Album Release: Moonbooter – COSMOSONIC

Peter:
Wie stehst du zur ewigen Diskussion Plug-ins oder Hardware?

Bernd:
Ich finde diese Frage nicht langweilig, da sich meine Antwort und Einstellung dazu von Jahr zu Jahr leicht ändert. Es gibt ganz tolle neue Plug-ins wie den Repro von U-He, der einfach klasse klingt. Auch für authentische Naturinstrumente sind Plug-ins beinahe unschlagbar. Bei ganz neuen Konzepten der Synthese haben Plug-ins klar die Nase vorn. Für Drums nutze ich fast ausschließlich die Native Instruments Maschine MK3 plus Maschine Jam im Duo. Das ist ein Killertool für Drums schlechthin, aber im Grunde genommen auch ein Plug-in. Wenn’s allerdings um synthetische Klänge geht, dann schwöre ich auf Hardware. Für Bässe nutze ich den Moog Sub 37, DSI Pro 2 oder den Arturia MiniBrute oder alle gleichzeitig.

Tiefer und wärmer geht’s nicht. Zum Sampeln verwende ich seit zwei Jahren nur noch den Kurzweil K2000. Da schickt man vorne irgendwas rein und hinten kommt Magie raus. Das gilt auch für die Effekte von Strymon. Mit Hardware finde ich die Ideen für meine Songs. Das schaffen Plug-ins nur sehr selten und wenn, dann handelt es sich um ein Preset. Presets sind OK, wenn sie als Pad oder Bassspur im Hintergrund laufen. Aber als tragendes Element ganz vorne wäre mir das zu blöd. Das sollte schon von mir selbst kommen und nicht aus der Konserve. Deswegen sehe ich Plug-ins und Hardware als gleichberechtigte Instrumente, die alle ihre ganz eigenen Stärken und Aufgaben haben.

Peter:
Ganz aktuell hast du soeben dein neues Album COSMOSONIC veröffentlicht. Wie läuft das heute so mit der Vermarktung?

Bernd:
Da ich alles auf meinem eigenen Label „MellowJet-Records“ veröffentliche, ist die Vermarktung natürlich auch mein Job. Über die Jahre baut man gute Connections zu Leuten aus der Szene auf. Auch hat man sich natürlich nach über 10 Jahren eine Fangemeinde erarbeitet. Das ist etwas, auf das ich stolz bin. Rezis in Zeitschriften bringen meiner Erfahrung nach nicht allzu viel. Airplays in den Öffentlich-Rechtlichen wären hingegen richtig cool, aber da fehlt mir bisher leider das nötige Vitamin-B (lacht!). Zusätzlich versuche ich, meine Cosmo-Alben immer an einen Konzertermin zu knüpfen. Auch gut gemachte YouTube-Videos und die sozialen Netzwerke sind eine exzellente Möglichkeit, um seine Musik weiter bekannt zu machen. Aber da erzähle ich nichts Neues. Auf meinem Label haben sich im Laufe der Jahre bereits über 20 Künstler eingefunden. Dort findet übrigens auch eine äußerst interessante Crosspromotion statt. Man sucht Künstler A und stolpert dabei über Künstler B. Besser geht’s doch nicht.

Peter:
Das „Cosmosonic“-Cover ist wirklich beeindruckend. Stammt es aus einer Fotolibrary oder habt ihr das geshootet? Wenn Shooting, erzähl doch mal davon …

Bernd:
Das war Zufall. Ich habe schon seit Jahren die Idee eines Spacegirls im Kopf. Dieses Bild hatte ich auch schon zu Beginn der Arbeit am Album vor Augen. Ich knüpfe manchmal an vorherige Alben an und da war das Spacegirls auch schon mal Thema. Durch Zufall bin ich über das Space Rangers Projekt aus den USA gestoßen. Da macht eine Truppe netter Leute ihr eigenes Video-Projekt, indem sie SciFi-Filme im 60er Jahre Stil drehen. Alles höchst professionell und extrem cool gemacht. Das Foto aus einem Fotoshooting auf deren Website hat mich sofort inspiriert und nach ein paar netten Mails hin und her mit dem Fotografen durfte ich das Bild dann fürs Cover nutzen. Das hat mich sehr gefreut, da es irgendetwas Besonderes hat und genau das ausdrückt, was ich mit meiner Musik sagen will.

