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Test: AKG K267 TIËSTO, DJ-Kopfhörer

Klang

Für den kraftvollen Klang sorgen beim AKG K267 50 mm Treiber, die zugleich ein Unterscheidungsmerkmal zu den anderen beiden Modellen der Serie bilden. Der AKG K67 und K167 verfügen nur über 40 mm Treiber.

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Der Frequenzbereich reicht von 5 Hz bis 30 kHz und bietet damit genügend Headroom für eine saubere Klangwiedergabe im hörbaren Bereich. 115 dBspl als Maximal-Pegel sind sehr ordentlich und ermöglichen eine Wiedergabe im hohen Lautstärke-Bereich auch ohne Verzerrungen. Auch nahe der Schmerzgrenze sind im Bereich der Mitten und Höhen keine Verzerrungen zu hören.
Nähert man sich jedoch dem Maximal-Pegel an (erreicht ist er noch nicht), war bei unserem Modell ein sehr präsentes und dem Bass folgendes Kratzen im Klang, ein Vibrieren eines Bauteils zu hören. Vermuten könnte man dafür die Abdeckung des Treibers. Man kennt dies häufig von günstigen Kopfhörern, dass bei diesem bei hohem Pegel die Kunststofffolie vor dem Treiber beginnt zu flattern. Ähnlich klingt es hier, das darf bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse nicht passieren.

Hiervon abgesehen kann der AKG K267 klanglich doch in allen Bereich überzeugen. Der Bassbereich ist kraftvoll, dennoch prägnant und sehr sauber in allen Einstellungen, jedoch abhängig von der jeweils gewählten. „Studio“, „Club“ und „Stage“ sind die drei Wahlmöglichkeiten, die sich hauptsächlich oder, so sagt das Ohr, nur durch Unterschiede in den tiefen Frequenzen unterscheiden.
Von Seiten der Firma AKG wird hier eine Frequenz von 150 Hz als obere Grenze der Veränderungen angegeben, der K267 klingt im wahrsten Sinne des Wortes danach.

Studio, Club, Stage – diese Reihenfolge ist wohl die richtige Reihenfolge auf der Bass-Intensitäts-Skala.
Im Studio-Modus ist der Bass wahrnehmbar, jedoch sehr verhalten und trocken. Dies bewirkt insgesamt ein sehr klares und differenziertes Klangbild mit einer für das Gehör sehr gleichmäßigen Verteilung im Frequenzband. Für das Studio also genau das Richtige.
Bei dem Wechsel in den Club-Modus bleibt die durchaus saubere und klare Wiedergabe der mittleren und hohen Frequenzen glücklicherweise erhalten, man spürt gleichzeitig jedoch einen Anzug der Kraft im Bassbereich. Dieser findet offenbar wohl verteilt über den gesamten Bereich bis 150 Hz statt, denn sowohl Kick wie auch Bass sind deutlich verstärkt, dennoch weiterhin einzeln präsent.
Selbstverständlich leidet die Kick in der Alleinstellung hierbei ein wenig aufgrund des verstärkten Basses, der Boost jedoch lässt dies im Hintergrund verschwinden.

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Etwas dumpfer wird das Klangbild dagegen gefühlt beim Schritt vom Club- zum Stage-Modus. Der Bassbereich bekommt einen weiteren Intensitätsschub, die Kick verliert an Definition, der gesamte Bassbereich wird ein wenig einheitlicher. Hierdurch wird ein wenig die Mitte geschlossen, welche als Grenze zwischen tiefen und hohen Frequenzen bisher akustisch trennte. Dies bewirkt unweigerlich, dass das Klangbild ein wenig dumpfer erscheint.

Einen negativen Unterton mag man hier heraushören, es ist jedoch keinesfalls so gemeint. Offenbar sind diese Veränderungen im Hause AKG speziell so modifiziert worden und sollen dem jeweiligen Anspruch des Künstlers in der jeweiligen Umgebung genügen. Zumindest für den Bereich Studio und Club kann ich hierbei den Sinn der Klangänderungen nachvollziehen, für den Stage-Bereich fehlt mir zugegeben die Erfahrung in diesem Metier und die Kenntnis über die Wünsche von Live-Musikern.

Angemerkt sei (das ist zu hören, jedoch schwierig zu beschreiben), dass die klanglichen Veränderungen zwischen den drei Modi zwar hörbar, jedoch nicht drastisch sind.
Sinn macht die Variabilität des Klangbildes in jedem Fall, die Einsatzgebiete sind in unterschiedlicher Form vorhanden. Im Studio bietet der Kopfhörer ohne Einsatz eines EQs direkt drei unterschiedliche Klangbilder, sei es für den Musiker im Recording oder als Abhör-Referenz im Mixdown. Für einen DJ bietet der AKG K267 sowohl gute Klangeigenschaften im Club, kann mit einem flacheren, ehrlicherem Klangbild jedoch am Tag danach auf der Rückreise zum Produzieren genutzt werden. Der Einsatz ist somit variabel und das alles mit dem Drehen zweier Ringe.

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