Chords aus dem Automaten
Die Veröffentlichung des AlphaTheta Chordcat wurde im Juni kurzfristig verschoben. Nun soll es aber soweit sein.
AlphaTheta Chordcat war bislang nur auf dem japanischen Heimatmarkt verfügbar. Nach einer Vorstellung auf der NAMM 2025 wird die handliche Groovebox ab jetzt auch international vertrieben werden. Das herausstechende Merkmal ist der integrierte Chord Cruiser, mit dem sich Chord Progressions besonders einfach erstellen lassen und der viele neue Ideen liefern soll.
AlphaTheta Chordcat – Groovebox mit Chord-Generator
Chordcat ist hauptsächlich zum Entwickeln von Ideen und zum Jammen konzipiert. Die Groovebox ist mit einem 8-Track Sequencer ausgestattet, mit dem man 16 Patterns mit bis zu 128 Steps (8 Takte) aufzeichnen und diese auch intuitiv performen kann. Die Auswahl an Sounds fällt mit 145 Instrumenten und 16 Drums eher übersichtlich aus, aber die Klänge sind durchgehend auf Dance & Co ausgerichtet. Zur Bearbeitung der Sounds sind ein Tiefpassfilter und eine Amp-Hüllkurve vorhanden.
Die Sequenzen werden über die Pads in 4×4-Anordnung eingegeben. Mit vier unterschiedlichen Laufrichtungen können die Sequenzen spontan und schnell variiert werden.
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Der Kern von Chordcat ist jedoch der Chord Cruiser. Insgesamt stehen bis zu 110,000 Chord-Kombinationen zur Verfügung, die sich für Akkordfolgen (Progressions) zusammenstellen lassen. Dafür steht im Chord Cruiser-Modus ein extra entwickelter Algorithmus bereits, der musikalisch passende Akkorde aus der internen Datenbank auswählt und dem User vorschlägt. Diese lassen sich vorhören und dann den Tasten zuweisen. Anschließend wird der nächste Chord-Vorschlag automatisch angetriggert.
Chordcat bietet 18 Presets für Chord Progressions, die für Stile wie House, Future Bass etc. geeignet sind. Diese Presets lassen sich auch als Ausgangspunkt für die Erstellung eigener Ideen nehmen. Zur weiteren Unterstützung lassen sich Grundton und Skala vorgeben, sodass Sequenzen und Chords stets zueinander passen.
Für die Performance sind drei Effekte integriert, die sich über das zentrale XY-Pad intuitiv steuer lassen. Es gibt einen Arpeggiator, der aus den Chords gespeist wird, ein Delay und einen Ducker für die dynamische Steuerung von Flächen und Instrumenten.
Chordcat gibt Grooves und Chord Progressions via MIDI aus. Darüber hinaus lassen sich Patterns über die Chordcat Manager-Software (Mac/PC) zu einem Rechner übertragen, um sie dann einer einer DAW mit anderen Sounds zu verwenden.
Die Groovebox kann mit Batterien oder via USB-C Port mit Strom versorgt werden, sodass auch ein mobiler Einsatz möglich ist.
AlphaTheta Chordcat soll in Kürze erhältlich sein. Der Preis beträgt 249,- Euro. Weitere Informationen findet ihr hier.


































endlich! hab darauf gewartet! der Roland j6 ist ja auch ähnlich. liebe Akkorde aber kann nicht soviele spiele. azßerdem Leuchter mit einem Finger. muss ich testen.
@Numitron , warte schon deshalb auf diese Kiste, weil die ähnliche Funktion im SQUID nicht zu Ende gedacht wurde. Aber ansich sehr sinnvoll einzusetzen war. Für ein Performance orientiertes Setup ist das bei dem Preis ein No Brainer.
@TobyB inwiefern war das beim squid nicht zu Ende gedacht?
ja😍😄 viele ähnliche Geräte kosten ja das doppelte circa
@Numitron , mit der Harmonizer Funktion kannst du nur 6 Chord Progressionen aufzeichnen und zuweisen, Die Chord Libary kennt nur 18 Progressionen. Das reicht in Verbindung mit den 32 Scalen schon ne Weile. Aber eben nur eine Weile. Da die Chord-Progessionen eher Standard sind.
@TobyB OK. verstehe!
Hier noch der Link zu dem Gerät:
https://alphatheta.com/en/landing/chordcat-teaser/
Nie wieder Chords lernen :-) Wenn das mein Pianolehrer sieht….tztztz
Hier eine Ausführliche Vorführung:
https://www.youtube.com/watch?v=18-mzHB1vr4&t=1s
https://alphatheta.com/en/landing/chordcat-teaser/
selbstgemacht mit pfanni: warum selbst einen teig anrühren, wenn es doch leckere, fertige backmischungen gibt? man kann dann ja selbst noch ein paar rosinen zugeben.
@mdesign ich hab beim minilogue einen Chordmodus.
und Grad bei einem Video verwendet.
Major 7 akkorde. ist angenehm, wenn man nur einen Finger braucht. 😎🤘
@mdesign Wenn ich das Video richtig verstanden habe, ist es beim Vergleich mit Essen eher etwas in der Richtung, dass du auf deiner Gewürzmischung stehen hast, welche Zutaten noch dazu passen würden.
Aussuchen und abschmecken musst du schon noch selbst. Kann also Köchen bzw. Musikern ohne entsprechende Ausbildung helfen, aber jemand ohne Gefühl wird auch nur eine ungenießbare Pampe kreieren!
Ich find den Chordcat gut, in der Praxis bewähren muss er sich allerdings noch. Der Preis ist voll ok. Diese Chordmaschinen sind schöne Spasswerkzeuge; den J6 nutze ich auch, allerdings nicht die Klangerzeugung.
Was gibt es denn für Hardware Alternativen? Der Kordbot kommt hier auf Amazona ja eher schlecht weg?
@swift Im Eurorack wäre das Knobula Chord Pilot zu erwähnen. 192 Chordspeicher glaub ich plus Chord Sequencer.
irgendwie will man es haben, aber ich weiss nicht, ob ich es dann auch so in der praxis benutze.