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Aodyo Instruments Anyma Omega, polyphoner Synthesizer

Phi mit 16 Stimmen

14. November 2022
aodyo instruments anyma omega desktio synthesizer

Die Desktop-Version von Anyma Omega

Aodyo Instruments hat eine Kickstarter-Kampagne für den polyphonen Synthesizer Anyma Omega gerade begonnen – und schon ist das minimale Ziel übertroffen. Die Produktion ist somit gesichert, aber bis zur Auslieferung im Sommer nächsten Jahres wird man sich gedulden müssen. Jetzt gilt es noch weitere Finanzierungsziele zu erreichen, womit mehr Features für den Synthesizer realisiert werden sollen.

Anyma Omega wird es als Desktop- und als Keyboard-Version geben. Die Engine basiert auf dem monophonen Anyma Phi, kann hier aber 16 Stimmen erzeugen, die sich auf bis zu vier Parts verteilen. Zwischen den Parts und dem Audioeingang ist ein flexibles Audiorouting möglich.
Pro Stimme gibt es drei Slots für Oszillatoren, in die unterschiedliche Modelle geladen werden können. Dazu gehören Physical Models (Pluck, Blow, String etc.), Exiter, diverse Noise-Varianten, Percussive Models, Virtual Analog, Wavetable und Digital Oscillator. In fünf FX-Slots können Filter, Resonatoren, Ringmodulator, Dynamics etc. geladen werden. Zusätzlich ist ein Reverb vorhanden.
Auch Modulatoren (LFOs, Hüllkurven, Sequencer, Audio Processor, Chaos usw.) werden in Slots geladen, wofür 16 Stück zur Verfügung stehen. Über weitere 32 Mapping Slots lassen sich virtuelle Patch-Verbindungen zur Steuerung der Synth-Parameter herstellen.

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Die Bedienung erfolgt über ein großes Display und korrespondierende Encoder. Mit 14 Macro-Parametern kann ein Patch schnell und effizient angepasst werden. Über die Polymorph-Funktion können komplexe Änderungen für jede einzelne Noten vorgenommen werden.

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Die Keyboard-Variante besitzt eine halbgewichtete Fatar-Tastatur mit Aftertouch. Als Spielhilfen sind Pitch- und Mod-Wheel, ein 3D-Pad sowie ein Ribbon Controller vorhanden, über den auch die Desktop-Version verfügt.

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Als Stretch Goals, wenn weitere Finanzierungsmarken überschritten werden, sind folgende Features eingeplant: MPE Support, neue Modelle und Module, eine erweiterter Sequencer, eine Tastatur mit polyphonem Aftertouch und zusätzliche Gate/CV-Anschlüssen (je 8x In, 4x Out). Als Spitzenziel setzt man sich 200.000,- Euro, womit dann ein Breath Controller Input, ein Advanced Ribbon Controller, Digital Audio I/O und VST/AU-Editoren realisiert werden sollen.

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Die günstigsten Angebote der Desktop-Version sind schon vergriffen. Aodyo Instruments Anyma Omega Desktop soll regulär voraussichtlich 1.200,- Euro kosten. Derzeit sind noch Angebote ab 840,- Euro verfügbar. Die Keyboard-Version wird voraussichtlich 1.650,- Euro kosten, die günstigste Kickstarter-Offerte liegt bei 990,- Euro.

aodyo instruments anyma omega desktop keyboard synthesizer

Die Entwürfe für Keyboard- und Desktop-Version von Anyma Omega

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Forum
  1. Profilbild
    growl

    Wow, super! Wenn Yamaha schon nicht mit einem polyphonen VL1 rauskommt, dann ist das doch mal was richtig Interessantes.

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      Flowwater AHU

      Ich wundere mich auch, was mit Yamaha in den letzten Jahrzehnten passiert ist. Vom Innovationsmotor (DX-7, SY-77, VL-1, EX-5/7, AN-1, FS-1R) zu eher unkritischen Standard-Produkten – die allerdings saugut sind (Motif, MODX). Vielleicht will sich Yamaha den Stress mit innovativen Neuentwicklungen und dem Risiko der Markteinführung nicht mehr antun.

      • Profilbild
        growl

        Wobei sie den VL1 ja nicht mehr entwickeln müssten. Wenn sie das wenigstens zur Verfügung stellen würden, wenn sie selbst nichts mehr damit machen.

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    Dirk

    Optisch nach meinem Empfinden zwischen Waldorf Iridium und Novation Launchkey, gefällt mir aber.

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      Keyrider

      Bin ich bei dir Dirk.
      Die kleinen Pushbuttons wirken sehr wackelig. Aber der Amazona Test wird Aufschluss geben 😉

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    Flowwater AHU

    Ich finde es großartig, was hier gerade entsteht. Ehrlich: In der Branche tut sich immer wieder mal was.

