lohnt es sich schlicht nicht den Aufwand zu betreiben und solche Apps auf Android zu Portieren. Audio auf Android ist komplizierter da es nicht die einheitlichen standards u. Hardware wie bei Apple gibt und zudem geben Android user generell weniger für Apps aus.
@synaesthesia So sieht’s aus. 👍
Leider ist Note, unabhängig davon, immer noch ein Witz. Vor allem iPad iOS hätte so viel Potential. Aber so ist es eben weit hinter der Konkurrenz. Eine vernünftige App wäre erst einmal sinnvoller gewesen….
@synaesthesia Steinberg portiert eine ganze DAW auf Android und Ableton schafft es nicht, seine windige Skizzen-App auf Android zu bringen?
Für mich sind das alles nur Ausreden für eine unausgegorene Produktpolitik.
Einem ausgewachsenen Gerät wie dem Push 3 so ein Gimmick wie den Move hinterherzuschicken, ist zumindest solange nicht nachvollziehbar, wie die bestehenden Produkte noch einen gewaltigen Entwicklungsbedarf haben.
@Findus Bitte mit Push Unterstützung
Community?
Collaboration?
Cloud-Speicher für den nahtlosen Austausch von Projekten?
Hardware eher unwahrscheinlich, mit der Entwicklung von Push 3 hat Ableton noch mehr als genug zu tun.
@Merkstatt ich habe auf reddit gesehen das jemand die trademark anmeldung gecheckt hat und das es sich laut rademark um Hardware handelt!
@Stecher Richtig, aber die Markenanmeldung erstreckt sich über alle möglichen Artikel bis hin zu „bags for computers“. Da bleibt viel Spielraum für Spekulationen.
Ich tippe auf Cloud mit vielen „Benefits“ für den Anwender. Everything, everywhere, all at once! 😂
Ein Laufband ala Flake bei Kalksandstein …
Ganz klar eine Einkaufstasche, die die richtige Größe hat um den Ableton Push 3 auch mit nach Hause zu nehmen (move). „Brauchen sie eine Move, oder geht´s so mit? Nur 20 Cent.“ 🙂
@monokit So daneben ist die Annahme gar nicht, zumal sich die Markenanmeldung über alle möglichen Artikel bis hin zu „bags for computers“ erstreckt.
Ich vermute ein Sensorsystem, mit dem über Bewegungen Sound gemacht bzw. moduliert wird. Ähnlich wie der Leap-Motion… vielleicht aber nur über Ultraschall(Arduino)
Das wäre extrem cool. :-)
Na endlich! Ableton für das iPad + iPhone 🥳
Bitte keine Hardware oder irgendwas für irgendwelche Vision Pro Dinge.. 😖
https://www.reddit.com/r/ableton/comments/1fx18nd/ableton_move/
Also das Teil sieht mal chic aus. Ich habe mir direkt mal die YouTube-Videos von Ableton dazu gegönnt. Ich bin sicher YT wird bald geflutet mit Move-Tracks 😉.
Ich finde es ganz interessant und eine frische Alternative zu den vorhandenen Groove-Boxes, wie Circuit, etc. Natürlich warten wir mal den Amazona Test ab, was Ihr zu berichten habt. Von meiner Seite aus gibt es schon mal ein „Interessant“.
ich war nach den leaks eher skeptisch, aber nach den ersten videos und vor allem mit der möglichkeit, move auch als controller für live zu nutzen (überlege eh seit einiger zeit mir ein launchpad zuzulegen – push ist mir dann doch etwas zu teuer) bin ich kurz davor meine kreditkarte zu zücken 😀
@dflt Second hand Push 2 ist doch viel günstiger und um Vielfaches fähiger als dieses Ding als Controller zu benutzen.
@fnord-23 zum einen ist mir die push 2 gebraucht immer noch zu teuer für einen gebrauchtkauf (meine grenze etwas ohne herstellergarantie zu kaufen ist da etwa bei der hälfte) zum anderen fehlt dann die möglichkeit unterwegs zu musizieren.
As a dawless preformer I ordered the “move” and sold my Yamaha SEQTRAK !