Peter:
Und das wäre?

Bernd:
Das ist zum einen meine Liebe zur Vintage-Ära, die ich in meiner Musik mit den Sounds der Jetztzeit verbinde. Zudem ist da dieser SciFi-Look, der ja Sinnbild einer elektronischen Welt ist. Eine Welt, in der ich mich sehr wohl fühle. Und dann ist da diese Präzision im Foto, die auch zu meiner Musik passt. Und natürlich auch der Sexappeal des Models, der einfach für Interesse sorgt und mal was ganz anderes ist.

Peter:
Die Anmutung des Covers ist wirklich sehr 60s, erinnert an Flash Gordon und Co. Was war der Grund dafür?

Bernd:
Die US-Kultur der 50er und 60er Jahre hat mich schon seit meiner Jugendzeit fasziniert. Da waren zunächst die Anfänge der NASA mit ihren fantastischen Raumfahrtprogrammen. Dies war auch schon des Öfteren Thema für meine Alben. Auch die dunkleren Zeiten mit der Entwicklung der ersten Atombombe in den USA und dem folgenden atomaren Wettrüsten habe ich auf den „World of Apes 1+2“-Alben behandelt. Ich setze mich gezielt mit den Themen meiner Konzeptalben auseinander und schaue dabei, was mich musikalisch inspiriert. Das Thema für Cosmosonic waren eben diese 60th SciFi-B-Movie-Streifen. Tolle Filme, die man heute immer mit einem Augenzwinkern anschauen muss.

Das neue Moonbooter Album COSMOSONIC

Peter:
Wie wurde das Album produziert?

Bernd:
Ich sammle täglich Ideen. Damit meine ich Sounds, Sequenzen, Melodien oder Drumloops. Wenn ich mal in einem kreativen Loch feststecke, dann optimiere ich mein Studio, baue neue Möbel oder stelle Geräte um oder teste etwas Neues. Das hilft immer. Irgendwann kommt dann der Tag, an dem ich mich dazu entschließe, mit meinem Album zu beginnen. Dann bin ich in der Regel für mindestens einen Monat schwer erreichbar. In dieser Zeit füge ich alle Ideen zusammen und mache aus Songideen halbfertige Songs. Dann sieht mein Studio auch recht chaotisch aus :o) Danach beginnt dann die Arbeit am Mix, Artwork und Master. Dafür lasse ich mir dann die Zeit, die ich brauche.

Peter:
Gibt es irgendwelche Synths oder Drummys oder VSTs, die du besonders häufig dabei eingesetzt hast – und wenn ja, wieso?

Bernd:
Nein, ich nutze das, was mir gerade sinnvoll erscheint. Es gibt keine Regeln. Ich habe das vor Jahren mal versucht. Ich habe alle Songs zuerst auf dem Piano vorkomponiert und dann erst in die Elektronik übertragen. Das hat zwar funktioniert, war aber doch nicht meins. Jeder meiner Synths hat seine Stärken und die kenne ich. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht auch mal den Nord Lead 4 für Bässe nutze, obwohl der Pro 2 das besser kann. Ich entscheide das nach Gefühl. Da ich immer sofort Audio aufnehme und auch Aufnahmen extern durch Effektketten schicke, weiß ich später gar nicht mehr genau, von welchem Synth etwas stammt. Ich verlasse mich da mehr auf meine Ohren. Und wenn das im Mix funktioniert, dann ist doch alles OK.

