NAMM 2019: Akai Force ist eine Standalone Beat-Machine

17. Januar 2019

Was bekommt man für 1.800€

Anfang Januar gab es bereits einen Leak (noch unter der Bezeichnung APC Live) und nun sind schon wieder vorzeitig Informationen durchgerutscht. Ein Internetshop und die Website Reddit veröffentlichten nun ein Bild und Features zur Akai Force.

Akai Force ist eine stand-alone Maschine zum Abspielen von Samples und Sounds. Über 64 RGB-beleuchtete Tasten, acht Encoder mit OLEDs und ein farbiges Touch-Display lassen sich die Clips abfeuern, die intern auf einem 16 GB großen Speicher abgelegt sind. An Werk soll die Akai Force bereits mit 10 GB Samples ausgestattet sein.
Zusätzlich ist ein SD-Card-Slot und ein Anschluss für eine Festplatte (SATA oder HDD) vorhanden. Der RAM-Speicher hat 2 GB. Es lassen sich bis zu acht Stereospuren aufnehmen.

Außerdem sind Effekte und Synthesizer von AIR integriert, wie es sie auch mit dem neuen MPC-Update gab, namentlich Tubesynth, Bassline, Electric sowie Hype EQ.

Hardware-seitig gibt es Eingänge für Line-, Instrument- und Mic-Pegel und vier Audioausgänge. MIDI (In, Out, Thru) sind als 3,5 mm Klinken ausgeführt. Vier weitere Ausgänge lassen sich für CV- und Gate-Signale konfigurieren.

Als empfohlener VK werden  1.800,-€ aufgerufen. Lieferbar wird die AKAI FORCE noch im ersten Quartal 2019 sein.

Hier nun die vollständige Pressmitteilung von AKAI PROFESSIONAL:

Akai Force Standalone Beat-Machine

AKAI PROFESSIONAL hat heute die Markteinführung der Force angekündigt, ein Standalone System für Musikproduktion / DJ-Performance mit Clip-Launch-Funktion, Step-Sequencer, Sampling, Synthesizer und 7-Zoll-Multi-Touch-Display. Die Force wurde als eigenständiges Gerät entwickelt, das modernste Arbeitsweisen unterstützt und dabei völlig ohne Anbindung an einen Computer auskommt.

Die Force ist das erste Standalone-System für die Musikproduktion, das sich wirklich für einen modernen Clip-basierten Workflow eignet. Die Force bietet eine 8×8-Clip-Launch-Matrix mit RGB-LEDs, kapazitives, vollfarbiges 7-Zoll Multi-Touch-Display, 8 berührungsempfindliche Regler mit grafischen OLED-Displays, 2 Audio-Eingänge, 4 Audio-Ausgänge, MIDI und CV I/O. Diese Vielseitigkeit gewährt dem Anwender eine bisher nicht gekannte kreative Freiheit und Ausdrucksmöglichkeit – ganz ohne Anbindung an einen Computer.

Zusätzliche Features umfassen Time-Stretching und Pitch-Shifting in Echtzeit, eine große Auswahl an integrierten Effekten von AIR Music Technology sowie die TubeSynth-, Bassline- und Electric-Synth-Engines. Mit von der Partie ist außerdem ein Synthesizer namens Hype, der auf Presets und Makros basiert und verschiedene Synth-Engines in einem einzigen, leicht verwendbaren Paket vereint. Mit der Force können 8 Stereo-Tracks aufgenommen werden.

Funktionsumfang/Details:

  • Standalone – kein Computer notwendig
  • 8×8-Clip-Launch-Matrix mit RGB-LEDs Kapazitives, vollfarbiges 7-Zoll Multi-Touch-Display
  • Eingänge für Mikrofon / Instrumente / Line; 4 Ausgänge
  • MIDI In/Out/Thru über 3,5-mm-Klinken-Eingänge (5-Pin-DIN-Adapter im Lieferumfang)
  • 4 konfigurierbare CV-/Gate-Ausgänge zum Anschluss von anderen Modulen
  • 8 berührungsempfindliche Regler mit grafischen OLED-Displays
  • Time-Stretching und Pitch-Shifting in Echtzeit
  • Große Auswahl an Effekten von AIR Music Technology einschließlich der TubeSynth-, Bassline- undElectric-Synth-Engines
  • Aufnahme von 8 Stereo-Tracks
  • 16GB interner Speicherplatz (über 10GB Sound-Inhalte im Lieferumfang enthalten)
  • 2GB RAM
  • Slot für normalformatige SD-Karten
  • Festplattenerweiterung dank Anschluss für 2.5” SATA-Laufwerk
  • 2 USB-3.0-Ports für USB-Sticks oder MIDI-Controller

„Die Force führt den richtigen Namen, da dieses Gerät Musikproduzenten und DJs ein wirklich neues Niveau an kreativer Kraft und Energie bereitstellt,” erklärt Dan Gill, Produktmanager bei Akai Professional. „Mit ihrem Workflow, der an Ableton Live erinnert, der 8×8-Clip-Launch-Matrix, berührungsempfindlichen Reglern mit grafischen OLED-Displays und 7-Zoll-Multi-Touch Display sowie völliger Unabhängigkeit von Computern wird ein kreativer Ausdruck und eine neue Spontanität geboten, die man so bisher nicht gekannt hat.”