It’s class compliant so my iPad is also happy 😃
Brilliant move from ableton …..
Cooles Teil! Allerdings habe ich schon den Roland MC-101. Nicht das gleiche, aber doch ähnlich genug, dass ich kein anderes Teil „zum Mitnehmen“ brauche. Wobei die direkte Anbindung an Ableton Live wäre schon nett…
112,- Euro pro Spur finde ich ganz schön teuer. Oder vier Spuren pro Projekt ganz schön wenig… wie herum man es eben gerne betrachten möchte.
Move und Push3 wurden doch genauso schon 2022 aus internen Quellen geleakt. Also zumindest das Rätselraten ob es denn eine Hardware werden würde hab ich nicht so verstanden, mit den Bildern und auch dem Trademark fur eine Hardware. Und genauso wie damals geleakt sieht das Ding jetzt aus.
Was für ein Reinfall. Als Controller zu teuer, als Groovebox auch. Und ein peinliches Promo Video. Endlich in der Bibliothek und beim Tischtennisspielen Beats machen, das braucht die Welt.
Sorry für die Negativität. Wo bleibt die APC 40 MK3 oder Launchcontrol XL MK3??
Puuuhhh… Ich schwanke gerade stark zwischen Enttäuschung und Enthusiasmus. Ist schon sehr limitiert das Teil. 4 Spuren, 4 Instrumente, 4 Effekte, 16 Steps, die Anschlüsse…
Ich habe ja seinerzeit den Erfahrungsbericht über den Yamaha Seqtrak geschrieben (https://www.amazona.de/praxistest-yamaha-seqtrak-groovebox-und-mehr/), bin nach wie vor begeistert von dem Teil und würde gern auch mal nen zweiten Teil schreiben. Aaaber, das absolut nervigste an dem Seqtrak ist die fehlende Export-Möglichkeit. Die Tracks lassen sich tatsächlich nur via Einzelspuraufnahme (oder eben Summe) aus dem Kasten kriegen. Ich hatte auf ein Update gehofft, aber damit ist wohl nicht mehr zu rechnen.
Die Integration in Ableton Live und Note könnte für mich also tatsächlich ein Kaufargument sein. Ich werde wohl entweder von meinem Rückgaberecht gebrauch machen oder meinen Seqtrak verkaufen. Oder, warte, ich könnte ihn ja auch mit dem Move samplen… 😅
@Stinsh Geht mir ähnlich wie dir! Die Anschlüsse sind echt mager, hätte mich über 3,5mm Midi I/O gefreut und einem weiteren Audio Ausgang. Mit den vier Spuren kann ich leben, wäre aber schön wenn man noch unabhängig davon vier Midi Tracks implementiert hätte. Aber eine gute Nachricht habe ich für dich: Es sind 16bars und nicht 16steps, ich hab extra nachgefragt, man kann wohl mit den Pfeiltasten die Seiten „durchblättern“.
@Milanwulf Oh, da hat sich vor lauter Limitierungen wohl mein Hirn limitiert… 😅
Danke für den Hinweis!
Ich bin echt gespannt, wie sich das Teil in meinen Workflow/mein Setup einfügt. Der Seqtrak ist in ganz vielen Bereichen total genial, läuft bei mir aber quasi standalone.
Auch bin ich gespannt, ob es seitens Ableton noch Software-Upgrades geben wird. Der ARM Cortex-A72 1,5 GHz hat sicherlich noch Reserven für mehr als das jetzt Verfügbare.
Bisher war Ableton ja durchaus Update-freundlich – auch zu älterer Hardware.
– eingebautes Mikrofon zum samplen
– eingebauter Akku
– fast keine Infos oder Parameter auf dem Display
darstellbar
– nur 4 Spuren
als sequencer ist es mir vier Spuren für mich unbrauchbar als Sampler finde ich die Aufnahmen mit eingebautem mikro sehr unschön es sei denn ich will machen samples bearbeiten wird mit der Kiste ein horror sein wenn es überhaupt geht
höchstens als günstigerer Controller neben dem push sehe ich eine Existenzberechtigung für dieses Spielzeug das für die gebotenen Funktionen wahnsinnig teuer ist
für das halbe Geld macht ein novation Circuit fast das selbe
und fest verbaute akkus gehören bei Instrumenten verboten wenn der platt ist oder ausläuft ist das Instrument im Eimer
Der Berg kreißte und gebar eine Maus …
Was haben wir nun nach der geheimnisvollen Ankündigung, die alle furchtbar nervös gemacht hat?