Peter:
Welches war dein kommerziell erfolgreichstes Album?

Bernd:
Das war bisher „The Wave“ (2015) und „Schwarzmond“ (2017). Mit den Alben habe ich nicht nur die jüngere Generation EM-Hörer angesprochen, sondern vielleicht auch die ältere, da ich viele analoge Vintagesounds und Sequenzen zugelassen habe. Es freut mich immer, wenn Menschen mein aktuelles Album bestellen und dann in den Folgemonaten immer ältere Alben von mir nachordern. Dann muss ja irgendwas in meiner Musik sein, was den Menschen gefällt. Trotzdem geht es mir nicht um den Kommerz. Würde das so sein, so müsste und würde ich eine ganz andere Musik machen.

Peter:
Was bedeutet das in Stückzahlen – und woran machst du den Erfolg ausgerechnet von diesem Album fest?

Bernd:
Nicht jeder Erfolg lässt sich rein an Stückzahlen festmachen. Ein paar Beispiele: Bei Spotify hatte ich in 2017 5-stellige Plays. Der Ebit waren ein paar Euros. Dann gebe ich vor ein paar Wochen ein Konzert und verkaufe nachher 70-80 CDs. Was ist nun Erfolg? Anderes Beispiel: Ich mache ein reines Clubalbum. Das würde meine Fangemeinde vielleicht erschrecken und vom Kauf abhalten. Wenn dieses Album sich dann aber mit ein paar hundert Stück in der Clubszene verkauft und man sich dort bekannt macht, dann werte ich das auch als Erfolg. Manchmal verkaufen sich dann ältere Alben auf einmal an Menschen, von denen ich noch nie gehört habe. Es geht darum, Leute für seine Musik zu begeistern. Erfolg baut aufeinander auf.

Peter:
Du betreibst ja auch ein Studio. Ist das deine Haupteinnahmequelle?

Bernd:
Nein. Mein Studio ist einfach mein Arbeitszimmer. Das vermiete ich nicht und lasse auch nur selten Leute rein :o) Ich habe eine Zeit lang Masterings für ein Presswerk gemacht. Das waren einfache Sachen wie MP3s in ein DDP-Image umbauen oder halt auch echte Kunststücke wie aus altem, verkratztem Vinyl wieder ein amtliches Master machen. Problematisch waren oft auch die unterschiedlichen Genres: Morgens amateurhafter Gruselschlager und tags darauf dann ein anspruchsvolles, experimentelles Elektronikalbum. Mittlerweile mache ich Masterings nur noch auf Anfrage und natürlich für die Veröffentlichungen auf meinem Label. Die Erfahrungen aus der Zeit sind aber unbezahlbar. Unter anderem habe ich auch mal Technomusik für die Sportindustrie produziert. Zum Teil 10 Stunden Musik in zwei Monaten. Das war auch eine interessante Erfahrung. Trotzdem bin ich froh, dass dies vorbei ist. Man träumt dann irgendwann im 4/4tel Takt.

Peter:
Vermarktest du dich dabei selbst oder geht das Booking über eine Agency?

Bernd:
Nein, das Booking läuft direkt über mich bzw. über mein Label. Ich habe mit Agenturen zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Ein Liveauftritt ist für mich immer ein sehr aufwendiges und zeitintensives Projekt und jedes Konzert soll auch immer etwas Besonders sein. Da habe ich keine Lust dazu, irgendwo in der Pampa vor 20 People den Hampelmann zu machen. „Spiel mal was von …“ Ist alles schon passiert. Brauche ich nicht. Ich verlasse mich da lieber auf mein eigenes Geschick und selektiere da ganz genau aus.

Peter:
Zu den Remixen. Wie gehst du da vor?