Ab März 2019 erhält die Force eine tiefgreifende Ableton Live Integration. Diese Funktion bietet den vollen Überblick und die absolute Kontrolle über Ableton’s Clip Matrix, die Steuerung der wichtigsten Mixer-Parameter inklusive Crossfader-Zuweisungen, sowie die Kontrolle von Geräteparametern in Ableton Live über das Touch-Interface und den 360-Grad Potentiometern / OLED Displays der Force.

Ab März 2019 wird Splice in die Force integriert. Splice Sounds unterstützt die Kreativität von Produzenten in aller Welt, mit Millionen hochwertiger, lizenzfreier Samples, Sounds, Presets und Loops aus nahezu allen musikalischen Genres. Dank Splice-Integration können Nutzer der Force per WLAN direkt über den Touchscreen auf ihre eigene Splice-Bibliothek zugreifen – perfekt für ultra-schnelles Vorhören von Sounds für das aktuelle Force-Projekt. Besuchen Sie akaipro.com/force für weitere Informationen über dieses Update.

Preis

  • 1.799,-€ Empf. VK
 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    swellkoerper  AHU

    Auf den einschlägigen Seiten im Netz wird gerätselt, ob das Teil nun ein reiner Ableton-Controller, ein Standalone-MPC/Ableton-Controller Hybrid oder ein ein abgespecktes Hardware-Ableton sei. Ich finde alle plausibel. Mich macht aber das bullige Gehäuse mit all den Lüftungsschlitzen und die Fotos vom Inneren stutzig. Da scheint massiv Rechenleistung verbaut worden zu sein – nur für einen Controller? Auch wenn es momentan am unwahrscheinlichsten scheint, ich würde die vierte Variante mit einem angepassten, offiziellem embedded Ableton Live nicht abschreiben. Würde mich auch am meisten freuen.

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      glain  

      Auf gearnews.de steht in einem Update, dass es wohl auch kurz eine Anleitung gab. Und es läuft wohl standalone, was dass einzig sinnvolle wäre. Habe mich lange gefragt, wann sowas kommt. Weder der Octatrack noch die Sp-16 könnte ein Ableton ersetzen, gerade wenn man mehrer Clips spielen möchte.bOb es ein Deluge kann, habe ich leider kein Plan. Habe mir für das IPad Remixlive geholt, was ich aber noch nicht zu einer externen Quelle syncen .
      Was mich stört, dass es von Akai ist, welche sich in meinen Augen nicht mit Ruhm bekleckern konnten, auch wenn das letzte Update heftig war von den Features. Aber ich denke, dass auch hier ein Rechner drin hängt, was von der Idee top ist. Aber auf der MPC x und live war wohl timestretch und Workflow nicht so toll.

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        swellkoerper  AHU

        Hab gestern alle Files des FCC-Berichts anschauen können. Da steckt ein SoC mit Riesen-Kühlkörper drin, inkl. WiFi, LAN und allen Schnittstellen, die ein Rechner so mitbringt. Standard Laptop 19V-Netzteil. Das Manual war ein Quick-Start-Guide ohne viel Aussagekraft. Aufgefallen sind mir jedoch die Illustrationen zu Sample- und MIDI-Editor, die 1:1 von Ableton übernommen ausgeschaut haben. Bald wissen wir mehr.. :-)

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    Soundreverend  

    Öh, das sieht aber ganz schön strange – mir fallen da noch andere Ausrücke ein, aber belassen wir es mal dabei :-) – aus das Teil, vor allem das flache Display, nicht sehr ergonomisch finde ich… klappbar scheint es auch nicht zu sein. Sieht eigentlich eher wie ein Hoax, aber wer weiss.

    Ich würde mir da lieber ein APC mit Fadern zurückwünschen…

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    GioGio  AHU

    Der untere Bereich ähnelt extrem der Push. Daher sieht es für mich zunächst gephotoshopt aus. Falls es echt ist, finde ich die Ähnlichkeit jedoch gut. Da wird der Abgleich zur Konkurrenz leichter ;)

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    richard  AHU

    Sieht schon nach einem Push aus , den man an eine MPC live geklebt hatt, wirklich hübsch ist das ja nicht und ein klappbares Display wäre auch besser. Dennoch finde ich die neue Akai als Stand-alone Maschine interessant für Live Acts

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    oli89  

    Ich bin mal gespannt, wie es mit weiteren VST-Einbindungen aussieht. Auf jeden Fall eine spannende Geschichte das ganze und vlt. ein erster Eindruck, wo die Reise mit PUSH3 hingeht.