Einen Baby-Push 3. Einen Circuit Tracks im Querformat mit winzigem Display und Pieps-Lautsprechern.
Bin überhaupt nicht beeindruckt. Meine Kreditkarte bleibt im Futteral.
Cool, bei der Vorstellung, heute hatte ich mich erinnert: da gab’s doch eine App von Ableton – „NOTE“ – direkt mal das Update installiert und mich auf Feierabend gefreut und darauf, dass ich 450 € gespart hab 😉
Ist zwar nur Touchscreen, aber für den gleichen Einatzzweck (und nicht nur auf vier Spuren limitiert) und mit Midi Controller Support!
@HOLODECK Sven Cool! Wenn du jetzt noch dein gesamtes Equipment verkaufst/verschenkst und alles als iOS Apps kaufst, dann kannst du dir schöne Bilder anschauen und dran rum schrauben, ohne Musik zu machen.
@Hamlet „ Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode!“
Hab mir jetzt ein paar Videos angeschaut und das Teil klingt irgendwie immer schwach und dünn. Da ist überhaupt kein Druck dahinter und umso mehr Sounds gleichzeitig abgespielt werden, desto verwaschener klingt alles. Da klingt ein Digitakt oder OP1 um Welten besser.
Dass „Musikmaschinen für Unterwegs“ Einschränkungen unterliegen, ist klar. Ob einem die jeweils gebotenen Möglichkeiten reichen, hängt von den eigenen Erwartungen ab. Im Fall von Move ist es mir schlicht zu wenig, um damit meine Ideen festzuhalten. Zu wenig Spuren, Instrumente, Effekte. Kein Line-In. Kein richtiges Sample-Chopping. Zu kurze Akkulaufzeit. Und wieder kein Song-Mode. OP-1 bleibt weiterhin das einzige Instrument, das ich wirklich mit in den Flieger oder Zug nehmen würde.
@Alexander Ewald Sehe ich ganz genau so Alexander.
Ich sammle Groove Boxen, seit es diese Gattung gibt. In den letzten Jahren werden zunehmend unnötige Limitierungen als „Kreativfördernd“ angepriesen.
Momentan kommt meine Maschine+ meinem Idealworkflow am nähesten (außerhalb des Studios). Meine Force is eher stationär. Die MC-101 war mir letztendlich zu „Spielzeughaft“ und die mc-707 to much Menüdiving. Von Roland’s Mv-1 will ich hier lieber nichts berichten.
Der Yamaha SeqTrak macht durchaus Freude, krankt aber auch an Speicherknappheit u. a. Meine geliebten (2.) Circuit Tracks/Ryhtm sind sehr spontan, aber auch wieder zu wenig in allem. Mein TE OP-Z ist mir auch ans Herz gewachsen, ist aber letztlich auch nur ein Gadget. MPC Live ist deutlich zu schwer um mobil zu sein und besetzt kaum Bedienelemente.
Ich habe mir mit meinem 12.9 iPad eine quasi bestmögliche mobile „Groovebox“ geschaffen. Es laufen meine Lieblingssynths/Sampler, Drummachines innerhalb von AUM und werden recorded mit LOOPY Pro (der alle Loops als Stem exportieren kann), Midi Controller ist der Arturia Keylab Mini MK3, Audio Midi Interface ist IK Multimedia Pro Rig Duo.
Ich werde erst wieder in the Market sein, wenn es einem Hersteller gelingt ein ähnliches Setup in ein Gehäuse zu verbauen, mit Akku.
P. S. Die MC-505 war meine erste GrooveBox Liebe ;-)
@HOLODECK Sven Ich habe mein iPad schon länger nicht mehr genutzt. War es nicht so daß der Koala-Sampler so weiterentwickelt wurde daß er Clips, Sequencing, Sampling und FX kann?