Bernd:
Das kommt immer drauf an, welches Quellmaterial man erhält. Am besten sind natürlich Einzelspuren. Geht aber nicht immer. Es kann auch sinnvoll sein, einen Song komplett neu zu erstellen und alles Notwendige ganz neu einzuspielen. Das funktioniert aber nur bei Songs, die keinen elementar unnachahmlichen Hook oder ähnliches drin haben. Sonst fehlt nachher etwas. Ich versuche, meinen eigenen Stil über den Song zu legen. Das klingt manchmal einfacher als es ist. Ich bin auch kein Freund davon, einen Remix so zu verfremden, dass man den Ursprungstrack nicht mehr wiedererkennt oder der Remix nachher besser groovt als das Original. Gute Songs haben immer eine Seele und die sollte man auch im Remix beibehalten. Ich remixe mich auch gerne selbst. Gerade für Konzerte mache ich immer Overdubs meiner Songs.

Peter:
Remixe sind ja nun wieder eine komplett eigene Welt. Wie passt denn das alles zusammen? Musiker, Labelmanager, Studio-Produzent und Remixer? Sind das nicht ein bisschen viel Hüte, die du da aufhast … ach- und für AMAZONA.de schreibst du ja noch als Autor ;-)

Bernd:
Wie schon gesagt, brauchte das eine Zeit lang Training, Erfahrung und auch Disziplin. Manchmal artet das natürlich auch in Stress aus. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber so ist das Business nun mal. Und ja, ich schreibe regelmäßig Artikel. Ich habe damit vor 12 Jahren begonnen. Der Grund dafür ist und war, dass ich mich als Autor dazu gezwungen sehe, mich mit der Sache wirklich auseinanderzusetzen und alles bis ins letzte Detail zu erkunden. Diese Disziplin fehlt mir sonst. Somit hilft mir so ein Testartikel dann später in der Praxis ungemein weiter.

Peter:
Bleibt da noch Zeit für die Familie?

Bernd:
Ja klar. Überleg mal, wie viele Stunden die meisten von uns im Stau stehen oder auf dem Weg von und zur Arbeit sind. Ich bin in 20 Sekunden am Arbeitsplatz und spare so locker 2 Stunden Zeit am Tag. Mittagspause ist schon Familienzeit. Ich bin zudem ein Meister des Powernappings. Kann ich nur empfehlen. Wenn ich abends oder nachts Lust zu arbeiten habe, dann mache ich das einfach. Dafür schlafe ich dann am nächsten Tag länger oder nehme mir den Nachmittag frei.

Peter:
Lass uns über Gear sprechen. Was sagst du zu dem analogen Hardware- und Eurorack-Hype?

Bernd:
Ich liebe es. Gestern Nacht zum Beispiel kam die zweite Ankündigung zum MiniBrute 2 bzw. 2s raus und ich habe dann bis 2 Uhr nachts alle Videos dazu angeschaut. Wir Elektronikmusiker sind da schon ein seltsames Volk. Es macht ein Geräusch und es verbraucht Strom. Das muss ich haben. Eurorack ist bei mir im Studio gerade erst angekommen. Ich stehe noch ganz am Anfang und weiß noch nicht genau, wo die Reise hingeht. Allerdings scheint die modulare Welt der derzeit einzige Weg zu sein, an wirklich neue Sounds heranzukommen.

Das mit dem Hardware-Hype war für mich somit eine Frage der Zeit. Plug-ins sind toll und werden von Jahr zu Jahr besser. Aber kein Hersteller hat es bisher geschafft, eine hunderprozentig praxistaugliche Symbiose zwischen Plug-ins und einem universellen Hardware-Controller zu entwickeln. Gäbe es so etwas, dann ständen die Plug-ins heute deutlich besser da. Auch die zum Teil wirklich deftigen Preise für Plug-ins finde ich im Verhältnis zur Hardware unverschämt. Und wer einmal an einem analogen oder VA-Synth mit echten Knöpfen gespielt hat, wird ab dem Moment beim Maus-Schubsen am Plug-in immer etwas vermissen. Ist also das Gleiche wie beim Sex. Ich denke der Markt der erschwinglichen, subtraktiven Synths ist bereits heute gesättigt. Ich persönlich würde mich viel mehr über einen Nord Modular G3 oder einen hybriden Radias 2 freuen. Das wäre doch mal was.

