Altes, neues Sample und Percussion Pad: Roland Octapad SPD-20 Pro

28. April 2021

Alt oder neu - das ist hier die Frage

roland octapad spd 20 pro 1

Altes, neues Sample und Percussion Pad: Roland Octapad SPD-20 Pro

Fast schon still und heimlich hat Roland Ende letzten Jahres ein altes Sample-Pad neu aufleben lassen. Auf YouTube kann man bereits seit einigen Wochen vereinzelt Videos zum Octapad SPD-20 Pro finden, ab sofort ist es nun auch in Deutschland erhältlich.

Features des Octapad SPD-20 Pro

Bereits mehr als 20 Jahre ist es her, dass Roland das Sample Pad SPD-20 vorstellte. Nun kommt es also im überarbeiteten Gewand neu auf den Markt. Obwohl Roland nach eigenen Aussagen beim Octapad SPD-20 Pro nicht auf die neueste Percussion-Technologie setzt, haben die japanischen Entwickler dem Sample-Pad einige neue zeitgemäße Features spendiert. Neue Sounds gibt es natürlich auch oben drauf. Rolands Ziel: „…ein wegweisendes Pad, das die Percussion-Performance erweitert, ohne das grundlegende Konzept des Klassikers zu verändern.“ Ob das funktioniert?

roland octapad spd 20 pro

Rolands Octapad SPD-20 Pro basiert auf dem bekannten 8-Pad-Layout und bietet alle Original-Sounds des SPD-20. Neben neuen, zusätzlichen Sounds und Funktionen sowie einer überarbeiteten Nutzeroberfläche sollen Anwender vor allem von einer verbesserten Dynamik und Spielbarkeit profitieren.

Mehr als 900 Instrumente befinden sich im aktuellen Sample-Pad. Hinzu kommen 200 anpassbare Percussion-Kits inklusive 100 spielbereiter Presets. Pro Instrument/Pad bietet Roland diverse Parameter zur Feinjustierung an, so u. a. für Lautstärke, Curve, Coarse Tune, Decay, EQ etc. an.

roland octapad spd 20 pro 2

Als Ergänzung zu den acht anschlagsempfindlichen, gummierten Pads verfügt das Octapad SPD-20 Pro über vier Dual-Trigger-Eingänge sowie einen eigenständigen Steuerungseingang für die Hi-Hat. Auf diese Weise lässt sich ein erweitertes Percussion-Setup aufbauen und optionale Roland Trigger-Pads ins Kit integrieren, darunter V-Pad Mesh-Heads, V-Cymbals und das BT-1 Bar Trigger Pad. Auch der Anschluss eines Roland Kick-Pads und eines Hi-Hat Steuerpedals ist möglich. Damit verwandelt sich das Sample-Pad in ein Mini-Drumkit inklusive durchgehenden Open/Close-Übergängen bei den Hi-Hat-Sounds.

Die Optik hat Roland zwar ebenfalls angepasst, auf den offiziellen Produktbildern vermittelt das Pad meiner Meinung nach aber ein etwas angestaubtes Äußeres. Da kann auch das deutlich aufgewertete Display – 3-Zeichen-LED beim Original gegenüber LCD- plus 3-Zeichen-LED-Display beim aktuellen Modell – nicht drüber hinwegtäuschen. Doch wie so oft, die Optik ist Geschmacksache.

roland octapad spd 20 pro 2

Alle Funktionen im Überblick

  • 8 Schlagflächen aus Gummi
  • 900 Sounds
  • 100 Preset-Kits
  • 100 User-Kits
  • verschiedene Möglichkeiten der Klangeditierung wie Stimmung, Dämpfung oder Attack
  • 5 verschiedene Ambience-Typen
  • Kit-EQ, Kit-Kompressor, Kit-Chain
  • Multi-FX-Effekte
  • 2 Main-Ausgänge: 6,3 mm Klinke, 1 Kopfhörerausgang: 6,3 mm Stereo-Klinke, 1 Line-Eingang: 6,3 mm Stereo-Klinke, USB Memory, MIDI In & Out, Fußtaster-Eingang
  • 4 zusätzliche Trigger-Eingänge plus zusätzlicher Hi-Hat Controller-Eingang
  • basiert auf dem originalen SPD-20, erweitert um World-PercussionSounds
  • Abmessungen (B x T x H): 450 x 350 x 72 mm
  • Gewicht: 3,7 kg
  • inkl. Netzteil

Zum Preis von 598,- Euro ist das Octapad SPD-20 Pro ab sofort im Handel erhältlich.

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