Allen & Heath erweitert bekannte Avantis-Reihe
Allen & Heath erweitert seine Avantis-Reihe mit den beiden neuen Modellen Avantis Ultra und Avantis Solo Ultra, die sich vor allem durch ihre umfangreichere Ausstattung von den bisherigen Pulten der Reihe absetzen. Neu ist dabei weniger das Konzept, sondern vielmehr der Umfang. Beide Allen & Heath Avantis Ultra Mischpulte basieren weiterhin auf der bekannten Avantis-Architektur, bieten ab Werk aber deutlich mehr Funktionen als die ältere Generation.
Allen & Heath Avantis Ultra erweitert Avantis-Reihe
Die neue Allen & Heath Avantis Ultra ist die größere der beiden neuen Konsolen und orientiert sich beim Bedienkonzept an der bisherigen Avantis. Geboten werden hier zwei 15,6 Zoll große Touchscreens, 24 Fader und die bekannte XCVI Engine mit 96 kHz. Wirklich interessant wird das Pult beim Blick auf die interne Ausstattung, denn während die ältere Avantis-Reihe in ihrer Grundversion mit 64 Eingangskanälen und 42 Bussen arbeitete, kommt die neue Allen & Heath Avantis Ultra mit 96 Eingangskanälen und 56 Bussen.
Auch Funktionen wie Dyn8, DEEP Processing, NEQ12 und die RackUltra FX sind bereits integriert und stehen ohne Zusatzkosten zur Verfügung, während sie bei der alten Avantis-Reihe erst über dPack und zusätzliche Hardware nachgerüstet werden mussten.
Allen & Heath Avantis Ultra im Vergleich zur bisherigen Avantis
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, worauf Allen & Heath mit den neuen Ultra-Modellen abzielt: Die bisherige Avantis bleibt zwar ein sehr leistungsfähiges Digitalpult, war in ihrer Grundausstattung aber etwas konservativer aufgestellt. Mehr Kanäle, mehr Busse und vor allem die erweiterten Bearbeitungsoptionen waren dort nicht von Anfang an komplett verfügbar. Die neue Avantis Ultra bringt jetzt sofort den vollen Ausbauzustand mit und positioniert sich damit deutlich oberhalb der älteren Avantis. Für Anwender bedeutet das vor allem mehr Reserven und eine breitere Ausstattung ab Werk.
Allen & Heath Avantis Solo Ultra als kompakteres Format
Neben der großen Avantis Ultra gibt es mit der Avantis Solo Ultra auch wieder eine kompaktere Version der Reihe. Sie ist nicht einfach nur ein kleineres Mischpult mit weniger Leistung, sondern übernimmt die gleiche Audio Engine und damit auch die erweiterten Ultra-Funktionen. Auch hier stehen also 96 Eingangskanäle und 56 Busse bereit. Unterschiede gibt es vor allem bei der Oberfläche und bei den lokalen Anschlüssen.
Die Allen & Heath Avantis Solo Ultra bietet einen Touchscreen und 12 Fader, während das größere Modell mit zwei Touchscreens und 24 Fadern arbeitet. Damit richtet sich die Solo-Ausführung eher an Anwender, die die Ultra-Ausstattung in einem kompakteren Format suchen. Beide Pulte sind bereits beim Musikhaus Thomann vorbestellbar und in etwa 7 bis 9 Wochen lieferbar. Der Preis beläuft sich auf 14.799,- Euro für die große und 10.299,- Euro für die kleine Version der neuen Reihe. Mehr Infos gibt es auf der Avantis-Produktseite von Allen & Heath.
Hier geht es zum Test der Allen & Heath Avantis Solo und hier zum zweiten Teil mit Blick auf Erweiterungen.
































Die 2.0 Firmware gibt es auch für die „alten“ Avantis Pulte. Damit bekommen auch diese 96 (statt 64) Kanäle und 56 (statt 42) Busse.
Auch die DEEP PlugIns laufen natürlich auch auf den alten Pulten, müssen dafür aber gekauft werden (außer man hat sie schon ;) ).
Neue Hardware gibt es nur für die neuen UltraFX. Dafür bedarf es einer extra Erweiterung. Diese ist auch nachrüstbar für die alten Avantis.
So wie ich es sehe hat sich ansonsten bei den Avantis Ultra an der Hardware gegenüber den bisherigen Avantis gar nichts geändert.
Das FW Update ist auf jeden Fall megakrass! Tolle Produktpflege von A&H!