Peter:
Und wie empfindest du die Hardware-Vintage-Kopien, die gerade alle herausbringen, insbesondere Model D von Behringer?

Bernd:
Ich sehe das gelassen. In meinem Studio steht keine einzige Kopie von irgendetwas: kein Odyssey oder MS20, die wenigstens noch echt analog aufgebaut sind. Auch kein Reface und schon gar kein Boutique. Was Roland da alles und insbesondere wie nachbaut, finde ich einfach peinlich. Der SE-02 als ein einziger Lichtblick in der Boutique-Serie ist dann noch nicht mal vom Platzhirschen selbst. Eine digitale Emulation kann niemals zu 100% identisch zum Original klingen. Wer das behauptet, der kennt die echte Hardware einfach nicht oder sollte sich erst mal ein paar anständige Monitore plus Subwoofer kaufen. Ich hätte mir gewünscht, der Aira System 1/8 wäre weiterentwickelt worden, also es hätte mehr von den versprochenen Plug-outs gegeben. Dann hätte mich das Teil wirklich interessiert. Da passiert aber nichts mehr. Der Behringer Model D scheint überaus interessant zu sein. Zumindest klingt er ausgezeichnet und bietet zusätzlich zum Original ein paar Patchpoints. Ich bin mal gespannt, was von Behringer noch alles kommen wird. Ich denke, das ist keine heiße Luft. Der Deepmind 12 steht übrigens hier und bleibt es auch. Klasse Synth! Trotzdem bin ich ein Freund von neuen, innovativen Geräten und ich wünsche mir, noch mal eine Revolution wie seinerzeit die FM, Wavetables, Granular, VST oder Sampling zu erleben. Dass man alte Konzepte auch neu aufleben lassen kann, zeigt Novation mit dem Peak oder Modor mit dem NF-1, die beide wirklich wieder ganz anders und frisch klingen. Ach so, ich habe doch einen Klon in Studio, eine x0xb0x. Ich denke, das geht aber in Ordnung?

Peter:
Wenn du nochmals am Anfang stehen würdest und kein einziges Tool hättest, aber 3.000 Euro Cash. Wie würde dein Setup aussehen? Also wirklich inklusive Boxen, Mikro, Rechner, Synths etc.?

Bernd:
Ein ordentliches 17“ Notebook mit Intel i5/7, Windows 10 und SSD (900 Euro), ein Focusrite Scarlett Solo (100 Euro), eine Ableton-Live Lizenz (500 Euro), Novation Launchkey 61 (250 Euro), ein Paar Yamaha HS 8 (500 Euro) und Native Instruments Complete Bundle (600 Euro).

Peter:
Wir bedanken uns für das tolle Interview, Bernd.

Bernd:
Gerne.

Forum
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    wellenstrom

    „Die US-Kultur der 50er und 60er Jahre hat mich schon seit meiner Jugendzeit fasziniert. Da waren zunächst die Anfänge der NASA mit ihren fantastischen Raumfahrtprogrammen.“

    Auch spannend die Entdeckung, wer dahintersteckt (genannt sei da z.B. John Whiteside Parsons – auch mal ’nen Song drüber gemacht). Dann könnte man ein Album auch Cossatanic oder Cosmasonic nennen. Interessantes Thema.

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    Kosh  

    sehr schönes interview. zwischen dem ersten interview letzte woche (?) und diesem hier liegen welten. weiter so!

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    Mick  AHU

    …toller Bericht, toller Song, toller Typ!…ganz meine Meinung, ausssssser!