    Ich bin aber skeptisch, was die Umsetzung angeht: EUR 1.650 für die Keyboard-Version, welche dem Waldorf Iridium auf dem Papier das Wasser reichen kann (könnte)? Das klingt für mich zu gut um wahr zu sein. Ich bin vorsichtig und würde das Geld für die Kickstarter-Version nicht ausgeben, sondern auf das fertige Produkt und dann noch einmal ein paar Tests abwarten. In der Praxis werden sich – wie bei allen Produkten – zig kleine Bugs in der Synthesizer-Engine und in der Firmware für das Bedien-Panel heraus kristallisieren. Ob die Leute dann noch den Atem haben, diese auf lange Sicht immer wieder mit neuen Patches zu versorgen und ob der »Anyma Omega« dann überhaupt klingt … das warte ich gerne ab. Dann dürften sie allerdings gerne mein Geld haben.

    • Profilbild
      Tom Aka SYNTH ANATOMY RED

      vor allem die Leute die fast 2k ausgegeben haben für das „Kickstarter“ des Waldorf Kyra wissen ja was für Risiken Synthesizer Käufe mit sich bringen können :p Sorry dieser musste sein.

      Bugs usw. haben alle digitalen hardware Synthesizer egal ob Kickstarter oder ohne Kickstarter. Siehe Waldorf Krya, hat ausreichend Bugs, es gibt aber keine Updates mehr. Die Nutzer schreiben das Waldorf Forum voll aber darauf wird seit über 1 Jahr nicht reagiert.

      Also du kannst beim direkten Kauf oder bei Kickstarter gute und schlechte Erfahrungen machen. Die Entwickler haben mit dem Anyma Phi gezeigt dass sie bei Kickstarter geliefert haben und auch konstant Updates geliefert haben.

      Zu dem kann man bei Kickstarter mit den Entwickler direkt kommunizieren und Feedback geben. So wurde in den Kommentaren beantwortet dass es kein micro/mini USB hat sondern USB-B. Das ist mal gut.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        Klar, vor »politischen« Entscheidungen ist man auch nie gefeit. Ich behaupte trotzdem mal, dass kleineren Firmen potentiell eher die Puste für die Unterstützung ausgeht. Und sei es, dass sie schlicht und einfach pleite gehen. Wir sehen das ja gerade, dass es in der aktuellen Wirtschaftssituation gerade viele kleine Synthesizer-Schmieden trifft.

        Aber ich will auch nix schwarz malen (das braucht im Moment wohl niemand): Wie ich schon schrieb, bin ich grundsätzlich mal erfreut.

  4. Profilbild
    Emmbot AHU

    1000 Euro für die Kb Version ist für Kickstarter schon heftig. Aber das Projekt gefällt mir.

    • Profilbild
      growl

      1155 EURO. Die 990 Geräte sind schon weg. Schade, dass es bei Kickstarter auch immer diese 2-3 Klassen Gesellschaft gibt. Warum nicht EIN Einführungspreis für eine gewisse Zeit. Naja…

    • Profilbild
      Tom Aka SYNTH ANATOMY RED

      Wenn das Gerät zum Release so sein wird, ist 1080 im Super early ein Schnapper. Vor allem wenn Poly Aftertouch und möglichweise auch CV/Gate dazu kommt. Zu dem bietet der Synth was, das keiner anderer zurzeit auf den Markt kann: polyphone Physical Modeling.

      Die Engine basiert auf dem Anyma Phi aber in poly. Und diese ist riesig. Schau dir das Video vom Loopop an. Das ist sehr viel möglich an Sounds.

      Das hat nix mit zwei Klassen Gesellschaft zu tun. Unternehmen bieten immer den Unterstützer die Geräte zu besseren Preisen an. Und wer davon direkt überzeugt und das Vertrauen in die Kampagne hat wird mit einem besseren Preis belohnt. Das ist in jeder Kampagne so.

  5. Profilbild
    deep6

    Wenn man den Preisvergleich zum (Klein-) Phy (sorry, der Kalauer musste rein 😜) vergleicht, dann ist der Preis schon überraschend günstig : da der Omega ja 16 Stimmen haben soll… Und dann wurde bei erreichen der 160.000 er Grenze auch noch eine Tastatur mit polyphonem AT „versprochen“.
    Ich habe nun tatsächlich zum ersten Mal bei nem Kickstarter Projekt mitgemacht und wundere mich gerade selbst ein wenig über meinen Mut 😂. Drückt mir /uns die Daumen, dass alles gut wird.

    • Profilbild
      digital-synthologie AHU

      Wünsche dir Erfolg. Warte immer noch auf das Ergebnis eines Kickstarters von vor 4 Jahren.
      Ich glaub nicht mehr, dass ich was bekomme. 😢

      Seit dem nur noch kaufbare Produkte.

      • Profilbild
        Leverkusen

        Ich hatte das immer so verstanden, dass man bei Kickstarter das Geld problemlos zurück bekommt, wenn aus dem Projekt nichts wird.

        Oder täusche ich mich da?

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