@HOLODECK Sven Den Roland SH-4D habe ich ganz vergessen ;-)
Wird zwar als Multi timbraler Synth verkauft. Für mich ist es aber eigentlich auch ne Groovebox wenn auch ohne Sampling. Übrigens, sehr feines Gerät hat mehr drauf als sein Image.
Der Koalas Sampler ist fest im Einsatz, und hat bei mir den Roland 404 ersetzt. Antwort darauf lautet also: ja hat/kann er.
@Alexander Ewald Synthstrom Deluge fällt noch in die Kategorie. Ich habe eine (einen?) und bin sehr zufrieden. Ich wollte auch ein Gerät, das per Akku läuft und alles kann. Natürlich kann es nichts am besten, im Gegensatz zu anderen Grooveboxen, aber das Featureset ist schon ziemlich komplett. Seit 2023 ist die Firmware open source und es wird fleißig weiter programmiert mit extrem guten Verbesserungen. Ich habe nur noch diese Groovebox und ein kleines Modularsystem und mir fehlt nichts. Der Workflow passt nicht zu jedem, manche kommen wohl gar nicht klar, aber mir gefällt er.
Geräte bei denen mit der Anzahl der vorhandenen Samples direkt geworben wird sind mir partout suspekt.
Ein paar nette Ansätze (Ableton Instrumente und Effekte in the Box) hat das Gerät ja. Aber wie viele hier schreiben ist es dann mit vier Spuren und zwei Effekten zu stark limitiert.
Das Gerät sieht auch gut aus, aber ehrlich gesagt, könnte Ableton mal wieder was an Live tun. Da fehlt mir manchmal die Einfachheit. Auch wenn alle Updates es zu einer krassen DAW gemacht haben, fehlt mir oft der Ursprung Gedanke und eine gewisse Simpleheit zB bei den Effekten. Koala Progammierer hat es vorgemacht.
Als Controller mit eingebauten Audiointerface würde das Gerät mir gefallen. So was gibt es nicht wirklich nach meinem Wissen.
Warte ich mal Updates ab.
@glain Der Ableton Move ist doch auch Controller und Audiointerface.
@Hamlet Ja. Aber dafür ist es mir zu teuer. Wobei.
Wie sagt man, nicht Fisch nicht Fleisch.
Was für eine Freude….
Ableton hat uns mit Move endlich das geschenkt, worauf die Welt gewartet hat: Ein Gerät, das es uns ermöglicht, inmitten des Großstadtlärms, zwischen quengelnden Kindern in der U-Bahn oder beim nervösen Warten an der Ampel den nächsten Grammy-Hit zu produzieren. Wer braucht schon Ruhe und Konzentration für kreatives Schaffen?
Statt ihre Ressourcen für solch lebensnotwendige Innovationen zu verschwenden, hätte Ableton ja auch einfach das längst überfällige Update 12.1 herausbringen können. Aber wer will schon funktionierende Software, wenn man stattdessen ein neues Spielzeug haben kann?
Und apropos verschwendete Möglichkeiten: Wie wäre es gewesen, der Push 3 mal etwas Liebe zu schenken? Ein Songmodus wie bei der Akai Force oder MPC? Nein, viel zu nützlich! Lieber ein Gerät entwickeln, mit dem man an jeder Straßenecke den nächsten EDM-Banger zusammenklicken kann.
@MCOC Ableton 12.1 wurde endlich, am gleichen Tag wie „Move“, veröffentlicht.
Sehr schöne neue features, Verbesserungen usw.
