Special: Allen&Heath Qu-16, AR2412, ME-1, Digital Mixer

ME-1

Das ME-1

Das ME-1

Die dritte Komponente ist das ME-1 Personal Mixing System. Dieses kann entweder am dSNAKE Port des Qu-16 angeschlossen werden oder bei Verwendung mit dem AR2412 an dessen Monitor-Port.

Das ME-1 ist mit 22,5x15x5,5 cm nicht größer als ein Taschenbuch und kann mittels an der Unterseite eingelassener Buchse und dem mitgelieferten Befestigungshalter direkt an ein Mikrostativ oder Drumhardware angeschraubt werden. Auch ein Kopfhörerhalter ist im Paket enthalten und kann an der Unterseite befestigt werden.

Das Gerät kann aus 40 Signalen eine Mischung für den einzelnen Musiker erstellen. Dafür sind 16 Wege vorhanden, die den entsprechende SELECT KEYS zugeordnet werden. Die Einstellungen werden über die Buttons SHIFT, RECALL, GROUP, SOLO, MUTE und dem Endlosregler LEVEL/PAN vorgenommen und über das 6,4×3,2 cm große Display abgelesen.

Das ME-1 hat ein Mikrofon eingebaut, damit sich der Musiker Ambience auf die Headphones oder InEars zumischen kann.

Verbunden wird die Kiste per LINK IN mit Pult oder Audio Rack, über LINK OUT wird das Signal weiter geschleift.

Mit einem Miniklinken AUX IN wird ein externes Signal mit eingebunden.

Als Ausgänge sind zwei Kopfhörerbuchsen in 3,5 und 6,3 mm Klinke vorhanden, sowie ein Klinke-Monoausgang zur Ansteuerung z.B. eines aktiven Monitors.

Eine USB-Buchse zum Datentransfer und die Netzteilbuchse vervollständigen die Anschlüsse.

Bevor ich nun zur näheren Beschreibung des Qu-16 komme, eines vorneweg: Ich denke, dass sich ein Pult wie das Qu-16 durchaus an viele Umsteiger aus dem Analog-Lager richtet, deshalb werde ich die Übersicht und Erklärungen etwas umfangreicher gestalten. Gleichzeitig hoffe ich, die alten Hasen aus dem Digital-Lager nicht zu langweilen.

 

Die Pultanschlüsse

Die Rückseite des Qu-16 ist voll gepackt mit Buchsen. Da wären zuerst die 16 Mono-Eingangskanäle, die XLR-Buchsen für Mic- und symmetrische Klinken für Line-Signale bereitstellen. Die Stereoeingänge 17/18 und 19/20 finden über Klinkenbuchsen Zugang, bei Benutzung nur der linken Buchse ist das Signal mono zuzuordnen.

12 Ausgänge stehen als XLR zur Verfügung, zuerst natürlich der MAIN OUT, dann die MIX 1-4 als Monoausgänge und MIX 5-10 als Stereopaare. Zusätzlich gibt es noch den 2TR OUT, der das MAIN Signal führt, sowie ALT OUT und der digitale AES-Ausgang, deren Ausspielsignal gewählt werden kann.

Rückseitige Anschlüsse

Rückseitige Anschlüsse

Rückseitig kann noch das Talkback Mikrofon angeschlossen werden, eine Buchse für die Pultlampe fehlt ebenso wenig.

Eine USB 2.0 Verbindung mit einem Computer wird über eine USB-B-Buchse bewerkstelligt, hier fließen 24 Spuren zum Rechner und können auch wieder zu den Eingängen zurück gesendet werden. Somit ist das Qu-16 auch ein schickes 24-Spur Audiointerface, leider funktioniert das Ganze im Moment nur am Mac.

Über dSNAKE wird das Pult mit dem AR2412 oder dem ME-1 verbunden, NETWORK bietet eine 100 Mbit/s Ethernet Anbindung an Computer oder Router.

Netzschalter, Kaltgeräteanschluss und Sicherung befinden sich natürlich auch noch auf der Rückseite.

Forum
  1. Profilbild
    dr noetigenfallz  

    Auf der Homepage von A&H ist zu lesen, dass das Pult jetzt auch als Recording-Interface für Windows zu nutzen ist.
    Finde ich klasse – könntest du das für den zweiten Teil des Testes noch ausprobieren? (Treiberstabilität, Latenz)

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Hallo Naemi,

      der gesamte Test wurde natürlich am Stück durch geführt, war nur zuviel, es auf einmal zu veröffentlichen.

      Auf meinem Testpult war die Rev. 1.4 noch nicht drauf, der Vertrieb hat mir aber die Neuerungen kurz zusammen gefasst, ist am Ende des zweiten Teils angefügt.

      Da ich reiner Mac-User bin, wäre eine Windows-Beurteilung sowieso schwer für mich geworden.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Hi Naemi,

      freut mich natürlich, dass du da so fieberhaft drauf wartest.

      Leider haben wir Autoren keinen Einfluss auf den VÖ-Termin, geplant war von der Redaktion wohl der letzte Freitag, scheint was Aktuelles dazwischen gekommen sein.

      Ich frage nochmals nach.

  2. Profilbild
    ukm  

    Bis auf die Beschränkung auf 48kHz Samplerate (96kHz konnte sogar schon mein dbx Quantum von 1999, wenn auch nur 2-kanalig) und die fehlenden Gruppen scheint das Qu-16 ja ein feines Gerät zu sein.
    wenn das alles reibungslos so funktioniert, wie in der sehr guten Bedienungsanleitung beschrieben, wäre das Teil nicht nur für live interessant.

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