    Vor 15 Jahren hat Korg den MS-20 Controller passend zur Emulation herausgebracht, den ich übrigens hier habe. Ich habe den MS-20 Mini wieder verkauft, weil ich keinen Unterschied zwischen Hardware und VST (wohlgemerkt im Mix) hören konnte, aber dafür hatte ich keine Tunningprobleme und fieses Rauschen!;-) Jedenfalls macht es mit dem Controller unheimlich Spaß, und das VST hat auch mehr Möglichkeiten, wie die Hardware. Da hätte Korg weiter machen müssen, so wäre Roland niemals 15 Jahre später, mit ihrem Ü-Ei, blink,blink Prödel auf dem Markt gekommen, da wette ich drauf! Nun, vergebene Chance, ich setzte jetzt auch vermehrt auf Hardware, und den einen Controller;-)…ist auch besser für die Augen

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    AMAZONA Archiv

    Schönes Interview, viel interessanter als ständige Neuvorstellungen von Gear das einem zeigt dass es viel zu viel Produkte gibt und die Musik nicht mehr im Vordergrund steht. Da lobe ich mir doch mal ein Interview zu lesen,das macht Spaß.

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    AMAZONA Archiv

    Das Model meint es nicht gut mit seinen Feinden und macht kurzen Prozess. Sehr schönes Video und sehr gute Musik vor allem! Natürlich gefällt mir die Hauptdarstellerin, vielleicht sieht man sich ja mal im Weltraum wieder. Cooles Thema, tolle Musik und gerne gelesenes Interview mit dem Allround Talent!

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    AMAZONA Archiv

    Enorm interessant finde ich die Herangehensweise indem du die Synthesizer als Audio aufnimmst! Diese Idee verfolge ich auch und ist nicht so weit verbreitet. Ich nutze Midi und Audio zusammen. Midi ist mein Backup für eventuelle Experimente oder Verbesserungen.

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    AMAZONA Archiv

    Ich hab schon mal vor einigen Jahren ein Interview von ihm gelesen (ich glaub es war in einer „Sound & Recording“ Ausgabe), aber es war nicht so interessant wie dieses hier. Ich finde es gut, wenn jemand so konsequent sein Ding durchzieht und dabei noch so eine lockere Einstellung zur Musik hat! Hier kann man (auf die Fragen bezogen) auch einen deutlichen Schritt nach vorne erkennen, wenn man das erste Album-Interview mit Kurt Ader zum Vergleich nimmt :) Bin schon auf das nächste Album-Feature gespannt!

  8. Profilbild
    kiro7  

    Oh ja! Frank Duval! War vom Sound und Sounddesign her immer ein Hammer! Zwar viel (guter) Schnulz, wie die Film/TV Musik, aber auch immer tolles EM, fast wie ein deutscher Vangelis. Würde mich interessieren was und wo der jetzt so macht.

  9. Profilbild
    GioGio  AHU

    Tolles Interview und sympathisch kommt es rüber. Auf dem Schwarzweißbild schaut der Bernd auch echt Nice aus :)
    Toll finde ich auch seine Produktionsart. Ich habe zur Zeit ähnliches vor. Komme nur auf 24 gleichzeitige Inputs, aber wenn alles fertig ist und endlich die Patchbays verkabelt sind, erhoffe ich mir ein konsequenteres Weiterkommen.
    Zitat: „Die Nachbearbeitung läuft danach nur noch auf Audioebene. Die Ergebnisse klingen nicht nur besser, sondern sie sind auch lebendiger und vor allen Dingen authentischer.“
    –> Das ist einer der Beweggründe für mich das auszuprobieren. Der Bernd spricht mir aus der Seele. Ich hoffe meine Vermutungen werden sich als richtig erweisen und ich bekomme dann mal meine Songs fertig. Ich brauch dieses Jam-Feeling.
    Vielen Dank auf jeden Fall für den Einblick. Das brauche ich und motiviert mich die Änderung meines Produktionsablaufs zu vollenden :)

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