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    Emmbot  AHU

    Sehr geil das es ein Standalone-Maschine ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Mal schauen wie sich das Teil in den Tests schlägt.

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    targon  

    Es gab immer wieder Überlegungen on Maschine u Ableton zu wechseln.

    Wird das jetzt das Sprungbrett?

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    Skantate  

    Super cooles Teil aber als Hobbyist ein wenig teuer für mal so nebenbei.
    Es gibt aber leider auch keine ähnliche Standalone Hardware in der Preisklasse AKAI Touch. (keine die mir aufgefallen wäre)

    Auf den Test freue ich micht trotzdem.

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    lightman  AHU

    Die Musik des Einführungsvideos vermittelt meines Erachtens keinen guten Eindruck. Billiger Loop, billige Hooks, der Sound ist gut, aber das wars auch schon.

    Das Gerät selbst hört sich von den Funktionen her interessant an, wobei ich mit Ableton nicht allzu viel arbeite/gearbeitet habe und daher bezüglich der Ähnlichkeit der Force zu den beliebten Funktionen der Software bei mir keine Präferenzen existieren. Für Ableton-Vielnutzer, die auch live unterwegs sind, ist das Teil natürlich eine feine Sache.

    Trotzdem frage ich mich, wo Akai das Gerät auf dem Markt positioniert sieht. Mal abgesehen von der Clip-Geschichte ist man da mit einer MPC (muß ja nicht gleich die X sein) genauso gut am Start, oder übersehe ich hier was?

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    arnimhandschlag  

    Finde das ziemlich teuer dafür dass da vermutlich auch wieder ein embedded Windows werkelt. Und im Vergleich zu den elektron Kisten. Immerhin wird AKAI wieder mutig und kreativ

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    Coin  AHU

    Kann man einen externen Monitor anschließen ?
    Mal im Ernst, Wer tut sich beim musizieren diesen 7 Zoll Bildschirm an ?
    Sieht sicher lustig aus auf der Bühne.
    Und ich komme mir seit jeher mikrik vor, mit meinem 17 Zoll Notebook.

    Und was für Hardware ist verbaut an Prozessor ?
    2 Gb Ram WTF ?

    Für 1200 Euro kriegt man derzeit ein 17 Zoll Lappie mit 16 Gb Ram
    und Intel 6-Kern CPU !!! SSD und HDD !

    Für mich wirkt diese Kiste wie ein schlechter Scherz.

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    mb-music  

    Ich bin bei der Kiste insb. bzgl. der Qualität der Effekte, insb. Reverbs skeptisch. Ich mag beim Produzieren von Musik mehrere schön klingende Reverbs haben, und was AKAI in ihrer Hardware anbietet, ist meist weit davon entfernt. Zum externen Abmixen von mehreren Spuren scheint es auch keine Schnittstelle wie ADAT etc. zu geben. Mit vier Ausgängen könnte ich da nicht viel anfangen.
    Die einzige Möglichkeit wäre es wohl, das Projekt in eine Computer-DAW zu übertragen und dort mit guten Effekten zu mixen. Oder die Kiste als Controller zu nutzen. Aber produzieren darauf: Kann ich mir in guter Qualität nicht vorstellen.

    • Profilbild
      freidimensional

      Die Kiste hat einige Effekte von Air Music Tech drin. Außerdem soll es .als – Dateisupport geben,
      angeblich sowohl lesen als auch schreiben. Es wird dann wohl möglich sein, sein Projekt direkt als Abletondatei zu speichern und dort zu öffen und weiter zu bearbeiten.

  13. Profilbild
    GioGio  AHU

    Ich warte noch auf Standaloen-Teile wie dieses oder MPC-Live, an denen man genügend USB-Hubs und ein Audiointerface anschließen kann, oder zumindest genügend digitale Anschlüsse für AD-Wandler hat. Dann spräche sowas auch Leute mit größerem Equipment an.

  14. Profilbild
    Klangweber

    Hmmmm interessant…aber kein SD Streaming bisher (oder von welchen Medium auch immer) und daher mit 2GB etwas knapp, um die versprochene Ableton Importfunktionen (z.B. VST als Audio) wirklich einzuhalten. Beim Deluge geht SD Streaming bis (offiziell) 32 GB (je nach Formatierungsart mit Tools auch mehr)!!! Wie auch Sidechain, was bei Akai ja immer noch nicht drin ist. Ich warte erstmal das release und V.2.4 ab und habe Spaß mit dem Deluge. Aber da Ableton meine favorisierte DAW ist, wäre der versprochene Comfort schon ein echter Knaller!

  15. Profilbild
    TobyB  RED

    Ich bekomme beim Preis schon etwas Schnappatmung. Sehe ich mir dann die ersten Reviews und Demos an https://youtu.be/VJaF05WhGDQ , hat die Kiste schon was. Würde bei mir ein oder zwei Ipads überflüssig machen. Ich hoffe das Akai hier auch an die Integration in bestehende Workflows denkt und es nicht am Ende des Tages hantieren mit USB Datenträgern heisst.

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