Da hat sich das Warten gelohnt,
auch wenn ich in diesem Leben nicht mehr damit gerechnet habe
(nach gefühlt ewiger Ankündigung, mit den Worten „kommt bald“ ;)
Danke für die Info. Das ist mir entgangen, dass nach all den Ankündigungen endlich das Update veröffentlicht wurde. Dann nehme ich das gerne aus meinem Kommentar zurück. Bleibe aber dabei, dass man als Push3 Besitzer das Gefühl hat, ein nicht fertiges Gerät zu besitzen. Und man darauf vertraut, dass Ableton hier die Entwicklung zu Ende bringt, anstatt ein neues Gerät mit Minidisplay zu veröffentlichen. Das empfinde ich als sehr ärgerlich. Vielleicht sollte man einfach wie mit dem 12.1 Update mehr Geduld haben. Akai-Nutzer dürfte das ja bekannt vorkommen. 😎
Ableton ist weit verbreitet und hätte wirklich alle Möglichkeiten für ein tolles Nutzererlebnis und macht gefühlt zu wenig darus, bzw. ist dabei zu Inkonsequent. Der Push 3 Standalone ist z.B. eine super Idee und kaum größer als der Move. Warum geht man da nicht weiter und läßt den Nutzer entscheiden was er damit macht, daß man z.B. für ein gutes Nutzererlebnis eine starke Hardware verbauen kann, evtl. auch mit Displayanschluss und Halterung. Durch die Linux-Basis wären sogar kompatible VSTs möglich, wie die von Sinevibes und U-he. Stattdessen ein verkrüppeltes Ableton in einem Format, daß es schon zig Mal auf dem Markt gibt. Immer wieder lese ich von Nutzern, die eine NI Machine+ noch als die kompletteste Lösung sehen, da wäre doch ein Markt? Weil ich gerade im wünsch mir was Modus bin, kaum einer möchte in 2024 Buchstaben und Zahlen mit Cursor und Regler eingeben, warum funktionieren Maus und Tasten nicht am Push 3 Standalone und warum läßt sich nicht jeder 3rd Party Midi-Controller mappen? Manchmal frage ich mich was das Ganze soll. Ableton selbst bleibt natürlich ein super Produkt aber so ein Gadget wie der Move ist einfach lächerlich. Da kaufe ich mir lieber einen 12-Kerner mit Mainboard für 300€ und lade die echte Software auf einem Mini-PC oder für wesentlich mehr Geld auf ein Macbook, das ist dann „Move“ richtig gemacht.
@Kazimoto Ich verstehe deine Einwände nicht wirklich. Move ist nicht mal halb so gross wie Push3.
Bei Linux gibt es sehr viele Verschiedene Versionen, was viele Plugin Anbieter davon abhält, für Linux kompatible Plugins zu veröffentlichen. Ableton nutzt wahrscheinlich nur eine rudimentäre Version in Push3, weil viele Funktionen gar nicht benötigt werden, respektive Ressourcen besser eingesetzt werden können, somit auch kein Plugin Support. DIVA mit einem i3 zu betreiben ist wahrscheinlich auch nicht praktisch.
Und wozu Maus, Tastatur und Bildschirm, ist Push3 Standalone nicht gerade dafür gemacht, ohne PC Workflow zu Arbeiten?
Move sehe ich als Notizblock oder Einsteigergerät, die Möglichkeiten für Beginner sind mehr als ausreichend und als Ableton Controller ist Push3 Preislich, nicht unbedingt einstiegsfreundlich.
Ich werde mir Move sicher nicht kaufen, es stellt in seiner jetzigen Form keinen Mehrwert für mich dar aber lächerlich würde ich es sicher nicht bezeichnen.
@Kazimoto Ein Arrangermode oder die bessere Integration von Max-Live in Push 3 würde zum Anfang schon reichen….🙁
@MCOC Mag sein aber was zum Teufel haben die aus dem Kernel geworfen, wenn selbst einfache Midi-Controller, Maus und Tastatur nicht daran funktionieren? Mit dem Arranger wusste ich nicht, kann man auch keine Session aufzeichnen, das hätte ich mindestens erwartet.
@Kazimoto It’s not a Bug, it’s a feature! 🔥
@Kazimoto Ich habe mich ein bisschen unglücklich ausgedrückt, bei der Beschneidung der Linux Version meinte ich, die Beschränkung zur Installation von zusätzlicher Software wie Plugins.
Ob für Tastatur und Maus Teile aus dem Kernel herausgeflogen sind weiss ich nicht, sehe aber keinen Sinn darin, diese Peripherie am Push zu betrieben. Bei der Tastatur kann man ja darüber streiten aber die Maus macht ja wirklich, bei diesem Display und GUI, keinen Sinn.
Midi-Controller müssen einfach Class-Compilant-MIDI sein, da ja keine Software Installiert werden kann.
Es bleibt ja jedem die Möglichkeit, dass man eine Push 1-3 an einem portablen PC mit live betreibt, um all seine benötigte Peripherie zu betreiben, da kann man sich auch die teurere standalone Variante sparen.
@frankste Um Namen einzugeben ist eine kleine Tastatur immer nett. Ich meinte daß du keine Mappings für Midi-Controller erstellen kannst, das geht angeblich nur wenn du ein Projekt vorbereitest und dann in die Push importierst.
das ding klingt nach papier
ableton hat sowieso den beschissensten klang aller sequencer
wer mir jetzt mit digital klingt nicht kommt hat keine ohren
der neue roland p6 dagegen haut das ding weg
sowohl klanglich als auch groove und kostet nur hälfte.
48 polyphone sounds
wie bei mpc .es st im grunde ein mpc track
das scenengedönz nervt sowieso nur
so baut mann keine musik sondern schon am anfang zusammen
naya jedem das seine ..
@kritik katze Was soll denn deiner Meinung nach schlechten Klang in Ableton verursachen?
Technisch gesehen macht es kein Sinn.
Alles was irgendwie zu Eigenklang führen kann liegt in der Hand des Nutzers.
Solche Argumente kommen meist von Leuten die Live nicht wirklich kennen und sich nicht mit den Eigenheiten der Warp Algorithmen und Handling von Latenz in Live auseinandersetzt haben.
Wenn du mehrere unbearbeitete nicht gewarpte waves bounced, werden die in Live ebenso wie in anderen DAWs summiert und identisch klingen.
@synaesthesia .
das weis ich nicht.
ich rede nicht von sampels oder warp
das ist die dumme ausrede von ableton
ich höre auf meine ohren
tsya jeder hört anderst
man nehme diesselben synth plugs mit selben sounds und noten
im mix klingen diese in cubase maschine fruity ableton bitwig mpc ren
sehr unterschiedlich.
einzel sounds
maschine hatt mehr transienten klar und hoch augelöst
cubase hatt mehr punch klar weniger transienten
bitwig ähnelt cubase
ableton hatt druck aber ist dumpf
fruity klingt hart habe ich in erinnerung
im mix ist machine am durchsichtisten
dann cubase
ableton ist untransparent und flach irgendwie match
bei direkt ausgang besser.
höre dir die plugs musik mal in ableton an
dann dasselbe in maschine als ableton plugin
dann dasselbe in maschine selbst
2 mal geht die sonne auf
aber ich verwende sowieso nur hardware
die durchsicht ohne sound reduzierung kriegst du nicht mit
software
auch nicht mit mixing so ist das
das liegt auch daran das alle vst synths voll fett klingen sollen
das liegt vor allem an echten signal wegen nehme ich an
also hardware
ich sage nur mpc5000 mc909 rs7000
esx1 sp404 mk2 roland p-6 seqtrak etc..
@kritik katze Früher (vor Version 9) hatte ich ebenfalls den Eindruck daß Ableton trickst und etwas dumpfer klingt als Cubase aber heute fällt es mir schwer sowas zu behaupten. Jetzt nutze ich zur Zeit auch Ableton mit Bitwig zusammen und route die Tracks aus Ableton in Bitwig, da fällt mir nichts auf, kann aber auch an Linux liegen das klingt sowieso besser. 😉
@synaesthesia :
naja wenn zum beispiel im wetterbericht steht kein regen
und du wirst nass wem glaubst du
die technik kann die realität oder menschliche
wahrnehmung niemals erfassen
sie hat kein bewusstsein psyche geist oder erinnerung
projektion augen nase hals bauch füsse umgebung
luft
sie ist nur eine krücke zur umrandung
wir haben dafür keine zeit
ist klar oder?
hoffentlich hat er bessere Hardware wie der yamaha seqtrack.